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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 3 (1875)

159 
Breite 
Süd 
0°— 2° 
Q0— 4° 
40— | 
6°— 8° 
8° 10° 
Westliche Hälfte. 
Anzahl a. & anzahl d.} 
Beobach- | MitHerS [Stärkster Strom. Beobach- 
tungen. "Richtung Stärke tungen. 
3 
20 
20 
16 
19 
SW 18,3/SW 36.7 
WzS 1 www % 
W1AN 11.4NW1/2W 25.7 
NWzW1/2W 15.4/NW14W 24. 
W1/2S ade . 24.0 
| 
3 
| 
) 
Oestliche Hälfte. 
Mittlere Piste Strom. 
Richtung Stärke 
W1/ 
5 
NanA0 
SA 4 
WE” 
L1.1|W8S/44N 
7.6 
20 SWzZW 
0.4 SWzZW 36.1 
;4.,9/WzS 33.0 
LLO West 118 
26.3 
15.9 
N 
Monat October. Die Karten für Quadrat 3 zeigen in diesem Monate 
eine wesentliche Veränderung und Verschiebung der Strömungen sowohl nach 
ihrer Richtung als Stärke, welche letztere noch mehr abgenommen hat. Die 
Aequatorialströmung in durchschnittlich westlicher Richtung ist nur bis 
3° Nord-Br. vorherrschend.- Von 3° bis 4° Nord-Br. sind nordöstliche und 
nordwestliche Strömungen ziemlich gleich vertheilt, doch ist die Richtung im 
Ganzen sehr veränderlich. Von 4° bis 10° Nord-Br. ist allerdings die östliche 
Strömung vorherrschend, aber nicht mehr mit der Regelmässigkeit, wie in den 
vorhergehenden Monaten; westliche und südliche Strömungen kommen nicht 
selten vor und hat die Stärke überall bedeutend abgenommen. Der Procent- 
satz für „kein Strom“ ist bei weitem grösser, er ist im Mittel für das ganze 
Quadrat 23% gegen 17% im Monat August. 
Die Geschwindigkeiten ergeben sich für die verschiedenen Breiten wie folgt : 
von 0°-— 2° Nord-Br, mittlere Geschw. 15.0 Seem. 
n» 2°%— 4° » ” ” 136 
nn 4°— 6° » © ” ® 1ls 
6°— 8° » "m » 1tı 
„ 8°—10° »” » 115 
Die grösste Stärke wurde zwischen 2° und 3° Nord-Br. WzS 65 Seem, 
beobachtet, doch sind solche über 30 Seem. nur äusserst selten notirt. 
Ueber die Ausdehnung des Guineastromes nach Westen liegen uns 
nur unzureichende Daten vor. Es sind allerdings zwischen 8° und 10° Nord-Br. 
einige östliche Strömungen selbst bis 50° Länge beobachtet, doch ist die An- 
zahl der Beobachtungen zu gering, um die östliche Richtung bis soweit. als 
herrschend bezeichnen zu können. Ebenso fehlen Beobachtungen weiter östlich 
in den Quadraten 2 und 1. In den „Currents and Surface Temperatures“ heisst 
es: „Geschwindigkeit und Richtung sind veränderlich, obgleich die allgemeine 
Bewegung der Gewässer gegen Afrika unverkennbar ist. Im Golf von Guinea 
ist die Geschwindigkeit grösser, geht aber nirgends über 23 Seem. hinaus.‘ 
Südlich des Aequators finden wir ebenfalls noch eine weitere Abnahme 
in der. Geschwindigkeit der Strömungen. Die Richtung ist veränderlich; . zu- 
weilen' wurden östliche Strömungen beobachtet. Folgende Tabelle für den 
Monat Oetober. erläutert dies näher. ; 
Breite. 
Anzahl di} ara I 7 
Beobach- ! Mittlere (Stärkster Strom. 
tungen; Richtung Stärke 
Westliche Halfte, 
Süd. 
0°—2° {1 
204° | } 6 
4° 69 
6°—89 
20__ 10° 
So 75 
West ee NW1/2W 24: 
NNO140 10.9 
WSWIAW 15,5) 5W 55.4 
WieS. 2 12.2[WzS 35,9 
W83/N. © 98NWILW 361 
WSW1/2W 120 WSW1AW 228 
Oestliche Hälfte. 
Anzahl d.| x. 
Beobach- | Mittlere 
tungen. Richtung Stärke 
wm 
Stärkster Strom. 
10 
WSW 11.0 W1/48 28,0 
WIN 12.01W25- 184 
A . Tr West " 20.8 
SWzZW1AW 1) SSWIMW 15.6 
0zS 9Alsw. ANNE W 26. x 
WSW IB. 11SWzW8/ 6 
1. 
)
	        
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