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Full text: Jahresbericht 1871

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Arbeiten der 
Seewarte. 
301 Schiffe von zusammen 166625 Tons auf Reisen von 22334 Tagen Dauer, 
gewonnen haben 2175 Tage (2784—G09), oder per Schiff 7.2 Tage. 
Berechnen wir die Unkosten dieser Schiffe nach dem Satze, der auch im 
vorigen Jahre von uns aufgestellt worden ist, zu 9 Groschen per Last und per 
Tag, so haben die mit der Seewartc bislang in Fühlung sich haltenden Schiffe 
in den vier Jahren ihres Bestehens 
180,155 Thaler 
oder per Schiff 600 Thaler rund 
ihren Rhedereien gegen andere Schiffe erspart. 
Unter obigen 110 Reisen waren 
59 Ausreisen von 3C64 Tagen Dauer, auf welchen 361 Tage gewonnen, 139 Tage 
verloren wurden, 
51 Rückreisen „ 4951 „ „ „ „ 341 „ gewonnen, 118 Tage 
verloren wurden. 
Nach den einzelnen Oeeancn gesondert, so sind im 
1. Nord-Atlantic . auf23Ausr, v. 11.124Tons, bei 893 Tg. Reisez. 102Tg. gew., 26Tg. verl. 
» 12 Rückr., » 
4.92S 
y> 
564 
5> 
7> 
98 
y> » 
6 » 
» 
2. 
Süd-Atlantic ... » 21 Ausr., » 
6,873 
» 
» 
1148 
» 
» 
92 
» » 
35 » 
> 
» llRückr., » 
3,499 
049 
» 
40 
» > 
50 » 
» 
3. 
Indischen Ocean » 1 Ausr., » 
1,029 
7> 
» 
117 
» 
0 
9 » 
» 
» 24 Rückr,, » 
23,411 
» 
» 
3245 
y> 
199 
48 » 
» 
4. 
Java-, Amur-See » 2 Ausr., » 
1.503 
198 
» 
y> 
22 
» » 
0 5 
5. 
i> 1 Rückr., » 
West-Pacific ... fehlt. 
1.091 
132 
» 
» 
2 
0 » 
» 
G. 
Ost-Pacific aufl2Ausr.. » 
10,324 
1308 
» 
80 
» » 
70 » 
» S Rückr. » 
2,049 
» 
» 
361 
• 7 
8 » 
» 
Total auf 59 Ausr . v. 
30,353 Tons, bei 3604 Tg. 
Reisez. 350 Tg, gew.. 
.139 Tg. 
verl 
und » 51 Rückr.. » 
35.578 
» 
» 
4951 
» 
» 
340 
5> » 
118 > 
5 
Uebcrall wie oben auf 1 lORoisen. v. 05,931 Tons, bei 8015 Tg. Reisez. 702Tg. gew., 257 Tg. verb 
Wegen der exacten Uebereinstimmung der Rechnung und Wirklichkeit bei 
den Fahrten nach und von der Java,- China-, Amur-See würde das Resultat 
voraussichtlich noch günstiger ausgefallen sein, wenn es uns hatte gelingen wollen, 
mehr Mitsegler auf dieser Fahrt zu entdecken. In Betreff der jetzt schon 
relativ günstigen Resultate mit den Rückfahrten aus dem Indischen Ocean, 
namentlich von Rangoon, glauben wir zum mindesten uns das Verdienst vindiciren 
zu dürfen, dass wir nie unterlassen haben, die Schiffsführcr am Schlüsse unserer 
Segelamveisnngcn nach und besonders von jener Gegend auf die trefflichen 
sailing directions von Ileckford dringend aufmerksam gemacht zu haben. 
Da es unsere eigenste Arbeit indessen ist, selber Rath zu schaffen, so 
haben wir damit angefangen, zunächst im Nord-Atlantic über die Hauptwege 
nach unsern eigenen Journalen und Erfahrungen uns Aufschluss zu verschaffen. 
Wir haben zu dem Ende zweierlei Arbeiten vorgenommen, einmal die Schiffs 
wege zwischen dem Kanal und den Hauptzielpunkten der atlan 
tischen Reisen, namentlich aber auch nach und von dem Aequator 
durchzumustern, und zum zweiten auf Grund der Erfahrungen der Ham 
burger Dampfer zwischen Lizard und New-York eine ähnliche Arbeit 
durchzuführen, wie sie kurz vorher nach den Journal-Auszügen der Bremer 
Dampfer abgeschlossen war.
	        
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