46
also:
(?)
K = £) tang ti j tang ti—tang ti, oder
-(
ti
l)tang
9.
Dies ist die bequemste Formel zur Berechnung des Krängungs-Koeffizienten K, sobald es möglich ist,
/j, für den betreffenden Kompassort zu ermitteln.
Wir haben demnach nur noch zu zeigen, wie g gefunden wird.
Aus Gleichung (2)
9
i -—- COS L
tang ti
li
tang ti S ‘ n ^ ^
Z'
ersahen wir schon vorhin, dass g gleich ist dem Mittelwerth von ^ auf aequidistanten Kursen rund um
Z'
den Kompass. Haben wir also nur Beobachtungen von auf zwei genau entgegengesetzten Kursen, so
gibt ein Mittelwerth derselben die Grösse g.
Z'
Der Werth von aber wird ebenso durch Schwingungen oder Ablenkungen einer vertikal gestellten
H'
Magnetnadel gefunden, wie durch die horizontale Magnetnadel.
Z'
Wenn wir aber Beobachtungen von auf nur einem Kurse haben, so kann man unter Umständen
auch daraus den Werth von g mit genügender Genauigkeit finden.
Wie schon vorhin gesagt, ist der Koeffizient h bei mittschiffs aufgestellten Kompassen meistens sehr
klein. Setzt man also diesen gleich 0, so wird: (Formel 2)
Z 1
ti — z
g
tang ti
Tr cos £.
Z'
Ist nun der magnetische Kurs genau Ost oder West, so wird cos £ — 0, also g = -=-• Ist aber
Z
der magnetische Kurs nicht genau Ost oder West, so muss g geschätzt werden, was mit den von der
Seewarte publizirten Werthen (Archiv 1879, Tafel II) annäherungsweise geschehen kann. Offenbar wird
eine fehlerhafte Annahme der Grösse von g umsoweniger Einfluss haben, je näher der magnetische Kurs
des Schiffes an Ost oder West liegt.
z<
Liegen Beobachtungen von auf zwei nicht zu nahe aneinander liegenden Kursen vor, so können
Z
g und g beide bestimmt werden. Denn, wenn wieder h = 0 gesetzt wird, so ergibt die Beobachtung von
Z'
auf dem ersten magnetischen Kurse £i '■
*■, , .
COSQx
und die auf dem zweiten Kurse:
ti =
Z\
tang ti
9
cos £ 2 .
Z tangti
Multipliziren wir jetzt die erste Gleichung mit cos £ 2 , die zweite mit cos £i, so erhalten wir:
g cos £2 = -cos £ 2 -
Z\
z
9
Z' 2 .
-W- cos lx-
tang ti
9
- cos £x cos £2
tang ti
TT cos £! cos £-2
g cos £1