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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 22 (1894)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1894. 
nauigkeit zu bestimmen, so dafs wir eine Fortsetzung der „Gazelle“-Grenzwerthe 
erhalten. Zur Zeit der Höhe des Sturmes wurde nämlich in Hamburg beobachtet: 
innerhalb 4 Minuten als Minimum 27 m, als Maximum 39 m; 
danach ” 5 » ” » 29m, » 39 m. 
Da bei der letzten Böe das Anemometer zerstört wurde, B 12 aber bei 
zerstörenden Wirkungen anfängt, wenn kein Segel mehr hält, setzen wir 
B 11,5 = 39 m. Hiernach ist B 115 — B 11 = 39 — 32 = 7 m; die Differenz 
B 11 — B 10,5 (s. Fig.) mufs offenbar kleiner als 7 m sein, B 10,5 also oberhalb 
Beaufort’s Windstärke-Skala in Metern in der Sekunde. 
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25 m liegen. Wir nehmen dafür als nächstliegenden Werth das Mittel der be- 
obachteten Minima, 28 m, an und erhalten so für Hamburg einen ungefähren 
unteren Grenzwerth von B 11. der mit dem der „Gazelle“, 27.6 m, praktisch 
zusammenfällt. 
Für die Ordinate von B 12 dürfen wir nicht weniger als 45 m annehmen, 
das zeigt schon die gerade Verbindungslinie der Grenzwerthe von B 11 in 
Hamburg. Nach den Beobachtungen während des Mauritius-Orkans vom 
29. April 1892,!) für den aber keine Schätzungen vorliegen, nehmen wir rund 
B 12 = 50 m?) an und lassen demgemäfß die höchste in Mauritius und in Manila®) 
gemessene Geschwindigkeit, 54 m, in der Figur noch etwas über 12 hinausfallen. 
1) Siehe diese Zeitschrift, 1892, S. 209, 211. 
2) Siehe diese Zeitschrift, 1886, S. 194. Maximum im Aden-Cyklon vom 3. Juni 1885 49m, 
3) „Oesterr. Zeitschr. f. Meteor.“, 1883, S. 65. Taifun vom 20. Oktober 1882.
	        
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