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Betaülirimg
auf Aus-
reiaon und
Kückreisen.
also im fünften Jahresbericht der Seewarte, finden wir darüber folgende
Mittheilung:
„Alles in Allem sind also in den ersten fünf Jahren von den mit
der Seewarte in Verbindung sich haltenden Schiffen gegenüber den der
selben fremd gebliebenen Mitseglern gewonnen
2462 Tage (3311—849) auf Reisen von 29,486 Tagen Dauer durch
393 Schiffe von zusammen 227,791 Tons Tragfähigkeit, d. h. per
Schiff 6.3 Tage.
Berechnen wir die Unkosten der Schiffe nach dem alten Satze
von 9 Sgr. pr. Last und per Tag, so haben die mit der Seeivarte in Ver
bindung gestandenen Schiffe ihren Rhedereien erspart
215,262 Thaler
oder pr. Schiff rund 550 Thaler“.
Dass also auf diese Weise die Seewarten ihre Kosten dem Gemein-
vjesen mehr als hinreichend decken, ist selbst vom rein geschäftlichen Stand
punkte aus erwiesen.
7. Es ist natürlich, dass die Schätzung der Dauer der Ausreisen
häufiger vorkam, als die der Rückreisen, deren Ziel häufig beim Abgänge
der Schiffe noch ganz ungewiss war, und worüber die Segelanweisung
sich nicht verbreiten konnte. So kommt es, dass unter obigen 973 Reisen
674 Ausreisen mit beiläufig 42 Treffern
und nur 299 Rückreisen mit 13 Treffern sich finden.
Die 16. Ausreise ist ein Treffer, dagegen erst die 23. Rückreise.
Die 674 Ausreisen dauerten 50437 Tage,
und waren geschätzt zu 47070 Tagen,
mithin war jede Ausreise im Mittel um 5.0 Tage zu kurz veranschlagt,
d. h. um 6 — 7 %.
Die 299 Rückreisen dauerten 18778 Tage,
und waren geschätzt zu 17777 Tagen,
mithin war jede Rückreise im Mittel um 3.3 Tage zu kurz veranschlagt,
d. h. um 5 %.
Unter den 629 Reisen, die wir oben mit denen dev Mitsegler ver
glichen haben, waren 413 Reisen ausgehend, 216 Reisen hausgehend.
Die 413 Ausreisen unserer Schiffe dauerten 29686 Tage
ihrer Mitsegler dagegen 32610 „ ;
mithin haben unsere Schiffe auf ihren Ausreisen die Mitsegler im Durch
schnitt um 7.1 Tage geschlagen.