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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 7 (1879)

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welcher sich um die halbe Insel ausdehnt, auf. Die Insel ist von einem Riffe 
umgeben. ; . ; 
Die Mayri-Bucht. Am östlichen Ende der Amazon - Bucht tritt die 
Küste zurück und bildet eine grosse Bucht, in welcher man während der SE- 
Winde guten und sicheren Ankergrund. findet. 
Der Hafen Millport liegt zwischen dem Hafen von Glasgow und der 
Mayri-Bucht; in seiner Einfahrt sind 5,5m und anscheinend ist im Hafen ein 
guter Ankerplatz. | 
Das Barrier-Riff, In dem Theil des unter Wasser befindlichen Barrier- 
Riffes, zwischen 149° 43‘ und 149° 50‘ O-Lg, sollen bis ungefähr 3 Sm nord- 
wärts mehrere im Meeresspiegel befindliche Riffe liegen. 
Die Küste, Von der westlichen Spitze der Amazon - Bucht bis wenige 
Seemeilen östlich des Hafens von Glasgow fallen die mit Vegetation bedeckten 
Berge steil zur Küste herab. An den Seiten vieler dieser Berge konnte man 
bis 305m hoch über der Meeresfläche Pfianzenwuchs erkennen.. Zwischen der 
Insel Dufaure und der kleinen Bucht /sabel liegen vier Buchten, denen die 
Namen Argyle, Port Dudfield, Ellangowan und Meikle gegeben sind. 
Port Dutfield ist vollkommen vom Lande eingeschlossen; in der Mitte 
dieser Bucht sind 18m und im Innern derselben 13m Wassertiefe. 
Die Ellangowan-Bucht wird als eine grosse schöne Bucht beschrieben. 
Die Fyfe-Bucht. Diese Bucht wird durch die Rouz-Insel und das Fest- 
land gebildet; der „Ellangowan“ fand darin einen geschützten Ankerplatz auf 
11m Wasser, Ungefähr 2!/2 Sm in SO!/40 von der südlichsten der Roux-Inseln 
liegt in ungefähr 10° 41‘ S-Br und 150° 2’ O-Lg eine Untiefe mit 3,7m Wasser.') 
Der Baxter-Hafen, im Innern der Farm-Bucht, hat auf 13m Wasser 
einen sicheren Ankerplatz. . 
Die Insel Stacey. Das Südkap ist das südlichste Ende der Insel 
Stacey, welche von dem Festlande nur durch einen Kanal von 1 Kblg Breite, 
dem Marri Pass, getrennt ist. In der Mitte dieses Kanals sind 16,5m Wasser, 
I. Br. M.S, „Sappho“ fand im Jahr 1876, ungefähr !/s Sm in WNW von 
der Missionsstation, auf der Nordspitze der Insel Stacey auf 24m Wasser einen 
guten Ankerplatz, Eine bei Hochwasser im Meeresspiegel befindliche schwarze 
Klippe liegt 4'/2 Kblg in WNW'%/4AW von dem äussersten Ende der Nordspitze 
entfernt. 
Die Bertha-Lagune, von beträchtlicher Ausdehnung, liegt unmittelbar 
nördlich der Insel Stacey. An vielen Stellen ist dieselbe so flach, dass kaum 
Boote fahren können, aber an der westlichen Seite wurde ein Fahrwasser ge- 
funden, welches genügend tief war, dass der „Ellangowan“ bis zu der dicht 
bei der Mündung eines Flusses liegenden Ortschaft gelangen konnte. . 
Die Insel Tissot. Ungefähr Yı Sm in NW. von dem NW-Ende dieser 
Insel soll eine blinde Klippe liegen. ; 
Die Insel Toste. An dem Westende der kleinen Zst-Insel ist eine 
angefähr 2 Sm lange und 1 Sm breite Lagune, mit zwei Einfahrten, von denen 
die eine !/4 Sm breit und 7,3 bis 16,5m tief ist; in der Mitte derselben liegt 
ein Felsen, welcher an beiden Seiten passirt werden kann. Die andere Einfahrt 
ist zu enge, so dass kleine Schiffe ‚dieselbe nicht benutzen können. In der 
Lagune sind zahllose flache Stellen, aber in der Nähe der Einfahrt ist ein 
gegen alle Winde geschützter guter Ankerplatz. 
Die China-Klippe, auf welcher die See selten brandet, liegt in dem 
nördlichen Theil der China-Strasse; man peilt von derselben die 1'/23 Sm ent- 
fernte_ Insel Paples in SSW und die Mitte der 2 Sm entfernten Insel Didymus 
in SO* 48. 
Die Insel Heath. I, Br. M, Schoner „Conflict“ ankerte in der an der 
NO-Seite dieser Insel befindlichen Bucht auf 16,5m, Sandgrund, als die Insel 
Dinner N5°O und die Spitze Peninsular der Insel Hayter in N 60° 0 peilten. 
Bei Ansegelung dieses Ankerplatzes von See aus nehmen die Wassertiefen von 
31m, Sandgrund, allmählich ab. In der Bucht findet man guten Schutz gegen 
die SE-Winde: es ist daselbst eine Missionsstation errichtet worden. 
1) S, No. 355 d. „Nachr. £. Seef.“ 1879. 
Ann. d. Hyde., 1879. Heft VIII (August).
	        
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