accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 7 (1879)

At, 
Schnoor 
Knoblich 
Eppner 
Yemp 
1873 Novbr. 22 — Dechr. 2 
Decbhr. ?— „,„ 22 
„ ”— „ % 
„ 2° — Januar 1 
1879 Januar ı— „ 1i 
— 5 
— 7 2 
. — Febr. 19 
‚— „% 
— März "© 
— „„ If 
— 1 
— April 
 » © 
— 7 a 
C° 
16,6 
30,8 
145 
5,0 
16,7 
30,4 
15,8 
L6,6 
18,8 
16,2 
16,2 
16,9 
6,4 
19,3 
16,8 
No. 1 | 
No. 2 
No. No. | No. 
[936 | 1943 | 1944 
No. 
1948 
No. 211 No. 213'No. 216 
Sek | Sek 
Sek ; Sek 
—1,75 
1—1,25 
|—2,10 
| +0,30 
—2,20 
— 1.70 
— 70 
— 75 
795 
— 85 
—“" 83 
Sek 
—3,15 +0,40 
—2,00 +2,55 
—3,25 +3,50 
—0,45° +5,65 
—8,35 +4,15 
—285 +5,15 
— 70) +3,75 
— %) +3,35 
— 55 +3,10 
—490: +2,90 
— 4,85 | +2,75 ) 
— R301+2,15 5 
—5,30 (+2,00 - 1,0 
—5,30 | +2,10 -+-1,65 
—5,50 | +1,70 - 1,35 
Sek 
Nor 
—0,95 +1,60 —0,95 
+1,00 +0,60‘ —0,40 
—0,70 +0,60 } —0,15 
+0,95 —0,45 | +0,2C 
—1,05 +0,35 | —0,1 
+0,60 —0,85 10,50 
—0,85 0,85 —0,5J 
—1,05 —1,30ı —0r" 
— 13 1,70: —0, . 
—1,00 —1,55 —0,60 
—).6) —130 —0,5 
—31,5 —1,80 -60,10 
—1,5) —1.90. —0,60 
—1,35 : —1,95 1 —0,55 
—145' —1.70 1 —0.65 
Sek 
—0,70 —1,05 
—110 +1,10 
+0,15 —1,40 
+2,35 —2,70 
—0,40 —2,20 
—0,50 —2,30 
—0,75 —92,20 
1,10 —2,40 
—0,75 —2,95 
—0,20 —3.45 
—0,95 —3,85 
—1,25 | —8,60 
—1,30 | —3,35 
—1.05' —3.85 
— W 
—8.30 
—3’35 
Ueber die Güte eines Chronometers wird man nur dadurch ein richtiges 
Urtheil erhalten, dass man sich klar macht, welchen Einfluss die verschiedenen 
Fehlerquellen auf den Gang besitzen. Sind zwei Chronometer ihrer Güte nach 
mit einander zu vergleichen, welche während einer bestimmten Zeitperiode 
Schwankungen im Gange bis zu nahezu demselben Betrage gezeigt haben, so 
wird man doch unter Umständen zu der Ueberzeugung gelangen müssen, dass 
das eine der Chronometer dem andern erheblich vorzuziehen ist. Lassen sich 
z. B. bei dem einen die Schwankungen im Gange als fast allein durch Temperatur- 
änderungen hervorgebracht darstellen, während bei dem andern unregelmässige 
Sprünge hervortreten, die auf keine erkennbaren Ursachen zurückzuführen sind, 
so wird man unzweifelhaft dem ersteren den Preis zuefkennen müssen. KEben- 
falls ist der Einfluss der Acceleration neuer Chronometer in Betracht zu ziehen; 
— ein Chronometer, dessen Gangänderungen sich fast genau durch eine einfache 
Formel als Funktion der Zeit darstellen lassen, ist offenbar der Güte nach 
höher zu stellen, als ein anderes, dessen Gangänderungen zwar nicht grösser 
sind, sich dagegen jeder Berechnung entziehen. . 
Bei dem Ankauf eines Chronometers wird man indessen auch darauf 
Rücksicht zu nehmen haben, dass weder der Kompensationsfehler noch die 
Acceleration eine bestimmte Grenze übersteigt. Aber auch hier ist jeder dieser 
Fehler für sich zu betrachten. Einen starken Kompensationsfehler, soweit er 
die Wirkung hat, den Gang der ersten Potenz der Temperatur proportional zu 
ändern, kann jeder Uhrmacher durch Verschiebung der dazu bestimmten Gewichte 
an der Unruhe leicht beseitigen, während eine merkbare Abhängigkeit des 
Ganges von dem Quadrate der Temperatur meistentheils nur durch vollständige 
Beseitigung der Unruhe und Ersetzung durch eine vollkommenere fortgeschafft 
werden kann. Die Acceleration neuer Chronometer endlich, welche durch 
Aenderungen in der Molekularbeschaffenheit des Stahles der Spiralfeder au der 
Unruhe bewirkt wird, lässt sich ebenfalls nicht anders künstlich wegschaffen, als 
durch Verwerfung der in anderer Beziehung vielleicht vortrefflichen Spiralfeder 
und Ersetzung durch eine neue.!) Es ist somit klar, dass der erste der drei 
soeben erwähnten Fehler weniger ins Gewicht fallen kann als die beiden letzten, 
und dass es auch auf den Betrag der Acceleration weniger ankommt, wenn 
man in der Lage ist, che das Chronometer auf grössere Reisen mitgenommen 
wird, es längere Zeit aufbewahren zu können, damit der Stahl der Spirale zur 
Ruhe kommt. 
Der richtigste Weg zur Prüfung eines anzukaufenden Chronometers wird 
demnach darin bestehen, dass man durch Rechnung aus den beobachteten Gängen 
den Einfluss der Temperatur und Zeit ableitet, und sich eine Formel cntwickelt, 
welche die beobachteten Gänge am besten darstellt. Die Summo der Quadrate 
1) Versuche, die man gemacht hat, durch Biegungen an der Spiralfeder die Acceleration weg- 
zuschaffen. haben stets andere Nachtheile im Gefolge gehabt.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.