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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

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obachtungen des amerikanischen Admiralschiffes „Hartford“ (8. Et Mitth.“ 
1874, p. 316) hier wiedergeben, Die Barometerstände sind auf das Mecres- 
niveau reducirt.‘ 
Datam. 
Stunde, 
20. Aug, ] 8% Abends 
10 » 
‚1 ” { 
1 » 
Aitternacht 
21. Aug. 
12% 15m Mrg 
12 30 
1245 
1 9 
10 
20 
30 
40 
50 
0 
10 
2 20 
2 30 
“0 
vw 
0 
DD 
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23 
Y 
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» 
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2 
” 
W ind:- 
Richtang [Stärke 
x 
E und ESE 
ESE 
SE 
SSE und S 
Bß | 
10 
10 
11 
11—15 
deggl. 
‚ SundSSW | 
SSW und SW 
2 
12 
12 
QW 
12 | 
SWundWSW: 12 
desgl. 12 
desgl. 11—12 
desgl, 1—12| 
Wu. WNW 1il—12 
desgl. 11 
W und NW | 11 
NW 11 
NW u. NNW|LO—11 
„= NNW {|10—11 
desgl. 10 
WSW 8 
SW 7 
3Zaromet.- 
Stand. 
mm. 
743.44 | 
738.0 
738,06 
129,98 
7924.90 
(21.00 
720.08 
719.82 
7992.81 
4 
724.90 
726.98 
728,71 
731.00 
732,01 
734.05 
735.57 
737.60 
738.68 
740,14 
746.49 
751,88 
757.98 
Temp. 
der 
Luft. 
CC, ° 
96,8 
26.7 
26.4 
26,5 
96.7 
26.6 
26.5 
26.2 
%.1 
25.4 
25,3 
25.8 
25.1 
"53 
"3 
BE 
5.2 
Zr 
40 
Sl 
mx 
wm 
Bemerkungen. 
Drohend, Das Barometer fiel seit 
6% Ab. um 17.5 mm. ' 
Heftige Regenböen; stürmisch. 
desgl, 
DerTeifunsetztaus ESE ein, 
Sturm im Zunehmen mit starken 
Regenböen. 
desgl. } Wind dreht nach 
desgl, | Süden, 
Niedrigst. Barometerstand. 
—— Sturm sehr schwer und ver- 
heerend. 
Verheerender Wind dreht nach 
SW. 
desgl, 
desgl, 
Sturm im Abnehmen, 
desgl. 
Sturm dreht über West, 
desgl, 
desgl. 
Sturm dreht über NW. 
desgl. 
Ende des Teifuns aus NNW. 
Stürmisch. 
Die während des Teifuns Sn Regenmenge betrug 58 mm. In den 
folgenden Tagen, und zwar am 22., 23., 24. August, blieb das Wetter stürmisch 
mit SW-Böen, In diesen Tagen fiel eine Regenmenge von 352 mm. . 
2. Teifun vom 13. September 1874. 
Der Commandant des italienischen Kriegsschiffes „ Vittor Pisani“, Fre- 
gatten-Capitain A. de Negri, theilt in der „Rivista marittima“ vom Februar 
1875 nachfolgenden Auszug aus seinemBeobachtungsjournal, für die Zeit des Teifuns 
und auf der Rhede von Pokohama, mit (8. S. 183), dessen Angaben mit den in 
den „Hydr. Mitth.“ 1874, pag, 317, gegebenen zum Theil gut übereinstimmen. 
3. Der Teifun vom 22/23. September 1874. 
In dem Berichte über diesen Teifun in den „Hydr. Mitth.“ 1874, p.319, wurde 
schon erwähnt, dass derselbe zu Macao am heftigsten geweht hatte; ebenso wur- 
den daselbst die furchtbaren Zerstörungen, welche dieser Teifun bei Hongkong 
und Macao angerichtet hat, erwähnt. Kinem späteren Berichte (Nature Vol. XI, 
pag. 168) entnehmen wir noch folgende Angaben, welche auch für die Geschichte 
der Teifune von einiger Wichtigkeit sind. Es wird zunächst in diesem Berichte 
hervorgehoben, dass dieser Teifun des 22. und 23, September 1874 der stärkste 
gewesen sei, welchen die Kron - Colonie zu Hongkong seit ihrer Errichtung im 
Jahre 1841 betroffen habe. In den Jahren 1859 und 1865 richtete je einer 
dieser verheerenden Stürme grosses Unheil unter den Schiffen im Hafen von 
Hongkong und in dessen Nähe an, im Jahre 1867 traten zwei Teifune auf, von 
denen der letztere einen ganzen Tag mit grosser Heftigkeit wüthote. Der 
stärkste Teifun aber vor dem vom 22. September 1874 war der vom 2. Sep- 
tember 1871; bei beiden Teifunen war die Stärke derselben in Macao am 
grössten und grösser noch als in Hongkong, wie aus dem Vergleiche der jodes-
	        
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