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Volltext: 44: System Nordsee - Zustand 2005 im Kontext langzeitlicher Entwicklungen

4.5 Radioaktive Stoffe 
System Nordsee 
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Oberflächenwasser des Nordatlantiks, die auf den globalen Fallout atmosphärischer 
Kernwaffentests zurückzuführen sind. Die gegenüber dem Küstenbereich leicht höhe 
ren Konzentrationen von 137 Cs im westlichen Seegebiet sind auf resuspendiertes Ma 
terial aus dem hochbelasteten Sediment der Irischen See zurückzuführen. 
Die effektive Gesamtexposition beträgt in Deutschland durchschnittlich 4 mSv pro Jahr 
und Person, wovon die Hälfte auf medizinische, insbesondere röntgendiagnostische 
Maßnahmen zurückzuführen ist. Die Kontamination der Nordsee durch künstliche Ra 
dionuklide trägt zur Strahlenexposition der Bevölkerung nur über den Expositionspfad 
»Fisch- oder Meeresfrüchteverzehr« bei. Aus einem durchschnittlichen Konsum von 
14 kg im Jahr resultiert eine effektive Dosis von maximal 0.2 ¡iSv/a, die deutlich unter 
der laut Strahlenschutzverordnung »trivialen Dosis< (10 ¡iSv/a) bleibt. Da sich aus der 
Anreicherung von Radionukliden in der Nahrungskette kein signifikanter Dosisbeitrag 
für den Menschen ergibt, dürfte dies auch für Flora und Fauna der Nordsee zutreffen.
	        
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