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Full text: Jahresbericht 1913

Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1913. 
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Hydr. usw., wo außer dem Bericht über die Eisverhältnisse des Winters an der 
deutschen Küste (S. 333) wie früher noch ein solcher Bericht für die nicht 
deutschen Gewässer der Ostsee und die holländische Küste (S. 613) erschienen ist. 
i. Auskunftserteilung in Wetterangelegenheiten. 
Die telephonisch, telegraphisch und schriftlich beanspruchte Auskunfts 
erteilung über beobachtete oder zu erwartende Witterungsverhältnisse und 
verwandte Gebiete hat weiter zugenommen, und wieder kam der größte Teil 
der Auskunft den Kriegsschiffen und der Luftschiffahrt zugute. Besonders groß ist 
die Zahl der von der III. Abteilung zu erledigenden telephonischen Anfragen nach 
dem kommenden Wetter vor Sonn- und Feiertagen sowie zu Zeiten von eintreten 
den oder erwünschten Witterungsumschlägen. 
Die Regelung der Auskunftsbereitschaft seitens der III. Abteilung hat gegen 
den vorigen Bericht keine Änderung erfahren. 
k. Abgabe von Wetternachrichten und Wetterkartenzeichnungen an Zeitungen. 
Eine Änderung ist insofern zu verzeichnen, als der diese täglichen Arbeiten 
umfassende Zeitungsdienst seit September nicht mehr von einem Beamten 
der Abteilung, sondern auf Kosten der hauptbeteiligten Zeitungen Hamburgs von 
einer für diese Aufgabe werktäglich einige Stunden tätigen Dame erledigt werden. 
Das Hamburger Fremdenblatt erhält seit Ende Januar die auf der 
Seewarte angestellten Beobachtungen auch von Sonn- und Feiertagen zur Ver 
öffentlichung, sowie seit dem Sommer auch die auf der Seewarte einlaufenden 
Beobachtungen der Höhenstationen und gegen UM Uhr eine Zusammenstellung 
derjenigen Beobachtungen, die am Morgen in dem Wetterabonnement-Telegr. I 
und Extratelegramm gefehlt haben, soweit sie nachträglich noch eingegangen sind. 
1. öffentliche Wetterdienststelle Hamburg und Landwirtschaftlicher Wetterdienst 
der Seewarte. 
Eine den öffentlichen Wetterdienst und den Luftfahrerwarnungsdienst be 
treffende Konferenz hat in Berlin am 28. und 29. März stattgefunden, an der 
Prof. Dr. Qroßmann zugleich als Vertreter der Seewarte und als Leiter der 
Wetterdienststelle Hamburg teilgenommen hat. 
Die der Deutschen Seewarte angegliederte Öffentliche Wetterdienststelle 
Hamburg stand wieder unter der Leitung des Vorstandes der III. Abteilung und 
verausgabte für ihren unveränderten Bezirk tägliche Wetterkarten und Wetter 
vorhersagen, die wie bisher während der Monate Mai bis September einschließlich 
öffentlich angeschlagen worden sind. Die im vorigen Bericht angegebene Ausgabe 
von Abendwetterkarten fand bis Ende April und seit Mitte September statt. 
Die Wetterdienstnebenstellen in Flensburg und Oldenburg i. Gr. 
standen unverändert unter der Leitung des Oberlehrers Stürmer und des 
Qewerbeschuldirektors Jahn und gaben ihre Wetterkarten wieder für Mai bis 
September heraus. 
Bei dem landwirtschaftlichen Wetterdienst an der Seewarte schied am 
15.Februar Dr.Kummer aus, der zur Leitung der öffentlichen Wetterdienststelle
	        
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