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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

320 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1926, 
benutzen, weil es bislang nicht gelun is i 
a gen ist, das Eindri 
ee — infolge des hohen Druckes — zu yerhindirn  — nd . 
von DoP büchen usw. zur Aufnahme der Verbindung zwischen dem The mo. 
En SDR der Registriervorrohtung vergrößert die Reibung des Über. 
ismus in so i Ö i \ 
ad ohem Grade, daß kein Körper sie zu überwinden 
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Das wesentliche Neue an meinem Tiefsee-Thermographen besteht darin, daß 
als Körper eine Messingröhre pa (s. Figur) benutzt wird, die an den Enden ent- 
weder zugelötet oder durch Schrauben so fest verschlossen ist, daß ein Eindringen 
von Wasser unmöglich ist, In der Röhre befindet sich ein Streifen aus Invar- 
stahl (a b), dessen thermischer Ausdehnungskoeffizient nahezu gleich 0 ist. Mit 
Änderung der Temperatur ändert sich auch die Länge der Messingröhre; da sie 
nur dünne Wandungen hat, nimmt sie schnell die Temperatur der Umgebung an. 
Ihre Längenänderung überträgt sich auf den Invarstreifen und von diesem mittels 
des Gestänges n-t-r auf den Schreibhebel m,; der Gegenzug wird durch eine 
Feder bewerkstelligt, Die Verbindung zwischen dem Thermographenkörper (d. i. 
die Messingröhre) und dem Registrierkasten weist keinerlei Öffnungen auf; ist 
der Kasten kräftig gebaut und der Durchmesser der Röhre genügend klein, so 
erscheint das Eindringen von Wasser in das Innere des Apparates vollständig 
ausgeschlossen, 
Die Tiefenlage des versenkten Instrumentes wird von dem Manometer u 
mittels des Schreibhebels m, auf die Registriertrommel übertragen. — Je nach 
den Tiefen, in denen der Apparat arbeiten soll, wird man die Wandungen des 
Thermographenkastens und der Messingröhre in verschiedenen Stärken ‘her- 
stellen. — Die anderen Teile des Instrumentes entsprechen denen der üblichen 
betreffenden Geräte, 
Aerologisches Observatorium zu Pawlowsk,
	        
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