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Volltext: Jahresbericht 1871

XY 
ein südlicherer Weg und im Herbst ein nördlicherer Weg häufig zum gewünschten 
Ziele führt. Man vergleiche zu dem Ende die nachstehenden 
Tabellen über die Mittel der schnellsten Reisen und auf der allerschnellsten Reise. 
Da unter schnellen Reisen diejenigen verstanden sind, deren Dauer geringer 
war als die mittlere Dauer aller Reisen, und unter schnellsten Reisen diejenigen, 
deren Dauer geringer war als das Mittel der schnellen Ueherfahrteu, so sehen 
wir hier eine Folge von 150 schnellsten Ausreisen 
im Winter von 25, (14 Bremer, II Hamburger,) 
42, (21 
21 
22 
15 
im Frühling 
im Sommer „ 46, (24 
im Herbst „ 37, (22 „ 
und eine Folge von 160 schnellsten Rückreisen 
im Winter von 33, (19 Bremer, 14 Hamburger,) 
im Frühling „ 43, (24 
im Sommer „ 48, (21 
im Herbst „ 36, (18 
über welche dann noch 12 allerschnellste Reisen 
19 
27 
18 
aus . . 6 von Bremer, 6 von Hamburger Schiffen, 
zurück 5 
55 
55 
7 
55 
55 
55 
hervorragen. Gewiss sind die 
Wintermittel 
aus 
10, 
, 80 Tagen, 
zurück 
9 
.82 
Tagen, 
gegenüber der schnellsten 
Reise 
55 
55 
9, 
, 39 
55 
9, 
,26 
Frühlingsmittel 
55 
55 
10. 
44 
55 
55 
10, 
,07 
gegenüber der schnellsten 
Reise 
9. 
02 
9. 
, 12 
55 
Sommermittel 
55 
vi 
10, 
05 
55 
55 
10. 
,01 
gegenüber der schnellsten 
Reise 
9. 
14 
55 
9, 
,37 
Herbstmittel 
10. 
06 
55 
10. 
,00 
gegenüber der schnellsten 
Reise 
55 
9, 
,18 
.. 
55 
9, 
44 
55 
und endlich das 
Jahresmittel der schnellsten Reisen. 
55 
10. 
29 
55 
9. 
,99 
gegenüber der allersohnellsten Rei 
SC 
55 
9. 
02 
5* 
55 
9. 
12 
55 
darnach angethan, dass wir mit Stolz auf solche Leistungen zurück schauen und 
ruhig den Bestrebungen anderer Nationen, deren Schiffe keine so rühmliche Folge 
von Zahlen aufzuweisen haben entgegen sehen, üebrigens verrathen selbst diese 
extremen Werthe noch genau den Character der allgemeinen Mittelwerthe und 
kennzeichnen sich so als nicht etwa ganz ungewöhnliche Zahlen. 
Die längere Dauer der Winter-Ausreisen, der Frühjahrs-Rückreisen, sind 
wiederum die Anzeige atmosphärischer und terrestrischer Hindernisse, wie die 
längeren herbstlichen Rückreisen. Dagegen gelingt es im Frühjahr unter den 
Chancen der massig starken Ost- und Westwinde und bei guten Eisverhältnissen, 
alsdann eine allerschnellste Reise sowohl aus als zu Haus zu machen, während 
bei den flauen Sommerwinden, wo oft die Schornsteine nicht einmal vollen Zug 
entfalten wollen, die Schiffe ganz auf die Kraft der Maschinen angewiesen 
bleiben, und dann wohl viele durchschnittlich recht schnelle, doch keine aller 
schnellsten Reisen erzielen.
	        
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