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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

Sterneck, BR: Harmonische Analyse und Theorie der Gezeiten des Schwarzen Meeres, 295 
Praktisch kommt bei dieser Rechnung nur die aus 5, sich ergebende Neigung in 
Betracht, da jene aus &g nur ganz unbeträchtlich ausfällt. ; 
Die Amplituden x, und 7, setzen sich also an den Enden der einzelnen Quer- 
schnitte aus folgenden Beiträgen zusammen: 1. Aus den Amplituden %, und 
Yo die dem Querschnitt als ganzem infolge der Längsschwingungen des Schwarzen 
Meeres mit den Epochen 3b und 0h zugehören; 2. aus den halben Beträgen nz 
und 7, die den Neigungen der Niveaufläche unter der direkten Einwirkung der 
fluterzeugenden Kräfte zwischen dem Nord- und Südende des betreffenden Quer- 
schnitts (mit dem Trägheitsfaktor multipliziert) entsprechen; 3. aus dem Effekt 
der infolge der Einwirkung der Erdrotation auf die beiden Längsschwingungen 
mit den Epochen 3h und 0b entstehenden Neigungen der Niveaufläche längs des 
betreffenden Querschnittes (mit den Epochen 0* bzw. 3b). (Die durch die Ein- 
wirkung der Erdrotation auf die unter (2) genannten Schwingungen schließlich 
noch entstehende Ost—West-Schwingung hat bereits so geringe Amplituden, daß 
wir sie nicht zu berücksichtigen brauchen.) 
Addieren wir die einzelnen Beiträge #., die wir für ein bestimmtes Ende 
eines Querschnittes erhalten, ebenso die einzeinen Beiträge ”,, und bezeichnen 
die Summen wieder mit 7, und 7, 80 erhalten wir schließlich aus der Zusammen- 
setzung der beiden resultierenden Schwingungen eine theoretische Am- 
plitude 7 = Hızy + Hsg= V no? + n3* und eine theoretische, auf den Meridian 34.2° 
reduzierte und in der Einheit von 1.025 Stunden ausgedrückte Hafenzeit 
2 arctan a wie sich unmittelbar aus den eingangs dieses Abschnittes angeführten 
Formeln für %, und %, ergibt, in denen xg= 0° und x, =90° zu setzen ist. 
Genau in der gleichen Art gehen wir bei der theoretischen Berechnung der 
Eintagsgezeit K, vor. Die Lage der Niveaufläche ist hier durch die Formel 
gegeben: 
bh == 14.143 cm -2in 2 - cos {ot + A). 
Der Trägheitsfaktor für eine Ost—West-Schwingung beträgt = Rn = 1.038, 
jener für Schwingungen längs der einzelnen Querschnitte weicht bereits so wenig 
von der Einheit ab, daß er unberücksichtigt bleiben kann. Die aus der Horizontal- 
verschiebung & längs der Mittellinie infolge der Erdrotation entstehenden Neigungen 
längs der Querschnitte werden hier dadurch gefunden, daß der in Metern aus- 
gedrückte Wert von & mit 0.0000000007399 multipliziert wird. 
Wir zerlegen jede einzelne Bewegung wieder in zwei zeitliche Komponenten, 
die eine mit der Epoche 0°, die andere mit der Epoche 90° bezüglich der Kul- 
mination des Idealgestirns im mittleren Meridian. Die für ein bestimmtes Ende 
Tabelle 3. Theoretische Amnolituden und Hafenzeiten (Kanpazahlen), 
n 
+ 
4 
* 
< 
My, +5, 
Mittellinie | Nördl. Ende 
nm | m redum 
— Südl. Ende 
yeduz%, 
| X | zedun. 
# 
Be 
A 
em cm em | 
0.35 45.10) 511 
0.24 A1| 4.98 
+0.07 Der 4.36 
(08 +2,91] 3.60 
—0.14 42.14] 3.02 
—0,16/-4-1.321 1,82 
—0.13) 40.477 0,79 
0.141 —0,39 0.96 
—0.10 —121| 1.72 
8 —0.02 2011| 2.60 
10 140.08 —2,79| 3.34 
11 140,19 —3,55| 4.01 
12 |-L0.19 — 429] 4.63 
13 14031 —502 5.39 
14 40.40) —5,70) 5,71 
Mädst, 
2,9 
82 
ud 
26 
49 
em | 
5.11 
3,97 
3.26 
2.61 
2.42 
1.53 
3.62 
D.64 
128 
4 1.76 
ä 2.53 
x 330 
3 4.0 
29 | 4,75 
4.1 5,71 
Mast, 
29 
2.5 
DA 
PR 
17 
18 
7 
110 
10.2 
äß 
j 
1 
24 
9.1 
Mittellinie | 
% | zo 
em 
—0.09 
— 0.05 
—002 
4008 
‚03 
En 
+0.04 
40.03 
4001 
— 0.01 
— 0.04 
—4.0€ 
—0.10 
ı—0.16 
cm 
41.62 
1.39 
Tin 
40.98 
40.68 
+0,39 
+0.15 
—0.13 
—039 
0.64 
—0.90 
1.48 
—1.39 
1.61 
um] 84 
K, 
Nördl. Ende ! SiüdL Ende, 
# | 
=) H 
EA 
em 
1.62 
| 1.04 
1.46 
1.17 
0,87 
0.46 
0.20 
0.20 
0.50 
0,84 
1.20 
13 
1,5€ 
1.79 
1.85 
930; 
90 
88 
87 
82 
75 
31 
08 
>81 
75 
273 
71 
270 
268 
363 
em 
1,62 
1,15 
0.92 
0.69 
0.50 
0,35 
014 
010 
3,30 
345 
0.69 
093 
1,22 
44 
QB 
/ 
939 
05 
a5 
06 
/ 
SR 
202 
26 
264 
26% 
AM
	        
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