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Full text: Jahresbericht 1934

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Das sechzigste Jahr der Deutschen Seewarte. 1934. 
die früheren zur Ermittlung der Hochwasserzeiten von Syderö-Fjord und der Hoch- und Niedrig 
wasserzeiten von Eosyth dienenden Tafeln VIII und IX in Fortfall kommen. 
Im Teil II des Bandes I, der die ausführlichen Vorausberechnungen für die Bezugsorte enthält, 
ist der Bezugsort Gironde-Mündung durch Cordouan ersetzt; neu aufgenommen ist der Bezugsort 
Lissabon. Im Teil III sind die Tabellen der Gezeitenunterschiede für die bisherigen 1778 Anschluß 
orte um die Angaben für weitere 7 Orte ergänzt. 
Im Teil I des Bandes II sind die ausführlichen Vorausberechnungen der beiden Bezugsorte 
Side Saddle und Buenos Aires durch die von Shanghai (Woosung) und Puerto Belgrano ersetzt. Im 
Teil II sind die Tabellen der Gezeitenunterschiede um die Angaben von 47 Orten auf 6700 Anschluß 
orte ergänzt. 
Mitarbeit an den Seehandbücliern der Kriegsmarine: Die Beteiligung der 
Gruppe an den 1934 herausgegebenen Handbüchern ist S. 12 dargelegt. — Für 
folgende, noch nicht erschienene Handbücher sind die Abschnitte „Gezeiten“, 
die im Text verstreuten Gezeiten- und Gezeitenstromangaben sowie insgesamt 
7 Gezeitenkarten und 7 Gezeitenkurven geliefert worden : Irischer Kanal, II. Teil 
— Mittehneer, I. Teil — Mittelmeer, IV. Teil — Westindien, II. Teil. 
Die Entwürfe der hier und auf S. 12 erwähnten Gezeitenkarten und der vorausberechneten 
Gezeitenkurven führte Dr. Rauschelbach aus. Der Entwurf der Gezeitenstromkarten — mit Aus 
nahme der für die Südküste von Island [s. S. 12], die noch von Oberinspektor G. Thiel entworfen 
sind—. die Beschreibung der Gezeiten und Gezeitenströme und die Bearbeitung der im Text ver 
streuten Angaben über die Gezeiten und Gezeitenströme wurden von Frl. Dr. Straas durohgeführt. 
Die Hochseepegelbeobachtungen im südlichen Kattegat im August 1931 sind in 
Heft V und VI der „Ann. d. Hycir. usw.“ 1934 veröffentlicht worden. 
b) Gezeitendienst. 
Die Schriftleitung der „Gezeitentafeln“ lag wie bisher in den Händen 
Dr. Rauschelbachs. Für die Handschrift der „Gezeitentafeln für das Jahr 
1936“ sind die Vorausberechnungen der ausführlichen Gezeitenangaben nach dem 
harmonischen Verfahren mittels des Druckwerkes der Gezeitenrechenmaschine 
durchgeführt worden, und zwar die Vorausberechnungen von 9 europäischen und 
von 26 außereuropäischen Bezugsorten. Die ausführlichen Vorausberechnungen 
von 9 europäischen Bezugsorten wurden mittels Tabellen nach einem non-har 
monischen Verfahren oder durch Anschluß an andere Bezugsorte berechnet und 
die von weiteren 8 europäischen und von 6 außereuropäischen Bezugsorten von 
fremden Staaten, zum Teil im Austausch, erhalten. 
Eine Erweiterung erhielt im Band I die Tafel XI „Tafeln zur Verbesserung 
der Hoch- und Niedrigwasserzeiten wegen halbmonatlicher Ungleichheit“, und 
zwar für die an der Küste von Frankreich liegenden Orte. — Die Teile der 
Handschrift, die die Gezeitenunterschiede der Anschlußorte enthalten, wurden 
von Dr. Dunkel auf Grund der im Laufe des Jahres erscheinenden fremden 
Gezeitentafeln und anderer Quellen laufend berichtigt und ergänzt. 
Auswertung von Wasserstandsaufzeichnungen: Von Inspektor H. Burmeister 
wurden die Pegelkurven von insgesamt 472 Monaten ausgewertet und geprüft, 
und zwar von den folgenden Pegelstellen: Bremerhaven 240 Monate der Jahre 
1914/33, Borkum-Südstrand, Emden-Knock, Emden-Seeschleuse und Memmert 
je 35 Monate der Jahre 1932/34, Dagebüll, Hindenburgdamm-Nord, Hindenburg- 
damm-Süd, Husum, List, Südwesthörn und Wittdün je 6 Monate der Jahre 
1931/32, Büsum 5 Monate des Jahres 1934, Tönning 31 Monate der Jahre 1931/34 
und Wangerooge-Ost 14 Monate der Jahre 1933/34. 
Sammlung von Wasserstandsbeobachtungen; Im Berichtsjahre sind weitere 
Abschriften der Wasserstandsbeobachtungen von den Pegelstellen, deren Beobach 
tungen laufend bearbeitet werden, gemacht worden. Insgesamt sind 1200 Monats 
karteikarten ausgefertigt; davon sind 830 Karten neu hinzugekommen und 
212 Karten als Abschriften von ausgewerteten Pegelbögen an die Wasserbau 
behörden geliefert worden; der Rest mußte wegen der Neuauswertung bereits 
früher von anderen Stellen abgelesener Pegelaufzeichnungen umgeschrieben 
werden. Insgesamt sind jetzt die Beobachtungen von 6062 Monaten für im 
ganzen 67 Pegelstellen gesammelt, einschließlich der gesamten Beobachtungen von 
Cuxhaven und Hamburg, die allein 2230 Monate umfassen.
	        
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