Ungefähr 5 Sm in SW von der Sandinsel liegen noch einige vereinzelte
Riffe, welche jedoch aus grösserer Entfernung nicht zu sehen sind. Dieselben
scheinen sich in südlicher Richtung bis in 19° 50‘ S-Br zu erstrecken, woselbst
der Führer des Walfischfahrers „ Velocity“ im Jahre 1876 Brandung gesehen hat.
Wind und Wetter. Von Anfang April bis zur ersten Hälfte des Mai
waren SE- und ESE-Winde vorherrschend. Nach Mitte Mai wurde der Wind
unbeständig, drehte nach ENE um, und dieser war von Regen begleitet.
Gelegentlich traten südwestliche Böen mit Regen auf, welche jedoch nicht von
langer Dauer waren. Die südöstlichen Winde, mit Stärke 3 bis 5, waren von
schönem Wetter begleitet.
Strömung. Von dem Schoner „Renard“ aus wurde beobachtet, dass
die vorherrschende Strömung nach NW und WNW, ungefähr 1!/2 Sm die Stunde,
setzte, aber dicht an den Riffen wurde auch zeitweise südliche und südwestliche
Strömung beobachtet.
Gezeiten. Soweit es bestimmt werden konnte, setzte die Fluth nach
SW und die Ebbe nach NE, aber es konnten keine sicheren Resultate erzielt
werden. Die Hafenzeit bei der Insel Renard ist 8% 20%» and die Fluthhöhe
beträgt bei Springzeit ungefähr 1,5m.
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Diesem Hefte I der „Annalen der Hydrographie etec.“, 1879, ist als Beilage
beigegeben: Segelanleitung für die Emsmündung etc. Von Korv.-Kapt. Holz-
hauer. S. 1—8.
Gedruckt und in Kommission bei E. S. Mittler & Sohn
Königliche Hofbuchhandlung.
Kochstrasse 69/70.