accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

999 
mit 4,9 bis 5.5 Met. Wasser, Sandgrund, 1 Kblg. WSW in den Hafen hinein 
erstreckt. Der westliche Theil des Hafens ist ziemlich ebenso tief geblieben, 
als er 1844 gefunden wurde, mit Ausnahme, dass längs der Mauer unmittelbar 
im Westen des westlichen Feuers, !/a Kblg. breit, sich das Wasser um 0.9 Met, 
verflacht hat. 
Ausserhalb des Hafens, an der Ostseite der Ostmole, ist keine Verän- 
derung eingetreten. Von Süd bis zur ersten Biegung der Westmole, eine Ent- 
fernung von !/z Seem.; befindet sich eine Anschwemmung von Schlamm, welche 
0.9 bis 1,s Met. beträgt; dieselbe ist wahrscheinlich durch die Entwässerung 
der Stadt in das daselbst befindliche stille Wasser entstanden. Ein weiteres Ende 
von 305 Met. Länge in der Richtung Ost-West, ist durch die Ebbe aus der Bucht 
von Dublin, in einem Abstand von !/2 Kblg. von der Mole, um 0.9 bis 1.s Met. 
flacher geworden. Diese Ablagerungen, zusammen mit dem durch die Strömung 
zukommenden Schlamm, scheinen um den. Westmolenkopf in den Hafen ge- 
schwemmt zu werden und haben auch die vorher erwähnte 5.2 Met.-Sandbank 
im Hafen gebildet, und der schwach einsetzende Strom an.der Südseite des 
Hafens hat wahrscheinlich den 1.2 Met.-Schlamm daselbst abgelagert. In die- 
sen Hafen ist kein ausgehender Strom. 
. Die grösste Wassertiefo im Hafen beträgt 6.7 bis 7.6 Met. und ist inner- 
halb des Ostmolen-Leuchtthurms, sowie rund um die für I. Br. M. Wachtschiffe 
bestimmte Festmachertonne. 305 Met. innerhalb dieser Tonne beträgt die 
Tiefo 6.2 Met. und hier können sich die Schiffe mit ihrem eigenen Anker vorn 
und durch Ketten hinten an der Mole verteien. 
Im westlichen Theil des Hafens ist schlecht haltbarer Grund und der 
Seegang, der bei östlichen Stürmen erzeugt wird, macht dann diesen Anker- 
platz noch unsicherer. Eine schwere Kette mit grossen Schaken liegt quer 
durch den Hafen in nördlicher Richtung, 1% Kblg. von der SW-Seite des 
Hafens, damit die Anker der Schiffe bei einem Treiben derselben daran festhalten. 
Der Liffey-Fluss, . 
Die Barre des Lifey Flusses wurde im August 1873 ausgelothet, und 
die Tiefe auf derselben‘ hatte seit 1856 um 0.76 Met. abgenommen, Die ge- 
ringste Tiefe ist gegenwärtig in einer Breite von nahe.2 Kblg. 4.7 Met., aber 
in einer Breite von 4 Kblg. sind 3.7 Met. Tiefe. 
Tonnen. Drei schwarze Tomen kennzeichnen die Nordseite des Fahr- 
wassers über die Barre und eine rothe Tonne die Südseite desselben. Zwi- 
schen diesen Tonnen sind 3.6 bis 4.9 Met. Wasser. Um das beste Fahrwasser 
über die Barre, - mit 4.7 Met. Tiefe zu kennzeichnen, würden 6 Tonnen erfor- 
derlich sein. 
Innerhalb des Leuchtthurms von Poolbeg ist die Bank Mumbles ausge- 
baggert, so dass sich daselbst 4.2 Met. Wasser befinden, 
Lough Carlingford. 
Durch die Barre des Lough Carlingford ist eine Rinne gemacht, welche 
122 Met. breit ist und eine Wassertiefo von 4.6 Met. bei Springzeit Niedrig- 
wasser hat. Der.Grund ist sehr uneben und es befindon sich daselbst viele lose 
Steine. Die beiden weiter unten beschriebenen Leuchtfeuer kennzeichnen diese 
Rinne, ausserdem ist dieselbe für das Einsegeln an der Backbordseite mit schwar- 
zen Tonnen und an der Steuerbordseite mit rothen Tonnen gekennzeichnet. 
Die schwarze Tonne auf dem Hellykunter Felsen muss an Steuerbord gelassen 
werden. 
‚An der westlichen Grenze ‚des steinigen Grundes, welcher sich von 
Green Island. nach dem Halpin Felsen erstreckt, hat man an mehreren Stellen 
nur 8,7 bis 5.2 Met. Tiefe, 
Eine spitze blinde Klippe, welche bei Springzeit Niedrigwasser 2,4 Met, 
unter der Meeresfläche liegt, befindet sich ungefähr 73 Met. SWzS von dem 
Frazer Felsen, Die rothe Tonne mit Stange, welche bisher den Frazer Felsen 
kennzeichnete, ist ungefähr um 55 Met. südwestlich verlegt worden und liegt 
jetzt unmittelbar im SW der blinden Klippe. Von dieser Klippe peilt der 
Leuchtthurm der Greenore Mole in NW*%/4AW, die Stange auf dem ‚Zarl Felsen 
in N!4AW, und die Nordecke von Greencastle in 0°/4N. 
Leuchtfeuer. Der Haulbowline Leuchtthurm, auf einem Felsen an der 
Westseite der Einfahrt stehend, ist 33.8 Met. hoch ‚und sein weisses festes
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.