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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

Coldewey, H.: Beitrag zur Ortsbestimmung durch Funkpeilungen, 281 
P = 59° (Y logtang =— 0.22123 logsin == 9.93307 
pL1= 39° 30° logsin = 9.93532 log cos = 9,70547 
pL2 = 60° 3 
log tang == 0.15655 log cos = 9.638554 
Q1 = 35° 7 fi = 64° 13 
Da = 40° 45 log tang = 9,.93533 
ı = 61°13' Ilogecotg = 9.68400 
A = 65° 
logtang == 0.22123 logsin = 9.93307 
log sin — 9.93970 log eos = 9.69234 
log tang = 0.16093 log cos == 9.62541 
22 = 55° 23 Ba = 65° 2 
log tang == 9.903533 
log cotg = 9 66801 
logsin == 9.861933 logsin = 9.603334 
X1 = 24° 36 X2 = 23° 39 
Q1 = 550° 7 22 = 55° 29 
41, = 380° 30 424, = 31° 44V O0 
Länge von Y == 78° 55 W 73° 58’ W 
Länge der Leitpunkte 1 = 43° 27 W 2 = 429° 14 W. 
Zur Feststellung des Schiffsortes benutzte ich eine Nordseekarte, wobei die 
Bezeichnung der Meridiane den hier gefundenen Längen entsprechend abgeändert 
wurde. Schiffsort: 59° 59‘ N und 42° 52‘ W. 
Ist die Unsicherheit in der Breite nicht allzu groß, liegt sie z. B. innerhalb 1°, 
go läßt sich die Rechnung bedeutend abkürzen, indem man von jeder Azimut- 
gleiche nur einen einzigen Leitpunkt und dann die Richtung der Azimutgleiche 
im Leitpunkt berechnet. Die Formel des X u zwischen dem Azimutstrahl und 
der Azimutgleiche im Leitpunkt kann durch folgende Überlegung gefunden werden. 
Man denke sich, von der Funkstation F (Fig. 2) ausgehend, den Leitpunkt L 
auf der Azimutgleiche fortschreitend. In F hat diese die Richtung des Azimuts. 
Mit dem Abstande des Leitpunktes von FF ändert sich ihre Richtung von der 
ursprünglichen um einen Betrag, der gleich der Summe der Richtungsunterschiede 
ist, die der Peilstrahl und der Meridian in IL mit ihren ursprünglichen Richtungen 
in F bilden. Da aber das Azimut als der Winkel zwischen Meridian und Peil- 
strahl unverändert bleibt, ist deren Richtungsunterschied von der ursprünglichen 
Richtung gleich, Hieraus folgt weiter: Der Winkel zwischen Peilstrahl und 
Azimutgleiche in L ist gleich dem Richtungsunterschied der Meridiane in L und F. 
Dieser Richtungsunterschied wird gefunden in dem X u zwischen dem von L auf 
den Meridian der Funkstation gefällten und dem in L auf dessen Meridian er- 
richteten Lot. Es ist nun nach Fig. 3 im A PLE: 
cos (90° — pL}) = cotg 4 4-cotg v 
und da v und u Komplementwinkel sind, 
also 
sing L = cotg AA-tangu 
lang u = sin @L-tang 42. 
Zur besseren Übersicht sei hier der Gang der Rechnung, der bei der Be- 
wertung einer Methode immer ausschlaggebend ist, noch einmal wiederholt. 
P== 690 0 ogtang = 0.41582 log ein == 9.97015 
PL = 59° 30° log sin = 9.903532 log cos == 9.703547 
bh= 40 V 
Jog tang == 9.92407 
log tang = 0.35114 logcos = 9.67562 
8 = 65° 50 a = 61° 43 log cotg — 9.73084 
x = 26° 5 ——— — — — — logsin = 9,65491 
A4 = 39° YW — — logtang = 9.910143 
Länge von Z — 3° 5W @Llog sin == 9.093532 
Länge des Leitnunktes — 42° 13 W log tang = 9,84575 
u = 35.0° 
Rechtw. Peilung == 1211.09 
Richtung Aar Rtendlinie == 146.09, 
(Siehe oben.)
	        
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