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Diese Beobachtungen vertheilen sich auf die verschiedensten Meere,
und zwar entfallen, nach den entfernteren Reisezielen geordnet, auf
1.
2.
3.
4.
5.
6.
den Nord-Atlantic
86 Wetterbttcher mit 264 Monaten.
„ Süd-Atlantic 18
„ Indischen Ocean 6
die Java-China-Japan-See 11
den West-Pacific 8
„ Ost-Pacific 17
56
49
113
76
127
zusammen wie vorhin 141 Wetterbücher mit 685 Monaten.
In allen 7 Jahren hat die Seewarte unter meiner Leitung an ge
füllten Wetterbüchern zurückerhalten-.
im Jahre Wetterbücher mit Monaten Beobachtungen
1868*)»
1869 i
1870
1871
1872
1873
1874
97
91
166
144
169
141
d. h.
Total 808 Wetterbücher mit
im Mittel jährlich 115 „ „
etwa 70% der ausgetheilten Wetterbücher,
725
510
972
741
833
685
4466 Mon. Beob.
638 „
*) Im ersten Jahre selbstverständlich nur sehr wenige, weil die Schiffe ja erst aus
gingen. Ein Institut, wie eine Seewarte, gebraucht 3 Jahre, um zu vollem Be
triebe zu gelangen, wenn es von vorn anfangen muss. In den Motiven
zu dem früher mitgetheilten Gesetze über die Ileichsseewarte stand von kühner
Hand geschrieben, dass mein Institut „nach Errichtung der Reichsanstalt eingehen
werde“. Nun, gefragt war ich nicht darum; ich hätte den Schreiber seine Vor
aussage im nächsten Herbst vor dem Reichstage vertreten lassen könneul! Aber
es war der Satz vielleicht anders gemeint! Der „Schwäbische Merkur“ schreibt
unterm 2. Febr.: „mit der Marine wurde das Gesetz über Errichtung der deutschen
Seewarte in Hamburg genehmigt; leider hat man bei Beginn der Ausführung
nicht gewusst, die bestehende Seemannsschule (soll heissen „Seewarte“) und
deren tüchtigen Gründer und Leiter, W. v. Freeden, tvie es offenbar die
Meinung des Reichstags war, für das neue grössere Institut festzuhalten“.
Der Redakteur des Schwäbischen Merkur ist selber Mitglied des Reichstags, und
bei der Berathung anwesend gewesen.
Wir dürfen bei jenem gesammelten Vorrath von 4466 Monaten
Beobachtungen, d. h. von 372 Jahren einen Augenblick verweilen. Er
zeigt, dass die Seewarte in den ersten 7 Jahren ihres Bestehens schon
so viel Beobachtungen sammelte, als 53 Landstationen. Da aber die Schiffe
der Seewarte täglich 6 Mal durchschnittlich beobachten, während Land-
Von 1868 Ms
1874 eiuge-
gangene
Wetterbücher.
Äquivalent
der selb eu.