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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

Annalen der Hydrographie 
und 
maritimen wmeteorologie. 
Organ des Hydrographischen Bureaus und der Deutschen Seewarte. 
Herausgegeben 
von der 
Kaiserlichen Admiralität. 
MI. Jahrgang der Hydrographischen Mittheilungen 1875. No. 23 und 24. 
Gedruckt und in Kommission bei E. S. Mittler und Sohn, Königl. Hofbuchhandlung, Kochstr. 69. 
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Al 
Die „Annalen der Hydrographie ete.“ erscheinen in Monatsheften. Der halbjährige Prinumerz‘.onspreis beträgt 1 M. 50 Pf, 
Einzelne Nummern kosten 50 Pf. Die „Nachrichten für Seefahrer“ als Beiblatt zu den „Annalen der Hydrographie etc,“ 
arscheinen wöchentlich einmal, in dringenden Fällen in Extrablättern; Abonnementspreis 1 M, A E einzelne Num- 
mern 5 Pf, Man abonnirt auf dieselben — getrennt zu obigen Preisen oder zusammen für 2 M. 50 Pf, halbjährlich — 
ausserhalb bei den Postanstalten und Buchhandlungen (in Kiel bei der Universitäts- Buchhandlung, Schuhmacherstrasse 86), 
in Berlin bei der Expedition, Kochstrasse 69. 
Aus den Reiseberichten S. M. Kbt, „Nautilus“, Corvetten-Capitain 
Zembsch, 
Bemerkungen über einige Häfen an der Küste von Marokko. *) 
(Hierbei eine Tafel mit Ansichten.) 
In der Zeit vom 19. bis 30. Juni und vom 28, September bis zum 
11. October 1875 hat S. M. Kbt. „Nautilus“ unter dem Commando des Cor- 
vetten - Capitain Zembsch mehrere Häfen und Küstenorte an der Küste von 
Marokko von Tanger bis Mogador besucht. Herr Capitain Zembsch hat 
während dieser zwei Reisen des „Nautilus“ mehrere, für die Hydrographie 
dieser Küsten und für die Kenntniss der wirthschaftlichen und Verkehrs - Ver- 
hältnisse einiger der noch wenig bekannten See- und Hafenplätze an ‚dieser 
Küste werthvolle Notizen gesammelt, welche er in seinen Berichten an die 
Kaiserliche Admiralität niedergelegt hat, und die wir hier ihrem wesentlichen 
Inhalte nach wiedergeben. 
„id. Arzila (Arzilla oderArzeila).**) Auf der beifolgenden Vertonung 
(s. Tafel) ist die Stelle ersichtlich, an welcher man bei gutem Wetter in ge- 
wöhnlichen Booten landen kann. Es ist dies ein Punkt südlich von dem Wrack 
eines gestrandeten Dampfers, und zwar zwischen diesem und einer länglichen 
niedrigen Hütte, welche gebaut wurde, um die geborgene Ladung des Dampfers 
unterzubringen. . Man kann an dieser Stelle bis dicht an den Strand kommen, 
ohne in Brandung zu gerathen. Um zu landen, wendet man mit dem Boot süd- 
lich nach der Stadt zu, sobald man die Brandung auf den Klippen (südlich 
vom Boot) passirt hat und fährt nun zwischen diesen Klippen, die sich auch 
bei Hochwasser durch Brandung markiren, und dem Sandstrand bis dicht an das 
*) S. The African Pilot Part. I. (1873) pag. 44—55. Findlay: North Atlantic Memoir 
(1873) pag. 31. 86. 562-573. Rosser-Imray: North Atlantic Directory pag. 507—513. 
*%*) 19 Seem, in SW3/4S von Cap Spartel entfernt; letzteres liegt in 35° 47’ Nord-Br. und 
5° 56‘ West.-Le,
	        
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