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a) Nihi- no -umi auf Suzo-Sima (von den Japanern Shiyoda-Shima ge-
nannt). Dieser kleine Hafenort ist eine, von zwei steil in das Wasser fallenden
Felsen umschlossene Schlucht, gewährt Schutz gegen alle Winde, hat aus-
gezeichneten Ankergrund und, fast bis dicht an das Ufer, eine gleichmässige
Tiefe von 14 bis 16m.
b) Kada-Bucht, 30 Sm nordöstlich von Oo-sima entfernt, ist nicht leicht
aufzufinden, wenn man von See kommt; sie bietet ein zwar enges, aber voll-
ständig geschlossenes und geschütztes Becken. Die Breite des Hafens beträgt
nur 600m und erscheint von See aus, wegen der den Hafen umgebenden Höhen,
noch bedeutend geringer; er bietet aber selbst für ein grosses Schiff genügend
Raum, wenn man in der Mitte ankert, da der Grund hier sehr gut und der
Wind nicht zu fürchten ist.
c) Mura-Bucht, 30 Sm nordöstlich von Kada-Bucht, bietet ähnliche Ver-
hältnisse, wie diese; sie ist jedoch geräumiger und hat weniger hohe Umgebungen.
3. Stromversetzung zwischen Nagasakı und Shanghai im
August 1878. Auf der Reise S. M. Kbt. „Cyclop“, Kapt.-Lieut. Cochius,
von Nagasakt nach Shanghai vom 5. bis 9. August 1878 wurde nach dem Be-
richte des Schiffskommando’s zwischen Nagasakı und dem Kap Goto ein starker,
nach NE setzender Strom gefunden, während unter gewöhnlichen Umständen
auf dieser Strecke keine Stromversetzung bemerkt wird. Auch ausserhalb der
Goto-Inseln bis zur Mündung des Yangtze-Kiang wurde ein nordöstlicher Strom
bemerkt, welcher ca 24 Sm in 24 Stunden setzte.
4. Schnellste Reise von Sydney nach San Francisco. In dem
Februar-Heft des „Nautical-Magazine“, 1879, pag. 170, ist nach dem „New-
York Maritime Register“ mitgetheilt, dass der 3000 tons grosse Dampfer
„City of Sydney“, Kapt. Dearborn, bei der kürzlich von ihm gemachten Reise
von Sydney nach San Francisco, die rascheste Dampferfahrt zwischen diesen
Plätzen ausgeführt hat, welche bis jetzt bekannt geworden ist. Der Dampfer
war nur 628 Stunden (26 Tage und 4 Stunden) unterwegs, einschliesslich der
Aufenthalte; die Post landete 2! Tage vor der gewöhnlichen Zeit.
Berichtigungen,
In den auf Veranlassung der Kaiserlichen Admiralität in deutscher Ueber-
setzung erschienenen „Tafeln zur Erleichterung der Anwendung der Sumner’schen
Methode von Sir William Thomson“ sind nachstehende Druckfehler zu ver-
bessern:
Auf Seite 2, rechte Spalte, der am Schlusse beigegebenen Regeln ist
auf den beiden untersten Zeilen das Wort „halben“ zu streichen.
Auf Seite 11 derselben Regeln ist dem Schema „Winkel für Stunden“
gegenüber, Länge statt „Breite“ zu setzen.
„Ann. d. Hydr. etc“, 1879, pag. 80, Zeile 11 v. u. muss es heissen:
So wie Kapitän Bruhns ete., statt: sobald Kapitän Bruhns ete.
„Ann. d. Hydr. etc.“, 1878, pag. 516 Anm. f lies pag. 162 statt 262.
„Ann. d. Hydr. etc.“, 1878, pag. 538 Anm. *) lies pag. 382 statt 392.
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Diesem Hefte II der „Annalen der Hydrographie ete.“, 1879, ist als Beilage
beigegeben: Segelanleitung für die Emsmündung etc. Von Korv.-Kapt. Holz-
hauer. S. 17—28,
Gedruckt und in Kommission bei E, S. Mittler & Sohn,
Königliche Hofbuchhandlung.
Kochstrasse 69/70.