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mit 4,9 bis 5.5 Met. Wasser, Sandgrund, 1 Kblg. WSW in den Hafen hinein
erstreckt. Der westliche Theil des Hafens ist ziemlich ebenso tief geblieben,
als er 1844 gefunden wurde, mit Ausnahme, dass längs der Mauer unmittelbar
im Westen des westlichen Feuers, !/a Kblg. breit, sich das Wasser um 0.9 Met,
verflacht hat.
Ausserhalb des Hafens, an der Ostseite der Ostmole, ist keine Verän-
derung eingetreten. Von Süd bis zur ersten Biegung der Westmole, eine Ent-
fernung von !/z Seem.; befindet sich eine Anschwemmung von Schlamm, welche
0.9 bis 1,s Met. beträgt; dieselbe ist wahrscheinlich durch die Entwässerung
der Stadt in das daselbst befindliche stille Wasser entstanden. Ein weiteres Ende
von 305 Met. Länge in der Richtung Ost-West, ist durch die Ebbe aus der Bucht
von Dublin, in einem Abstand von !/2 Kblg. von der Mole, um 0.9 bis 1.s Met.
flacher geworden. Diese Ablagerungen, zusammen mit dem durch die Strömung
zukommenden Schlamm, scheinen um den. Westmolenkopf in den Hafen ge-
schwemmt zu werden und haben auch die vorher erwähnte 5.2 Met.-Sandbank
im Hafen gebildet, und der schwach einsetzende Strom an.der Südseite des
Hafens hat wahrscheinlich den 1.2 Met.-Schlamm daselbst abgelagert. In die-
sen Hafen ist kein ausgehender Strom.
. Die grösste Wassertiefo im Hafen beträgt 6.7 bis 7.6 Met. und ist inner-
halb des Ostmolen-Leuchtthurms, sowie rund um die für I. Br. M. Wachtschiffe
bestimmte Festmachertonne. 305 Met. innerhalb dieser Tonne beträgt die
Tiefo 6.2 Met. und hier können sich die Schiffe mit ihrem eigenen Anker vorn
und durch Ketten hinten an der Mole verteien.
Im westlichen Theil des Hafens ist schlecht haltbarer Grund und der
Seegang, der bei östlichen Stürmen erzeugt wird, macht dann diesen Anker-
platz noch unsicherer. Eine schwere Kette mit grossen Schaken liegt quer
durch den Hafen in nördlicher Richtung, 1% Kblg. von der SW-Seite des
Hafens, damit die Anker der Schiffe bei einem Treiben derselben daran festhalten.
Der Liffey-Fluss, .
Die Barre des Lifey Flusses wurde im August 1873 ausgelothet, und
die Tiefe auf derselben‘ hatte seit 1856 um 0.76 Met. abgenommen, Die ge-
ringste Tiefe ist gegenwärtig in einer Breite von nahe.2 Kblg. 4.7 Met., aber
in einer Breite von 4 Kblg. sind 3.7 Met. Tiefe.
Tonnen. Drei schwarze Tomen kennzeichnen die Nordseite des Fahr-
wassers über die Barre und eine rothe Tonne die Südseite desselben. Zwi-
schen diesen Tonnen sind 3.6 bis 4.9 Met. Wasser. Um das beste Fahrwasser
über die Barre, - mit 4.7 Met. Tiefe zu kennzeichnen, würden 6 Tonnen erfor-
derlich sein.
Innerhalb des Leuchtthurms von Poolbeg ist die Bank Mumbles ausge-
baggert, so dass sich daselbst 4.2 Met. Wasser befinden,
Lough Carlingford.
Durch die Barre des Lough Carlingford ist eine Rinne gemacht, welche
122 Met. breit ist und eine Wassertiefo von 4.6 Met. bei Springzeit Niedrig-
wasser hat. Der.Grund ist sehr uneben und es befindon sich daselbst viele lose
Steine. Die beiden weiter unten beschriebenen Leuchtfeuer kennzeichnen diese
Rinne, ausserdem ist dieselbe für das Einsegeln an der Backbordseite mit schwar-
zen Tonnen und an der Steuerbordseite mit rothen Tonnen gekennzeichnet.
Die schwarze Tonne auf dem Hellykunter Felsen muss an Steuerbord gelassen
werden.
‚An der westlichen Grenze ‚des steinigen Grundes, welcher sich von
Green Island. nach dem Halpin Felsen erstreckt, hat man an mehreren Stellen
nur 8,7 bis 5.2 Met. Tiefe,
Eine spitze blinde Klippe, welche bei Springzeit Niedrigwasser 2,4 Met,
unter der Meeresfläche liegt, befindet sich ungefähr 73 Met. SWzS von dem
Frazer Felsen, Die rothe Tonne mit Stange, welche bisher den Frazer Felsen
kennzeichnete, ist ungefähr um 55 Met. südwestlich verlegt worden und liegt
jetzt unmittelbar im SW der blinden Klippe. Von dieser Klippe peilt der
Leuchtthurm der Greenore Mole in NW*%/4AW, die Stange auf dem ‚Zarl Felsen
in N!4AW, und die Nordecke von Greencastle in 0°/4N.
Leuchtfeuer. Der Haulbowline Leuchtthurm, auf einem Felsen an der
Westseite der Einfahrt stehend, ist 33.8 Met. hoch ‚und sein weisses festes