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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

344 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1926, 
Die resultierende Funkbeschickung der gleichzeitig wirkenden Hochantenne 
und Schleife ist dann als Funktion der wahren Peilung p nach Formel (5) ge- 
geben durch wi Beinp + DeinZp_ 
1 +28 cösp-} Deos 2p 
Führt man in diese Gleichung die Funkseitenpeilung q = p-—f als Argument 
ein, so entsteht sinf = Being + Dain@q-+H 
oder für kleine If . Being -+Dsin2q 
sin a BL A, 
1—©cos2q 
Entwickeln wir diesen Ausdruck für kleine X und B nach Potenzen von ®%, 
30 entsteht unter Vernachlässigung der Glieder 3, und höherer Ordnung 
sinf = g(1— D)einq-+Dein2q + PR einzg + Saindq, 
oder wenn wir zu Gradzahlen übergehen 
un f° = Bein q + D sin 2q -+ Fsin 34q -| K ein 4q 
mit Rn _ 
sin B = 8 (t Z) 
ein D = © 
sin F = 198D 
sin K = t 
$ 
Zwischen K und D besteht wieder die Beziehung (7), während sich der Beiwert F 
des sechstelkreisigen Gliedes aus B und D nach der Formel 
. sin Bsin D 
03) An DD 
berechnet. Auch die Formeln (12) sind aus der Kompaß-Deviationsiehre bekannt. 
: Wir haben also folgendes Ergebnis: Wirkt auf den nichtkompensierten 
Bordpeiler eine hinzutretende Hochantenne ein, so treten zu den Beiwerten D 
und K noch zwei neue Beiwerte B und F hinzu. 
Der Beiwert B hängt außer von der Rückwirkungskonstanten der Hoch- 
antenne noch von D ab. 
Der sechstelkreisige Beiwert F ist eine Funktion von B und D, die sowohl 
mit B wie mit D verschwindet. 
Praktisch bekommt F Bedeutung, wenn B in die Größenordnung von D kommt. 
Dann wird F von der Größenordnung von K. 
Herrn Ministerialrat Prof. Dr. Maurer sei auch an dieser Stelle für seine 
wertvollen Ratschläge herzlichst gedankt, 
Zur harmonischen Analyse empirischer, 
durch eine große Zahl gegebener Ordinaten definierter Funktionen, 
Von Privatdozent Dr. Leo Wenzel Pollak, Prag. 
(Fortsetzung.) 
A. Einteilung der gegebenen Funktionswerte in zwei Gruppen*). 
1. Zur harmonischen Analyse seien die n == 2m &sequidistanten, die ganze 
Periode umfassenden Ordinaten 
Boy Bız yo u HH 
vorgelegt. 
Bei Verwendung aller 2m Ordinaten heißt bekanntlich die k-te Harmonische 
( M pic == M8g sin Ak ‘Zueike 
=2m—1 
Yujsinikz, 
1=0 
* In diesem und den {olgenden Abschnitten war es aus typographischen Gründen nicht möglich, 
die Akzente (‘, ”, ''} rechts oben an die Buchstaben p oder q näher heranzubringen. Die Akzente 
ron Gleichung (25) an gehören nicht zum Index (k), sondern zu den Buchstaben p bzw. q.
	        
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