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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

7. Kobbe, S.: Azimutänderung bei geogr.-breitentrener u. geogr.-längentreuer Übertragung usw. 41 
Logarithmieren wir (M == Modul): 
log eotg U — log votg = = Ms? cost gı +Matcosy— Meteo 
= Metcos!gp + Lrteot pr Benin? pr 000g 
und setzen: . 
(4) red = log cotg U — log cotg w; so kommt: 
(5) red m Mel} 00tgp-+ Ze in2o. 
red = log cotg U — log cotg ® 
in Einheiten der 4. Dezimalstelle, 
wo real wo {red go | red‘ 
359 2 65° 9 | 
19 9 
187 6 167 16 
18 
30 590 29 
17 
| 61 a7 
16 ‘ 
4 23 
66 50 
6 2 
72 57 
76 32 
82 28 
% OÖ 
Das letzte Glied bringt im Höchstfall 
weniger als !/, Einheit der 5. Dezimal- 
stelle des Logarithmus, deshalb ist auf 
fünf Stellen genau: 
(6) red — Med-L$ Ce; 
Wo: log M 6 (14-4 #7) == 7.468364, 
Hiernach ist die beifolgende Tafel 
entworfen, welche die Reduktion red in 
Einheiten der 4, Dezimalstelle des Loga- 
rithmus gibt. Als Argument gilt die 
angenäherte Mittelbreite © zwischen 
Funkstation und Beobachtungsort. 
Bei dieser Rechenart ist bis zu einem 
Längenunterschied von 60° zwischen Beob- 
achtungsort und Funkstation mit einer 
Genauigkeit des Azimuts auf etwa drei 
Minuten zu rechnen, Wegen ihrer Ein: 
fachheit wird sie oft mit Vorteil anzu- 
wenden sein, vor allem auch bei Benutzung 
von Hilfstafeln, die unter Annahme der 
Kugelgestalt der Erde berechnet wurden, 
8 8 
13 30 
17 20 
20 33 
23 23 
25 59 
28 25 
30 42 
3 54 
5 9 
Tafel g. 
a | g | w ) 
Oi y wo 0 
ı 25 y 88 45 
86 151 
83 44 
81 9 
78 30 
75 44 
73 49 
69 40 
66. 12 
62 11 
57 8 
46 14 
43 46 
| Tafel h. 
; n TE) 
A 
7 5 
6? 18 
8 0 
53 44 
47 52 
42 8 
36 16 
30 0 
22 47 
13 55 
N 
Soll die Verbesserung unmittelbar am 
gemessenen Azimut angebracht werden, So 
entwickelt man nach Taylor: 
_ 2M@-—U) 
log cotg U — log cotg w@ = —— zz — 
algo nach (4) und (6) in Minuten (0 == arcrad): 
(7) @—U = £ (1 +4 sin2w.c08 go, 
wo: 
bog SAL = 1.068110, 
Hiernach sind die Tafeln g und h ent- 
worfen, derart, daß: 
8) o— U = g-h‘ Minuten. 
Um wenn @ <<? 
Us ww > 00° 
ö 
6—VU == g.h 
ww <“ 90°, 
Die drei Beispiele auf Seite 190 des Juni- 
heftes 1925 würden nach dieser Rechenart 
folgendermaßen sich gestalten:
	        
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