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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 7 (1879)

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westwärts über das Felsengebirge 
zurück verfolgen lassen. 
2. Eine der Jahreszeit ent- 
sprechende, erhebliche Zahl und Aus- 
bildung barometrischer Maxima und 
ein im Westen vom Mississippi zu 
hohes, im Osten: zu niedriges Monats- 
mittel des Luftdrucks. 
3. Das Vorwiegen nördlicher und 
nordwestlicher Winde im grösseren 
Theile der Union und südwestlicher 
und westlicher Winde im Nordosten 
des Gebiets. Bedeutende Stürme 
traten am 2., 10. und 21. in den öst- 
lichen Staaten auf. 
4, Die im Nordosten zu hohe, im 
übrigen Gebiete allgemein zu niedrige 
Temperatur. In der zweiten Dekade 
gefror der obere Mississippi bis Keokuk 
und der Missouri bis Kansas-City, in 
der dritten beide Ströme bis Kairo 
und weiter herab, sowie der Hudson, 
Potomac etc. Die Abweichungen der 
Mitteltemperatur des Monats von der 
normalen betrugen: 
St. Lawrence-Thal. . + 
New-England . .. 
Mittl. atlant. Staaten . 
Südl. ® 
Golfstaaten . . . . 
Obiothal u. Tennessee 
Region der unteren Seen 
Region der oberen Seen 
Oberes Mississippithal 
Unteres Missourithal . 
Oberes Missourithal . 
Minnesota . . .. 
Pacifische Küste . 
5. Die im Nordosten der Union 
und in den östlichen Golfstaaten 
das 1’'%- bis 2-fache, an der West- 
küste dagegen kaum die Hälfte der 
normalen betragende Niederschlags- 
menge, welche zwischen den Apalachen 
und dem Felsengebirge allgemein als 
Schnee niederfiel. 
beiden letzten Dekaden meistens von 
der Nordsee nach Finnland fort- 
sechritten. 
2. Die fast vollständige Ab- 
wesenheit barometrischer Maxima und 
das sehr niedrige, 6—9mm unter dem 
normalen liegende Monatsmittel des 
Luftdrucks, bei ziemlich normaler 
Vertheilung desselben über Central- 
europa. 
3. Das mit 1 zusammenhängende 
Vorherrschen nordöstlicher Winde in 
der ersten und südwestlicher Winde 
in den beiden letzten Dekaden. Die 
Witterung war grösstentheils ruhig, 
stürmische Winde von einiger Aus- 
dehnung kamen an der deutschen 
Küste nur in der zweiten Hälfte des 
Monats vor. 
4. Die mit Ausnahme des Nord- 
ostens allgemein zu niedrige Luft- 
temperatur; das winterliche Wetter 
trat um den 6. allmählich ein, und 
erst in den .Jetzten Tagen des Monats 
stieg die Temperatur rasch über die 
normale. Die Abweichungen der Mittel- 
temperatur des Monats von der nor- 
malen betrugen für die einzelnen 
Distrikte: 
1. Nord- J a. östliches . 
deutsches { b. mittleres . 
Tiefland | c. westliches . 
2, Mittel- ( a. östliches . 
deutsches | b. mittleres . 
Hügelland sc. westliches . 
N a. Baiern. . . 
3. Süd- | Württemberg 
deutsch- 6. Baden — 
land | q; Jinksrhein.Geb.— 
4. Dänemark . . .. 
5. Niederlande . . . 
a. nördl. 
6. Ocsterzeich 3. mittl. 
c. südl. 
7. Schweiz - 
6. Die in Baden und Ober- 
schwaben an vielen Orten das Doppelte 
der normalen erreichende, im Nord- 
westen Deutschlands und in Schlesien 
bedeutend hinter derselben zurück- 
bleibende Niederschlagsmenge. Die 
grosse Zahl von Tagen mit Schnee- 
fall und die nur selten über Null 
steigende Temperatur gestatteten im 
grösseren Theile des Landes eine 
lange andauernde Schneedeke,
	        
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