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Full text: Jahresbericht 1869

47 
In Hamburg fiel auf einmal: 
die 
grösste Regenmenge. 
1868 
am 
11. Aug. 
mit 
14.57 
Linien 
bei 
Westwind 
55 
„ Schneemenge 
55 
55 
10. Febr. 
55 
» 
1.73 
55 
NW.- „ 
55 
„ Regenmenge. 
1869 
n 
3. Nov. 
10.10 
55 
55 
NW.- 
n 
„ Schneemenge „ 
In Cuxhaven fiel auf einmal ; 
55 
16. März 
r> 
3.72 
55 
55 
NO.- „ 
die 
grösste Regenmenge. 
1869 
am 
19. Sept. 
55 
16.12 
55 
55 
SW.- „ 
55 
„ Schneemenge 
55 
55 
27. März 
55 
4.64 
55 
55 
N.- „ 
Die Winde sind die Wettermacher; das Vorherrschen der einen 
oder der anderen Windrichtung bestimmt den Wettercharaeter sowohl des Mo 
nats als des Jahres. Um nicht durch zuviel Detail die Uebersioht zu erschweren, 
geben wir hier nur die Quartal- und Jahresmengen der 8 Hauptwinde; die Ver 
schiebungen der einzelnen Zahlen werden das Jahr 1868 mit seiner trockenen 
Wärme hinlänglich von dem Jahr 1869 mit seiner feuchten Kühle abheben. 
Da die absoluten Mengen der täglich dreimal notirten Windrichtungen nicht von 
Interesse sind, so geben wir die Proeente derselben in runden Zahlen. 
V. Die Quartal- und Jahresmengeii der Winde iu Procenteu. 
75— 
Wind« 
Jahr. 
Winter. 
Frühling. 
Sommer. 
Herbst. 
Elsfleth 
Mittel 
Hamburg 
Cuxhaven 
Hamburg- 
Cuxhaven 
Hamburg- 
Cuxhaven 
Hamburg 
Cuxhaven 
Hamburg 
Cuxhaven 
1868 
O 
<£> 
00 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
1868 
1869 
Ost 
10 
9 
6 
9 
10 
12 
9 
8 
8 
16 
9 
2 
10 
3 
12 
3 
12 
6 
SO, 
9 
18 
18 
8 
11 
18 
17 
14 
16 
6 
12 
e 
9 
2 
16 
17 
11 
7 
s. 
13 
9 
9 
13 
8 
10 
20 
9 
6 
11 
10 
7 
6 
e 
11 
13 
16 
15 
SW. 
21 
22 
23 
20 
18 
82 
30 
21 
14 
9 
18 
17 
9 
13 
21 
29 
18 
29 
w. 
20 
18 
19 
18 
27 
17 
17 
17 
11 
11 
16 
23 
15 
22 
13 
22 
12 
22 
NW, 
11 
12 
15 
14 
14 
7 
2 
10 
13 
14 
15 
28 
28 
30 
11 
11 
9 
12 
» 
N0. 
8 
11 
7 
ll 
9 
2 
D 
15 
10 
17 
11 
11 
17 
19 
10 
4 
13 
6 
7 
G 
8 
7 
0 
2 
2 
s 
22 
Iß 
9 
6 
6 
5 
6 
1 
10 
3 
Während die Jahresmittel sich überall ziemlich ähnlich sehen, weichen die 
Quartalzahlen desto erheblicher von einander ab. Im Winter 1868/69 herrschen 
vor die warmen S.W.-Winde, dagegen im Winter 1867/68 die kaltem N.W.- 
und Nord-Winde, die Aprilkälte des Jahres 1868 erklärt sich aus den relativen 
Mengen der West- und Nordwinde; im Sommer 1808 dominiren die warmen 
Landwinde mit klarer Luft, während im Sommer 1869 umgekehrt die kühlen 
Seewinde mit bedeckter Luft in Ueberzahl auftreten. 
Der Herbst von 1868 war unvergleichlich klar durch die vorherrschenden 
Nord- bis Ostwinde,, der Herbst von 1869 trübe, feucht in Folge der häufigen 
Süd- bis Westwinde. 
Der treueste Begleiter der Winde ist der Barometer, noch mehr als 
der Thermometer: als Correlat zu Tafel V. lassen wir folgen in Tafel
	        
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