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Full text: Jahresbericht 1897

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Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1897. 
Die Vertheilung des von der Handelsmarine gesammelten Be- 
obaclitungsmaterials über die verschiedenen Ozeane ist die folgende: 
Die 794 von derselben eingelieferten Journale enthalten Beobachtungen aus 
dem Nordatlantischen Ozean in 787 Fällen, 
» Siidatlantischen » ■ ■ » 302 » 
» Indischen » » 129 » 
den Ostasiatischen Gewässern » 48 » 
dem südlichen Stillen Ozean » 129 » und 
» nördlichen » > > 37 » 
Es ist also, im Vergleich zum Vorjahre, eine verhältnifsmäfsige Zunahme 
der Fälle aus dem Indischen Ozean von 2, den Ostasiatischen Gewässern von 15 
und dem nördlichen Stillen Ozean von 8; eine verhältnifsmäfsige Abnahme der 
selben aus dem Nordatlantischen Ozean von 1, dem Südatlantischen Ozean 
von 48 und dem südlichen Stillen Ozean von 24 vorhanden. Die Abnahme der 
Fälle aus dem Südatlantischen- und dem südlichen Stillen Ozean hat ihren 
Grund theilweise in dem Rückgänge der Salpeterfahrten. Im Betriebsjahre 1897 
wurden von Segelschiffen, die von den Salpeterhäfen nach Europa zurückkehrten, 
nur 57 Journale eingeliefert, gegen 90 im Vorjahre. 
Die Betheiligung der einzelnen Rh cd er eibezirke an den maritim 
meteorologischen Beobachtungen. Von den 484 vollständigen und 310 Aus 
zugsjournalen der Handelsmarine lieferten ein vom 
Wesergebiet 93 Segler und 61 Dampfer. . . . 249 vollständige und 
85 Auszugsjournale mit zusammen 
996 Mt. 19 Tg. Inhalt; 
Elbegebiet 62 » »116 » .... 222 vollständige und 
223 Auszugsjournale mit zusammen 
848 Mt. 2 Tg. Inhalt; 
Ostseegebiet 7 » » — » • • ■ • 7 vollständige Journale mit 
54 Mt. 15 Tg. Inhalt; 
Emsgcbict 3 » » — » • ■ • ■ 6 vollständige Journale mit. 
16 Mt. 20 Tg. Inhalt. 
In Prozenten ausgedrückt beträgt der Beitrag für die Weserschiffe 52.0, 
für die Elbeschiffe 44.3, für die Ostseeschiffe 2.8 und für die Emsschiffe 0.9; 
gegen bezw. 45.9, 51.5, l.o und 1.6 im Vorjahre. Fremde Schiffe haben sich, 
wie in den beiden voraufgegangenen Jahren, an den Arbeiten der Seewarte 
nicht betheiligt. Die Weserschiffe sind wieder an die erste Stelle gerückt, 
insofern als der Inhalt an Beobachtungssätzen der von ihnen eingelieferten 
Journale den Inhalt der Journale der Elbeschiffe bedeutend übertrifft. Vor 
nehmlich gilt dieses für die vollständigen Journale, von denen auch eine grössere 
Zahl von den Weser-, als von den Elbeschiffen eingeliefert ist. Der erwähnte 
Ausfall auf der Hamburger Flotte rührt vornehmlich daher, dafs auf sehr vielen 
Dampfern dieser Flotte nur das Auszugs-Journal geführt wird und nicht das 
vollständige Journal, wie auf den meisten Bremer Dampfern. Die Ostseeschiffe 
haben die Einsschiffe geschlagen, und damit ist die am häufigsten dagewesenc 
Reihenfolge wieder hergestellt. Die Betheiligung der einen wie der anderen an 
den Arbeiten für die Seewarte ist aber, und zwar infolge der gegenwärtigen sehr 
geringen Beschäftigung dieser Schiffe in der grofsen Fahrt, sehr klein geblieben. 
Das Beobachtungsmaterial der Weserschiffe hat eine verhältnifsmäfsig erhebliche 
Zunahme, dasjenige der Elbeschiffe dagegen, zumeist aus dem vorher angege-
	        
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