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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 54 (1926)

Fischer, F. A.: Die Funkbeschickung bei gekrängtem Schiff, 
115 
Außenfeld der Peilrahmen steht, Das Rückstrahlfeld des Schiffes ist an der 
Stelle, wa der Peilrahmen steht, horizontal gerichtet. 
Wird das Schiff nun um den Winkel i gekrängt, so wird ein Teil des Rück- 
strahlfeldes, nämlich der, an dessen Entstehung die Masten wesentlich beteiligt 
sind, die Krängung mitmachen. Ein anderer Teil verdankt aber dem Schiffs: 
rumpf, etwa von der Gestalt eines Rotationsellipsoids gedacht, seine Entstehung. 
Dessen Kontur, auf die es hier allein ankommt, ändert sich aber bei der Krängung 
nicht, Dieser Teil des Rückstrahlfeldes wird also seine ursprüngliche Größe und 
Richtung beibehalten. Das aus beiden Teilen resultierende Rückstrahlfeld ist also 
um einen gewissen Winkel &; gegen die Horizontale geneigt und hat die Größe 
Z = kıHoosp, 
wo H der magnetische Vektor der unter dem Steuerbordwinkel p zwischen Wellen- 
normale und Längsschiffsschleife einfallenden ebenen elektromagnetischen Welle 
ist. Fig. 1 ist von vorn gesehen; MP und MP, sind die ungeneigte und die 
geneigte Richtung nach oben im Schiff, MB die Richtung horizontal nach Back- 
bord, kı und & sind Funktionen von i. 
Wie. 1. 
Fig, 2. Z' = kl’ Heosp. 
Acc 
N 
a 
Da der Peilrahmen mitgekrängt wird, wirkt auf ihn nur die Komponente 
Z' = kr Hcosp 
des Rückstrahlfeldes, wobei k; = k; cos (i— 8) ist. 
Der Peiler reagiert also auf das aus H und Z’ resultierende Feld R, Die 
Richtung der Resultierenden R durchschneide die in Fig. 2 gezeichnete Einheits- 
kugel in D. DP, ist daher die Minimumstellung des Peilers und XDP,C = q 
die zugehörige Funkseitenpeilung. In Fig, 2 sei Winkel CMO = ce und Winkel) 
CMD = d. 
Zunächst besteht im Kugeldreiecek P,DC zwischen den vier aufeinander- 
folgenden Stücken q, P,C = 90°, & und CD = d die Beziehung 
cos DO cos Z = sin 0 cotd — sind co q, 
1 
also igq= igd 
Entsprechend finden wir aus dem Dreieck P, 0C 
1 
* 
2 q MC. 
g* ist die nur durch die Rahmenneigung veränderte Funkseitenpeilung, wenn 
das Schiff keine Rückwirkung ausübt. 
Aus (1) und (2) folgt durch Division 
gg _ Bd 
zqg* go 
Y
	        
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