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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 7 (1879)

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Datum 
1879 | Stunde 
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i) Wetter während der Nacht dicht bezogen und mit kräftigen Böen aus der Windrichtung. 
Seit 12h 35m a, m, Regenschauer in kurzen Intervallen. Am "Tage blieb der Himmel trübe; das 
Weiter behielt den Charakter wie in der Nacht. Seit 2% p.m. frischte der Wind noch mehr auf, 
die Böen nahmen an Heftigkeit zu, der Regen litt keine Unterbrechung mehr und wurde immer 
stärker, Seit 7hp. m. erreichte der Wind, immer aus EzN—ENE wehend, Stärke 10. Die Böen, 
welche einander ununterbrochen folgten, waren so schwer, dass man auf Kommandobrücke und 
Back nicht mehr frei stehen konnte. Obwohl schwere See nicht aufkommen konnte, arbeitete das 
Schiff doch beträchtlich; der Regen wurde horizontal weggepeitscht. Um 11h 45m flaute es ein 
wenig ab. Wasserfarbe hellgrün. 
2) Seit Mitternacht liess das Unwetter ein klein wenig nach, Ill a, m. wurde der Wind 
EzS und drehte seit 1h 45% ziemlich rasch nach SWzS, dabei (abgesehen von den Böen, die in 
Stärke 7—8 durchkamen) die Stärke 5—6 selten überschreitend, 2h 15 wurde auch der Regen 
schwächer. Seit 3h a, m. entwickelte sich der Orkan sehr schnell aus WSW zu nahezu früherer 
Stärke, Regen und Böen in grosser Heftigkeit. Zwischen 6 und 7ha.m. wehte es mit Stärke 11, 
dann abflauend, Seit 9h 15m besserte sich das Unwetter erheblich; der Himmel klarte etwas anf; 
es erfolgten nur noch häufige Regenböen, die indessen Stärke 7 nicht überschritten und seit 
12 Uhr noch schwächer wurden. Regen in den Böen unbedeutend, Die Wolken behielten bis 
Abend noch grosse Geschwindigkeit und zogen niedrig. Seit 7h p. m. einzelne str über der 
anteren Wolkenschicht, 
„Anmerkung. S.M.S. „Ariadne“, welche am 10. März zu Nukualofa eintraf, befand sich am 
7. März des Mittags in 25° 54,2‘ S-Br und 178° 11,0‘ W-Lg; Abends 5% wehte der Wind aus ESE 
und der Luftdruck betrug 763mm, am 8. März (Mittagsbesteck: 24° 12,1’ S-Br und 176° 30,5‘ W-Lg) 
wehte der Wind aus ESE bis SE mit zunehmender Stärke von 6—9 bis Nachmittag; um 5b p. m, 
aus SSE, später aus Süd, 8—9: Luftdruck betrug 757mm; Abends 9 Wind aus SSW.“ (Nach einem 
soeben eingegangenen Berichte von Korv, Kapt. v. Werner hat S. M. S. „Ariadne“ in der Nacht 
vom 8. zum 9, März einen Drehsturm gehabt, über welchen ein besonderer Bericht in Anssicht gestellt ist.)
	        
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