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fullscreen: Jahresbericht 2000

BSH 
kompakt 
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Meeresumweltschutz 
Wer von uns assoziiert mit den Meeren nicht automa 
tisch Urlaub, Sonne, Wellen und weißen Strand - eine 
einzigartige Natur, die uns zur Erholung einlädt! Viele 
Menschen vergegenwärtigen sich dabei nicht, dass 
das Meer einer Intensiven und höchst unterschied 
lichen Nutzung unterliegt. Es ist Transportweg, Nah 
rungslieferant, Rohstoffquelle und Bergbaugebiet, 
aber auch Auffangbecken von Schadstoffen, die der 
Mensch verursacht. 
Entsprechend vielfältig sind die Aufgaben zum Schutz 
der Meeresumwelt, die das BSH als zentrale maritime 
Behörde des Bundes übernimmt. Dass die Sicherheit 
im Seeverkehr gleichbedeutend mit vorbeugendem 
Umweltschutz ist, liegt auf der Hand. Aber natürlich 
sind wir dem Meeresumweltschutz nicht nur unter die 
sem Aspekt verpflichtet. Mit den BSH-Forschungs- 
schiffen messen wir u. a. Wassertemperatur und Salz 
gehalt, um genaue Kenntnisse über die komplexen 
physikalischen Vorgänge im Meer zu erhalten. Daraus 
lassen sich dann Zirkulationsmuster und die Vertei 
lung von Süß-/Salzwassermassen ableiten. Beides 
sind unverzichtbare Voraussetzungen für mittelfristige 
Vorhersagen zum Ökosystem Meer. 
Ergänzt werden diese hydrographischen Messungen 
durch chemische Analysen. Nord- und Ostsee werden 
vom BSH kontinuierlich auf Belastungen mit Schad 
stoffen (z. B. Schwermetalle, Pestizide und radioaktive 
Substanzen) oder mit Nährstoffen (Phosphate, Nitrate) 
untersucht, die durch Einträge von Land, beispiels 
weise durch landwirtschaftliche Düngemittel, Kläranla 
gen, Abgase von Industrie und Verkehr, ins Meer und 
damit in die Nahrungskette gelangen können. Unzäh 
lige Wasserproben werden in unseren Laboratorien 
analysiert. Diese sind mit aufwändigen und empfindli 
chen Geräten der Ultraspurenanalyse ausgestattet, um 
die äußerst geringen Konzentrationen exakt erfassen 
zu können. Beobachtet werden auch die Umweltaus- 
Untersuchungen im BSH-Labor Sülldorf
	        
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