173
Bodentiefe Ge-
Breite Länge in Kon
Nord | West | Met. | Fad.
5a
Von St. Thomas bis Bermuda.
19° 30‘ |
19° 41‘
20° 38’
21° 26’
21° 53°
22° 49
24° 39°
25° 47’
27° 49
29° 5
30° 15°
31° 24’
31° 49‘
32° 1‘
1 Südlich von den
6571
7086
3417
5120
3761
413
3212
5163
938
1755
1972
14526
4115
3328
593
3875
2062
2800
3697
2960
2850
3370
700
2600
2719
2475
2250
18209
Ge.
Ch,
) Ge.
Ch.
| Ge,
EL Ch,
Ch.
Ce.
‘(h,
ch.
Ge.
u
Ch.
Bermuda-Riffen.
3
Von Halifax bie
Bermuda.
39° 44
36° 30°
34° 51°
33° 920’
63° 22°
63° 40° |
63° 59%
64° 37‘
‚421
1846
4846
4572
2800 |
2650 |
2650
2500
Ch.
Ch.
Ch,
Ch.
Bodentiefe Ge-
Breite | Länge ın jncssen
o
Nord West | Met. | Fad. bY n
2. Von
Bermuda nach NW.
32° 39%
22° 15°
32° 55°
32° 18°
33° 3
339 20°
M49° 3%
839° 49°
M° 51’
349 28°
35° 58
4° 36°
36° 23
259° B4'
24501) | Ch,
1950” Ch.
2700 Ge.
2650 Ch,
2600 Ch.
2835 Ge.
2850 Ch.
3250 Ge,
2675 Ch.
2924 Ge.
2425 Ch,
2615 Ge.
260083) ] Ch.
2440 | Ge.
ij Nördlich von den Bermuda-Riffen,
2) Westlich von den Bermuda-Riffen,
3) Kein Grund.
Von Bermuda bis 40° W-Le.
2575 Ch.
2850 Ch.
2875 Ch.
2750 Ch.
2700 Ch.
2750 | Ch.
2700 Ch.
A
34° 28’
34° 54’
35° 7
35° 297
36° 33°
37° 24’
37° 54'
58° 56° |
56° 38‘
52° 32‘
50° 53’
479 58‘
44° 14'
41° 44' ı
Bei den verschiedenen Kabellegungen zwischen West-Europa und Nord-
Amerika sind allerdings noch jenseits 40° N-Br und 40° W-Lg (bis 50° N-Br
und 30° W-Lg) an verschiedenen Stollen Tiefen von über 4000m (ca 2200 Faden)
gelothet worden; die betreffenden Tiefenbestimmuugen sind aber noch zu ver-
einzelt, als dass sie uns eine Vorstellung von der Vertheilung der Tiefen, ge-
schweige von der wechselnden Bodengestaltung dieses Theiles des Atlantischen
Oceans geben könnten; der Phantasie bleibt hier, wie in den meisten andern
Gebieten der Oceane, noch offener Spielraum für graphische Darstellung von
Depressionsgebieten und Meeresräumen mit geringeren Tiefen oder für etwaige —
bisher noch immer missglückte — Versuche, mittlere Tiefen der Meerestheile aus
so dürftigem Material abzuleiten. Jedenfalls wäre es aber sehr erwünscht, diese
bedeutenden Lücken in der Kenntniss der Tiefseebeschaffenheit des Meeres-
theiles zwischen West-Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika baldigst
auszufüllen, namentlich auch hinsichtlich der Temperaturvertheilung von der
Oberfläche nach der Tiefe. Den Anfang hierzu für den nördlichsten "Theil des
Atlantischen Oceans (wenn wir, wie Anfangs erwähnt, als: dessen Nordgrenze
den 60sten Parallel, oder genauer die Linie zwischen der Hudsonstrasse, Kap
Farewell [Grönland] und den Shetland-Inseln annehmen) haben die: beiden
ersten Expeditionen der „Porcupine“ im Jahre 1869 und der „Valourous“ im
Sommer 1875 gemacht, auf welche wir bei Gelegenheit der Besprechung der
Temperaturverhältnisse des Atlantischen Oceans noch näher zurückkommen
werden. Hier wollen wir nur eine interessante Lothung der „ Valourous“ hervor-
heben, welche dieses Schiff unter dem Kommando von Kapitän Jones auf der
Rückkehr von Disco in Grönland nach Europa im August 1875 gemacht hat
(s. „Ann. d. Hydr. etc.“, 1876, pag. 104 und 109).
Am 20. August 1875 fand nämlich Kapitän Jones in 56° 1‘ N-Br und
34° 42‘ W-Lg 400 Sm südwestlich von Kap Farewell eine unterseeische Er-
hebung von nur 1262m (690 Faden) mit sehr steilen Abhängen nach beiden
Seiten; ungefähr in derselben Breite (56° 11‘ Nord) aber 3° westlicher
(37° 41‘ West) wurden am Tage vorher 2652m oder 1230 Faden, Globigerinen-
schlamm, und am Tage nachher, am 21. August, wiederum in fast derselben
Breite (55° 58‘ Nord) aber 3° östlicher (31° 41‘ West) 2249m oder 1230 Faden,