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Volltext : Jahresbericht 1906

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Jahresbericht;  der  Deutschen  Seewarte  für  1906.

18)  In  der  Zusammensetzung  des  Personals  der  Abteilung  I  ist  neben  der
unter  17)  erwähnten  Tätigkeit  des  Dr.  Perlewitz  bemerkenswert,  daß  mit  dem
1.  Mai  1906  der  frühere  Schiffsoffizier  Jentzsch  aus  Bremen  zur  Anfertigung  darunter ­
  15)  aufgefübrten  Auszüge  über  Temperaturbeobachtuugen  sowie  zur  Bearbeitung ­
  der  Tabellarischen  Reiseberichte  angenommen  wurde.  Mit  dem  1.  Nov.
trat  der  Hülfsarbeiter  von  der  Becke  von  Abt.  V  zu  Abt.  I  über,  während  der
Hülfsarbeiter  Paulus,  der  schon  vorher  8  Wochen  in  Abt.  V  vertretungsweise
gewesen  war,  von  Abt.  I  nach  Abt.  V  versetzt  wurde.
19)  An  dienstlichen  Schreiben  wurden  2375  gegen  2677  im  Jahr  1905  erledigt.

4.  Mitarbeiter  zur  See.

Die  Zahl  der  Mitarbeiter  der  Deutschen  Seewarte  in  den  Kreisen  der
Handelsmarine,  soweit  sie  Meteorologische  Tagebücher  einliefern,  hat  im  Jahre  1906
um  62  —  gegenüber  44  im  Jahre  1905  —  zugenommen;  neue  Mitarbeiter  hat
nämlich  Abt.  I  in  diesem  Jahre  76  erhalten,  während  14  teils  infolge  von  Todesfall, ­
  teils  infolge  von  Berufswechsel,  Pensionierung  u.  s.  w.  abgegangen  sind.  Am
Ende  des  Jahres  betrug,  soweit  bekannt,  die  Zahl  der  Mitarbeiter  zur  See  900.
Auch  in  diesem  Jahre  wurden  für  besonders  gute  Leistungen  und  langjährige
Verdienste  um  die  Deutsche  Seewarte  Medaillen  der  Seewarte  nebst  Diplom  verliehen, ­
  und  zwar  bronzene  Medaillen  an  die  Herren:
Kapt.  A.  Buuck-Hamburg,
„  M.  v.  d.  Deeken-Bremen,
„  H.  Dehnhardt-Hamburg,
„  J.  Grube-Bremen,
„  I).  Hashagen-Bremen,
Verschollen,  gestorben  oder  ausgeschieden  sind  von  den  Mitarbeitern,  soweit
es  der  Deutschen  Seewarte  zur  Kenntnis  gelangt  ist,  nachfolgende  15  Kapitäne:

Kapt.  Th.  Henke-Bremeu,
„  F.  Jäger-Hamburg,
,  F.  Pohlenz-Hamburg,
„  J.  Schuldt-Hamburg.

C.  Paulsen,
Aug.  Franck,
H.  Brunswig,
C.  Zemlin,
F.  Rowehl,

R.  zu  Klampen,
H.  Plate,
J.  G.  von  Holten,
C.  Gademann,
H.  Spliedt,

A.  Liesicke,
C.  Elze,
P.  Urban,
A.  Ulbrandt,
L.  Schub  art.

e.  Das  maritim-meteorologische  Beobachtungsmaterial.
Im  Berichtsjahre  1906  wurden  eingeliefert;
1)  Vollständige  Tagebücher
a)  der  Kaiserlichen  Marine:  98  Tagebücher  mit  106464  Beobachtuugssätzen
  gegen  123  Tagebücher  mit  137  870  Sätzen  im  Vorjahre;
b)  der  Handelsmarine  von  Dampfschiffen  1178,  von  Segelschiffen  140,  zusammen ­
  1318  Tagebücher  mit  514356  Beobachtungssätzen,  gegen
1415  Tagebücher  mit  498596  Beobachtungssätzen  im  Vorjahre.
2)  Kleine  Wetterbücher  176  mit  42612  Beobachtungssätzen  gegen  184
Wetterbücher  mit  45404  Beobachtungssätzen  im  Vorjahre.
Der  Gesamtinhalt  der  vorstehenden  Tagebücher  verteilt  sich  demnach  für  die
98  Tagebücher  der  Kriegsmarine  auf  582Mt.  14,5  Tg.  =  106  464Beobachtungssätze,
1318  „  „  Handelsmarine  „  2810  „21  „  =514356  „
176  Kleine  Wetterbücher  „  233  „  19,6  „  =  42612  „
im  ganzen  3  626Mt.  24  Tg.  =  663  432Beobachtungssätze,
gegen  3723  Mt.  12  Tg.  =  681370  Beobachtungssätze  im  Vorjahre.
            
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