Teil II. Die Winde nach Jahreszeiten.
Herbst.
Westlicher Teil.
« Quadranten |
Felder Ma
Malaga, SO .....
Balearen, W...
Balearen, N...
Toulon, S ....,
Algier, N ......
Sardinien, SW ..
NO | SO | SW | NW ı Stillen
Ma
Mn
Mn
DJ
d /o
26 20 23
28 15 >9
26 18 | 24
22 17 23
25 | 25 24 |
16 392 15
31 10
20 8
25 7
24 i4
20 6
2 | 8
Von Gibraltar bis Algier sind demnach in den Windrichtungen alle
Quadranten gleichmäßig vertreten, da die höchsten und niedrigsten Werte
zwischen 26 und 20°, liegen. Weiter im Norden tritt der SO-Quadrant zu-
rück. mit Werten von 18° und darunter. Die Winde südwestlich von Sar-
dinien mit dem starken Hervortreten des NW- und SO-Quadranten bilden
schon einen Übergang zu den Verhältnissen im südlichen Ionischen Meere.
Die Windstillen, am häufigsten vor Toulon, wo sie !/, aller Beobachtungen
ausmachen, ‚sind von 20 auf 14%, zurückgegangen.
Tyrrhenisches Meer,
Quadranten |
Felder" —
Livorno, W.....
Neapel, W......
Stromboli ......
Palermo, NW.... |
No | so | sw
NW
Stillen
D/
Öfn
df
0!
Me
24 57 18 8 13
17 25 19 27 12
17 23 24 16 20
21 18 20 24 17
Mit Ausnahme des Meeresgebietes vor Livorno, in dem Ost-, besonders
SO-Winde sehr stark überwiegen, allerdings bei spärlichen Beobachtungen,
sind die Winde im Herbst über dem Tyrrhenischen Meere ziemlich gleich-
mäßig auf die verschiedenen Richtungen ohne besonders hervorstechende Züge
verteilt. Die Stillen sind noch recht zahlreich,. obwohl sie bei Stromboli von
25 auf 20%, von 21%, vor Livorno auf 13°, zurückgegangen sind.
Ionisches Meer,
Quadranten |
Felder
Sizilien, S ...
Sizilien, SO .
Sizilien, O0...
Candia, W.
NO | SO | SW | NW
— Stillen
Öl
U
Ö/,
d lo
12 31 21 28 8
20 24 21 27 8
25 / 15 26 24° 10
27 14 14 88 7
Südlich von Sizilien machen die SO- und NW-Winde %, aller Beob-
achtungen aus, worin wieder der sehon oben 5. 5 Febr, u. 8. 6 unten näher be-
sprochene Einfluß des Verlaufes der benachbarten Küsten zum Ausdruck kommt,
Südöstlich und östlich von Sizilien ist die Verteilung der Winde auf die Qua-
dranten ziemlich gleichmäßig. Westlich von Candia überwiegen bei weitem die
NW-Winde; auch NO-Winde sind hier häufig, so daß beide zusammen */, der
Beobachtungen ausmachen. Die Zahl der Stillen hat sich gegen den Sommer
nicht geändert,