Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1919—1920.
11
2) Stur ln warnungsstellen mit unvollst ändigen Tagsturmsignalen
(nur S i g n a 1 b a 11).
Wittower Posthaus Seelotse Wittmiß.
Wismar Hafenmeister Wulff.
Hierzu kommen von Provinzial-Regierungen und von Privatseite eingerichtete Sturm
warnungsstellen, die nur mit Bai! ausgerüstet sind, zu; Inse, Elbinger Hafenbaus Neu-Terranova
und Freiburg a. d. E.
3. Sturmwarnungs-Nebenstellen.
(Aushang von Sturmwarnungen ohne Signal; * auch Aushang von Hafentelegrammen.)
Bremerhaven* (Schleuse am alten Hafen) Schleusenwärter Schwarting.
Geestemünde (Fischereihafen) Hafenmeister Reichert.
Bremen* (Sicherheitshafen) Hafenmeister Voller.
Vegesack Hafenmeister Lamke.
Außerdem kommen Sturmwarnungen zum Aushang (* nebst Hafentelegrammen) in
Wittenberg. Burgstaken, Laboe, Westerland, Frederikskoog, Bremen (an der Börse *, an der
Hauptagentur der Deutschen Seewarte *, am Hafenbaus des Freihafens * und beim Hohentors-
hafen *), Cuxhaven (Fischereihafen *), Nordenham, Rechtenfleth, Emden * und Leer *.
Die Sturmwarmmgsstellen Keitum und Munkmarsch existieren nicht mehr. Die infolge
des Krieges und der Revolutionszeit ziemlich in Verfall geratenen Stationen konnten bereits
teilweise wieder ganz betriebsklar gemacht werden. Die Wiederinstandsetzung der noch
fehlenden Stationen ist für das kommende Jahr vorgesehen.
e. Das Personal der Windsemaphorstationen der Seewarte.
Station; Signalist;
Pillau Lotsenkommandeur Schlaefke und Wasserbauwart Krupath.
Hoheweg-Leuchtturm . . Tonnen- und Bakenamt, Bremen.
Cuxhaven Steputat.
IV. Allgemeines.
a. Verwaltung.
Infolge Abzweigung der Seewarte von der Marine und Unterstellung unter das Verkehrs
ministerium sowie durch Angliederung und Ausbau des See-Wetterdienstes ist der Qeschäfts-
umfang der Verwaltung derart gewachsen, daß eine 4. Arbeitskraft notwendig geworden ist.
b. Registratur.
Das Briefbuch weist im Jahre 1919; 9578 und im Jahre 1920: rund 11000 Nummern auf.