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Oberes Mississippi-Tlal
und Minnesota . — 0,6
Missouri-Thal ,‚ . . — 0,2
4a . (südl. . — 1,4
Stationen im mitt] — 03
Felsengebirge | „örq]l. _ + 0,6
Stationen auf dem
westl. Plateau. . -—+ 0,5
Stationen an der Paci-
fischen Küste . . + 0,3
5. Die zu geringen Regenmengen
in dem Gebiete von New-England
westwärts bis zum Felsengebirge und
in Kalifornien; dagegen die zu grossen
Regenmengen in dem Gebiete von den
mittleren und südlichen atlantischen
Staaten bis über das untere Mississippi-
Thal und Texas hinaus.
Die bedeutende Gewitterhäufigkoit
namentlich in Iowa, Ohio, Nord-Karo-
ılna und Illinois.
4, Dänemark .
5. Nicderlande „4
a. nördl,
6. Osstomeich| b. mitt].
e. südl.
7. Schweiz .
0,1
0,5
- 0.4
+ 1,9
1 09
5. Die zu geringen Niederschläge
im mittleren Theile des norddeutschen
Tieflandes, wo sie nur %/4 des normalen
betrugen, dagegen die zu grossen auf
dem übrigen Gebiete namentlich in
der Provinz Preussen. Tage mit
Regengüssen sind besonders die vom
1.—10., vom 22.—25., vom 26.—29,
Die mässige Gewitterhäufigkeit und
die fast gänzliche Abwesenheit der-
zelben in der 2. Dekade.
Kleine hydrographische Notizen,
1. Bemerkungen über den Hafen von Syrakus. Sicilien., Nach einem
Bericht des Kommandanten S. M. Kbt. „Comet“, Kapt,-Lieut. Frhr. von Sonden,
stehen der Einsegelung in den Hafen von Syrakus, da derselbe gut beleuchtet
ist und überall eine Tiefe von 8 bis 16m aufweist, gar keine Schwierigkeiten
entgegen. Dabei ist der Hafen geräumig genug, eine grosse Flotte aufzunehmen,
and bietot Schutz gegen alle Winde, so dass man ihn in dieser Beziehung für
den besten Hafen des Mittelmecres halten kann. Kohlen, zum Preise von 36 sh.
die "Tonne, sind in Quantitäten bis zu 50 tons und in mässiger Qualität jederzeit
zu haben; Wasser ist ebenfalls reichlich vorhanden und von ausgezeichneter
Güte, doch ist sowohl zum Anbordnehmen der Kohlen wie des Wassers in
yrösseren Quantitäten reichlich Zeit erforderlich, da erstere in Prähmen von nur
13 bis 14 tons Tragfähigkeit längsseit gebracht und letzteres aus einer nicht
vanz nahe gelegenen Quelle zum Boot geleitet werden muss.
2. Bemerkungen über den Hafen von Cartagena. Spanien.
Derselbe Kommandant hat ferner berichtet, dass die britische Special-Karte des
Hafens von Cartagena No. 1194 (Tit. V, No. 17), publieirt den 21. August 1839,
mit Korrektionen bis November 1875, nicht mehr richtig ist. Die östliche innere
Mole ist bis anf die Befestigungen und den Molenkopf vollendet, und zwar umfasst
{etzterer in kreisrunder Form die daselbst befindliche Klippe Laza, so dass die
Schiffe bis auf eine Schiffsbreite Abstand den Molenkopf mit 10m Wasser passıren
können, Von letzterem ist zur Zeit die Hälfte des nördlichen Halbkreises,
durch auf einander gelegte Betonsteine, die 3m über dem Wasser hervorragen,
fertig gestellt. Die westliche äussere Mole ist noch im Bau, und sind die
äussersten Grenzen derselben‘ durch drei kleine Doppelbojen, welche nur in
allernächster Nähe kenntlich sind, gekennzeichnet (vgl. No. 1276 der ‚dies.
„Nachr. f. Seef.“).. Innerhalb des durch die beiden Molen vollständig geschützten
Hafens ist durchweg, bis 50m von der Mole und bis unmittelbar an den noch
im Bau begriffenen Kai, der erst !/4 seiner Länge vollendet ist, die Wassertiefe
auf 6 bis 7m geb:acht. und sind alle sonstigen Hindernisse, wie Wracks, welche