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Jahresbericht der Deutschen Beewarte für 1932,
k) Mitarbeit am deutschen Seekartenwerk und an den Seehandbüchern
der Reichsmari ne.
In den im Berichtsjahr von der Marineleitung herausgegebenen Seehand
büchern sind die folgenden Beiträge über Strömungen, Lotungen, Dampfer- und
Seglerwege bearbeitet worden:
1. Irischer Kanal, I. Teil.
2. Mittelmeer, III. Teil.
Außerdem sind Beiträge zum „Nautischen Punk-Sprechdienst“ geliefert worden.
1) Flaschenposten.
Es gingen ein: 100 Flaschenposten gegenüber 74 Flaschenposten im Vorjahr.
m) Stromversetzungen.
Von Kapitänen und Offizieren gingen ein:
320 Einsendungen mit 6289 Strombeobachtungssätzen.
n) Auskunfterteilung.
Es wurden erteilt:
18 schriftliche Auskünfte über Wetterlagen, Eis- und Stromverhältnisse,
treibende Wracks, Seewege und sonstige nautische Angelegenheiten.
92 fernmündliche Auskünfte über Hafenverhältnisse und Angelegenheiten
aus dem Fachgebiet der Abteilung.
54 mündliche Auskünfte über Fragen aus dem Arbeitsgebiet der Ab
teilung.
Es wurden vor Besuchern der Abteilung, wie Seefahrtlehrern, Schulen, An
gehörigen der Reichsmarine und der Reichswehr und sonstigen Interessenten
24 Vorträge gehalten.
o) Hafendienst.
Besucht wurden 702 Schiffe. An Bord gegeben wurden rund 650 Tage
bücher, 280 Kapitänsfragebogen, 500 Stromformulare, 150 Flaschenpostenzettel
und 30 Formulare für Funkpeilberichte.
Die Dienstbarkasse hatte außer der Frühjahrsüberholung und kleineren Repa
raturarbeiten, die das Boot für kurze Zeit stillegten, keine Betriebsstörungen.
p) Eisdienst.
Der Eisdienst trat nur mit seiner Unterabteilung „Eisnachrichtendienst“ in
die Erscheinung, da der Winter 1931/32 milden Charakter hatte und in der west
lichen Ostsee keine Eisschwierigkeiten brachte.
Der Eisnachrichtendienst war vom 28. Oktober 1931 bis zum 30. Mai 1932 in
Tätigkeit und hat während dieser Zeit 174 Presseberichte, 124 telegraphische,
105 funktelegraphische, 91 funktelephonische und 143 schriftliche Eisberichte
herausgegeben. Als Beilage zu den schriftlichen Eisberichten erschienen 78 Eis
übersichtskarten.
q) Seekarten.
Im Berichtsjahr wurden 532 neue Karten in die Sammlung eingereiht. Davon
sind 388 Karten aus eigenen Mitteln beschafft worden. Die übrigen rühren aus
Schenkungen her. An den letzteren sind dem Umfang nach beteiligt:
Hydrographie Office, U. S. A., Washington.
Departemento de Navegación e Hidrografía de Chile.
Kgl. Danske Sekort Arkiv, Kopenhagen.
Kgl. Sjökarteverked, Stockholm.
Das Reichsverkehrsministerium, Berlin.
389 Karten wurden aus der Sammlung ausgemustert.
Die Berichtigung der Seekarten erfolgte nach den N. f. S. und umfaßte ins
gesamt 3321 verschiedene Titelnummern. Diese Zahl verteilte sich auf die ein
zelnen Titel wie folgt: