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argenVerwüstungen begleiteten lokalen
Stürme. Namentlich bemerkenswerth
sind die zerstörenden Stürme am 2,
für Dakota, Minnesota und Iowa, die
am 10. und 11. für Michigan, Ontario,
Ohio, Pennsylvanien, New-York und
Maryland, die am 16, für New-York
und New-England, Massachusetts und
Connecticut.
4. Die zu niedrige mittlere
Monatswärme in den Pacifischen Staa-
ten, dem westlichen Plateau und den
Provinzen von Nieder-Kanada, die
nahezu normale Temperatur in den
Golf- und atlantischen Staaten. Hervor-
zuheben sind die ungewöhnlich hohen
Maximaltemperaturen.
Die Abweichungen der mittleren
Monatswärme von der normalen be-
trugen für:
Kanadische Küste. . — 1,6°C
St. Lawrence-Thal. . — 1,2
New-England . . . normal
Mittl. atlant. Staaten. — 0,3
Südl. ” + normal
Florida . . . . . normal
Destl. Golfstaaten . . normal
Westl. X „0 1,1
Rio Grande-Thal . . — 1,4
Ohio-Thal u. Tennessee — 1,1
Regionder unterenSeon — 0,4
Region der oberen Seen 1,4
Oberes Mississippi-Thal
und Minnesota .
Missouri-Thal . . .
Stationen am Felsen-
gebirge. . . . — 08
Statiouen an der Paci-
fischen Küste. . — 0,9
5. Die sehr geringe Niederschlags-
menge und grosse Trockenheit in der
ersten Hälfte des Monats, namentlich
in Texas, Nevada und den mittleren
and südatlantischen Staaten, Sowie
iu Tennessee, dagegen die häufigen,
starkenund ausgedehnten Niederschläge
in der zweiten Monatshälfte. Die be-
deutenden Regenmengen in Oregon,
Minnesota, im oberen Missouri-Thal
und in den östlichen Golfstaaten, da-
gegen die sehr geringen in den west-
lichen Golfstaaten, im Ohio-Thal, in
den mittleren atlantischen Staaten, im
unteren Missouri-Thal und in Kali-
fornien.
herrschten im Binnenlande durchweg
nur leichte Luftströmungen, jedoch
waren an der Küste, insbesondere in
der 1. und 3. Dekade, starke Winde
häufig.
4. Die allgemein etwas zu niedrige
Wärme und die sehr geringen Schwan-
kungen derselben. Nur am Monats-
schluss erhob sich die Temperatur
über der normalen, sonst lag sie fast
beständig unter derselben.
Die Abweichungen der mittleren
Monatswärme von der normalen be-
trugen für die einzelnen Distrikte:
1. Nord: { a. östliches . — 1,6°C
deutsches; b. mittleres . — 2,0
Tiefland | c. westliches. — 2,1
2, Mittel- f a. östliches . — 1,6
deutsches ; b. mittleres .
Hügelland ' c. westliches .
n a. Baiern., . .
39. Süd- | Württemberg
deutsch- ec. Baden —
land * g° Jinksrhein.Geb.—
4. Dänemark . . . .
5. Niederlande . . .
a. nördl.
6. Ocsterzeich| b. mittl. —
e. südl. ,. —
7. Schweiz (Zürich) . . . —
5. Die unregelmässig vertheilte,
jedoch die allgemein zu grosse Nieder-
schlagsmenge und die grosse Gewitter-
häufigkeit. Die Regenmenge betrug
im Süden das 1'/efache der mittleren,
im Norden überstieg sie die normale
nur um ein Geringes.
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Königliche Hofbuchhandlung.
Kachestrasse 69/70.