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Volltext : Jahresbericht 1868

21

2.  Von  Porforico  nach  dem  Kanal.
Im  Allgemeinen  werden  Sie  sich  bemühen,  den  Passat  so  bald  als  möglich,
also  auf  thunlichst  nördlichem  Kurse  los  zu  werden,  desgleichen  die  Doldrums
auf  recht  nördlichem  Kurse  durcharheiten,  und  dann  erst  daran  denken,  Ihre
Ostlänge  gut  zu  machen.  Eine  grösste  Kreisbahn  ist  dann  der  zugleich  kürzeste
und  mit  guten  Winden  bezeichnet*  Weg  zum  Kanal,  während  Sic  im  Winter,
um  den  Golfstürmen  aus  dem  Wege  zu  gehen,  mehr  südlich,  etwa  der  Loxodrome
folgen  müssten.  Also  wenn  Sie  60°  W,  in  30—31°  N.  machen  können,  so  führt
ein  grösster  Kreis  Sie  durch  die  Punkto
50»  W.  in  37°  40'  N.,
40»  „
30»  ,,
20°
-™  «
10»  ,,
auf  dem  kürzesten  Wege  zum  Kanal.

42°  45'
46°  N.,
48»  SO'  N..
49°  30'  „
Sollten  Sie  aber  60°  W.  in  31°  N.  nicht

machen  können,  so  können  Sie  unbedenklich  60°  W.  in  34»  N.  schneiden,  zumal
man  seine  Länge  auf  höherer  Breite  mit  grossem  Vortheil  absegelt,  dann  aber
jene  Bahn  zur  Richtschnur  nehmen.
Anfang  September  werden  Sie  wieder  im  Kanal  sein.  NB,  Die  „Swea“  war
am  28.  August  unter  Lizard,  am  2.  September  in  Hamburg.
Da  das  Wetterbueh  der  ,,Swea“  schon  vorliegt,  so  mögen  hier  die  wirklich
angesegelten  Mittagsörter  folgen,  zum  Beweise,  wie  nahe  sie  sich  an  den  gerechneten ­
  Kurs  gehalten.

1.  Ausreise.

Mittlere  Windrichtung ­
  ii.  Stärk«.

2,  Rückreise.

1

Mittlere  Windichtiing
  n,  Stärke.

Juni  7.

48“  32'  N.  und  7°  39'

w.

NW.—NNO.  5.

Juli  31.

.  19«  55'  N

u

66®  27'  W.

OzN.  5.

9.

43°  5'  •>  s

18°  6'

»

NO.  8.

Aug.  2.

.  23*51'

»

65®  54'

5>

OzN.  3.

»

11.

37°  39'  »  »

17«  22'

NO.  6.

4.

.  28»  26'

64»  12'

%

0.  4.

’s»

13.

32®45'  *  »

19°  26'

9.

ö.  3.

$

6.

.  31«  34'

»

$

63«  49'

y>

ONO.  3.

t>

15.

30“  47'  s  »

21®  22'

»  Veränderlich  SW.

I.  $

8.

.  33®  35'

>}

61°  50'

»

SO.  4.

%.

17.

27°  S3'  >  j>

21®  5Ö'

3

NOzN.  3.

>

10.

36»  11'

»

55«  32'

SzO.  5.

;■>

19.

23®  42'  >  »

23»  59'

N0.  4.

»

12,

.  38«  So'

»

52«  15'

SSW.  2.

S

21.

21°  7'  *  »

29®  22'

>

NO.  5.

14.

.  40«  55'

%

»

44»  24'

*

SSW.  6.

»

23.

20®  13'  !•:■  >

35»  IS'

%

OzN.  4

»

16.

.  42»  36'

»

»

36®  45'

»

SWzS.  5.

%

25.

19°  51'  :  5

40»  58'

f

ONO.  5.

18,

,  42«  25'

P

■i

34®  40'

»:

N0.2.

27.

19®  23'  *  5

46*42'

9

0.  3.

%

20.

.  43»  8'

»

»

31»  21'

>

WSW.  1.

29.

19®  18'  i-  »

52»  16'

■9

0.  4.

>

22.

.  43®  25'

%

>

24®  43'

>

W.6.

Jul

1.

19®  11'  »  »

68»  2'

2»

0.  4.

24.

.  47»  0'

■»

»

20»  89'

SO.  1.

3.

18»  58'  :>  >

63®  36'

1

OzS.  3.

26.

.  48®  36'

*

13«  40'

»

SSW.  5.

>

38.

.  49®  42'

»

»

5«  44'

NW.  4.

H  amburg,

2.  Mär

1869.

2.  Segelanwoisung  für  das  Hamburger  Schiff  „La  Rochelle -1 ,  Capt.  Witt,  Vom  Kanal
in  Pinna  J.  O,  Godeffroy  &  Sohn,  für  eine  Reise  von  Antwerpen  nach  den  nach  dem
Schifferinseln  und  zurück  nach  dem  Kanal  ihr  Ordre.  '  lacilic.
Annahme.  Das  Schiff  verlasse  Antwerpen  6.  März,  und  sei  Mitte  März
unter  Lizard.
I.  Vom  Kanal  zur  Linie.
Nur  erst,  westlich,  das  sei  Ihr  Hauptstreben,  so  dass  Sie  45°  N.  in  13»—14°  W.
schneiden,  und  nun  unter  Benutzung  der  vorzufindenden  westlichen  Winde,  auf
            
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