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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 7 (1879)

15 
Eingänge von meteorologischen Journalen bei der Deutschen Seewarte 
im Monat April 1879. 
(Schluss.) 
N Name 
9 des Schiffes, . 
6 
‚George“ 
7 
‚Gemma*“* 
8 
„Papa“ 
19 
„Undine“ 
201 
„Meteor“ 
21 
„FritzvonderLanken‘“ 
Kapitain. 
H. Steffens 
H. Beenke 
J. H, Bannau 
H. Rabbe 
R. Dinkelberg 
J. Freese 
Rheder. 
D. H. Wätjen & Co, 
J. H. Becker 
/ H. C, Stülken Wwe. 
F. Teklenborg 
D. H. Wätjen & Co. 
CC, A. Beug 
Heimaths- 
hafen. 
Bremen 
Elsfleth 
Hamburg 
Bremen 
Bremen 
Stralsund 
Reise, 
London, Baltimore, Havre 
Hamburg, Callao, Guanape, 
Havana, Mobile, Hamburg 
Hamburg, Kapstadt, Sydney, Apia, 
Vavao, Tongatabu, Hamburg 
Cardiff, Singapore, San Francisco, 
Honolulu, San MYrancisco, 
Queenstown 
Bremen, Iquique, Queenstown 
Hamburg, Banana, Falmouth 
Dauer der 
Beobachtung. 
2 Mon. 3Tg. 
8 
25 
7 
28 
10 
28 
5, 27, 
| „ 10, 
16. Reise der Bremer Bark „George“, Kapt. H. Steffens. 
Am 9, August 1878 passirte die von London nach Sandy Hook bestimmte 
Bark „George“ bei südlichem Winde den Meridian von Lizard. Bei umlaufenden 
westlichen Winden schlug Kapt. Steffens die gerade zum Bestimmungshafen 
führende Route ein, und konnte man auf ihr, weil der Wind häufig aus hoch 
südlicher oder nördlicher Richtung wehte, eine ziemlich befriedigende Fahrt 
erzielen. Die Stärke des Windes war durchgehends nicht übermässig, doch 
erlebte man am 18. August in 46,5° N-Br und 23,4° W-Lg einen orkanartigen 
Sturm, welcher in SSE begann und später, nachdem der Wind von Süd nach 
West ausgeschossen war, in letzterer Richtung endete, Der niedrigste Luftdruck, 
der diesen Sturm begleitete, war 731,8mm. „George“ gelangte nach 30° W-Lg 
in 46,5° N-Br am 22. August und nach 50° W-Lg in 40,5° N-Br am 31. August. 
Bis nach 55° W-Lg hin musste noch ‚gegen westliche Winde gesegelt werden, 
dort aber kam frischer östlicher Wind durch und begleitete die Bark ganz bis 
zum Bestimmungsplatze. Am 5. September befand „George“ sich in 41,5° N-Br 
und 60° W-Lg, und am 9. September wurde in der Nähe von Sandy Hook 
geankert. Die Reisedauer von Lizard her betrug 31 Tage. 
Von Sandy Hook versegelte „George“ nach Chesapeake-Bai und trat, nach- 
dem sie ihre Ladung eingenommen hatte, am 24. Oktober die Retourreise nach 
Havre an. 
Während andere Schiffe im Oktober heftige Stürme auf dem Ocean an- 
trafen, verlief die Reise des „George“ ziemlich ruhig. Doch hatte man zu Anfang 
und Ende der Fahrt längere Zeit gegen östliche Winde zu kämpfen. Das Schiff 
kreuzte 50° W-Lg in 42,4° N-Br am 2. November und 30° W-Lg in 47° N-Br 
am 12. November. In 40° W-Lg erhielt „George“ leichten südöstlichen Wind, 
der anhielt bis nach 30° W-Lg, in 27° W-Lg setzte dann hoch nördlicher Wind 
ein, der nach einigen Tagen nach NE umlief. Auf den Aussengründen vor dem 
Kanal hielt dieser Wind die Bark nun noch sechs Tage fest, und erst am 
24. November gelang es, mit frischem SW-Winde in den Kanal einzulaufen. 
Die Reisedauer war 31 Tage. 
1. Reise der Elsflether Brigg „Gemma“, Kapt, H. Beenke. 
Bei leichtem nordöstlichem Winde verliess am 13. März 1878 die von 
Hamburg nach Callao bestimmte Brigg „Gemma“ bei hohem zunehmendem Luft- 
druck den Kanal. Der Wind frischte im Atlantischen Ocean auf und überschritt 
mit ihm „Gemma“ am 17. März 40° N-Br in 16,4° W-Lg. In 37° N-Br wurde 
es für kurze Zeit windstill, es folgte dann zunächst ein leichter südöstlicher,
	        
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