accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

639: 
Nähe dieser Position wurde ;am'.6." August. gewendet. und. Ubes!St.B;-Bug‘ ges: 
segelt, worauf. man’ dann. am :10., August „in. 22,42. (W-Bgtilch “Acquator über: 
schreiten konnte. Die Dauer der Reise von Gührdltarır his zmwidiesemi Punktes 
war 30 Tage; während derselben war en NEE 15,2° W-Lg am 15. Juli, 
20° N-Br.in:.21,6° ‚W-Lg.am, 20, Juli ‚und 10° N-Br in, 215° W-Ig am 29. Juli 
gekreuzt worden.‘ Mitsegler: die als eiserne, auf dr Ale DaEäßene Schi 
hinsichtlich: der Segelfähigkeit ‘freilich dem *S0m Roön“ wöhk weit überlegen 
waren, hatten auf westlicherer. Route-damals ein ’weit!günstiperes "Resultat" are 
zielen können; 1410 are Haft Avon 307 aeIbHsie mob “sisokenad, 
So: erreichte der Hamburger Dreimastschöner ‘3 Zriskjorelcher! 20°: N-BrE 
in 25,9° W:Le“ am 14. Juli, also“ sechs: Tage hack: dem „56 Roon“ “kröudte) 
den Aequatör“id20,8° W:Lg* schon "am Lk August; Dee -NE-Passat begleitete 
dieses Schiff bis nach ‘12,1° N-Brin: 25;9°°0-Lgy und dann Würde deriwestliche 
Monsun: Erreicht; “ohne da[s vorher :Stille-oderMallung Zu überstehen warl_ bus 
Im: Südatlantischen‘ Ocean‘: fand? von Roon“ "zwischen" 7%" und 24°*8.BE 
den frischesten. Passat.“ Unweit 25% S-Br. in 38% W*Lg“ lag dessen'polare Grenze, 
doch würden: südlich derselben noch für längere Zeit nordöstliche Winde- ange 
troffen.“ In der That fand‘ 460% Roon“,“ Kurze“ Unterbrechungen: abgerechnet; 
bis nach‘ 40° S-Br ‘hin. Last nur Winde “aus letzterer” Richtung: “Südlich! von “dem 
letzteren Parallel“ herrschten “Teichte“ Süd! “ünd Notdwindevor,? während. such 
hier‘ westliche Winde‘ kaum“ angetroffen: wurden” Am 43: September überschritt 
„von Roon“ in 653° W-Lg“ die Breite“ von: 50° Süd, nach“ S4täpiger Reise Von 
der Linie her.‘ Während. dieser von“keinem Sturme beuhruhigten‘ Zeit Hatte“ die 
Brigg. 10° S-Br.in29° Wi Lg gi “45ER August: 209° S*Brin 85, 4°C WuLg® än 
20. August, 30°. S-Br in 41°-W-Lg “anf 25. August und 40° S:Blbin 56% W-L 
am 2, September ‘gekreuzt;" 40 fl GE ff Hi u . ch Sf min HZ 66 
Am 16. September‘ umsegeltevörx Roon“ "die Ostspitze der Stadten-Tüsel 
and traf südlich‘ von derselben zwei Tage ‘später ‚einen! kräftigen‘ NE-Wind; 
welcher die Brigg bis nach 68,5° W-Leführtei?Auf diesen! befriedigende 
Anfang der Umsegelung des Kap Horn folgte nun aber eine überaus stürmische 
Zeit, in welcher: das Schiff “wenig” gewinnen könnte,“ häufig “sögar "das “einmal 
Erreichte wieder: verlor. Dafs- dieses. letztere geschah, war zum gröfsten‘ Theile 
Folge der östlich von Diego Ramirez‘. angetroffenen- starken - Gegenströmung, 
durch welche die Brigg in drei Tagen nicht weniger als:114‘ Sm: nach OzN: ver- 
setzt wurde. Am 19, September hatte: sich! „vorm Roon“ in 56,9° S-Br und 
68,7° W-Lg befunden, und : neun: Tage‘: später: war der Schiffsort noch“ genau 
derselbe. Am 27, Oktober gelang es endlich; in:.79,3° :W+Lg wieder nördlich 
von 50° S-Br' zu‘ gelangen, ‘ nachdem -nicht weniger: "als 44 Tage “südlich von 
dieser Breite zugebracht worden waren. ; nn 
Beim Aufsteuern nach Norden wurden ziemlich günstige Winde angetroffen, 
und indem unweit 36,5° S-Br und .79,5° W-Lg‘ der Wind: von SW. durch. Süd 
nach SE drehte, wurde ohne dabei beobachtete Störuäg:‘. das “Gebiet des SE- 
Passats erreicht. Beständiger, mäfsig starker‘ Wind, der in: demselben angetroffen 
wurde; führte die' Brigg dann bis‘ zum‘ 17. November ‚zur Mündung der Bai von 
Guayaqwil. Die Dauer‘ der “ganzen Reise‘ von Gibraltar her war 129-Tage: 
Auf‘ dem letzten Abschnitte‘ derselben “hatte: man‘. 40° :S-Br in-77,7%° W-Lg am 
2. November, 30° S-Br in 80,8° W-Lg am 6. November, 20° S-Br-in:81,9° 
W-Lg am 10. November, und 10° S-Br in 82,5°, W-Lg am 14. November über- 
schritten. DAL ag 25 ER GE A Wal * 
; Mit.-Steinhüssen = tagua Kakao und; Baumwolle; beladen, :. verliefs 
der „von: Roon“: am :30. März: 1880... die Bai::von“ Guayaquil. wieder, um. nach 
einem englischen! Orderhafen zurückzukehren. 2. Der leichte, :während.: der ersten 
zwei Tage der-Reise aus SSW.:wehende: Wind lief in;größerer Entfernung von 
der Küste um nach -SSE:und! wurde: zum: zwarcflauen‘/ aber‘ .doch regelmäfsigen 
SE-Passat; «Das Gebiet desselben. -ersfreckte- sich: bis: nach 24°-S-Br in. 94,2° 
W-Lg, doch:herrschte südlich: von: diesem Punkte noch für, längere Zeit nachher 
flaue : östliche; Briese: vor. 2 Westwindr traf: „vor. Roon“ in. 34,5° S-Br und 
95,8°:W-Lg, und obgleich später noch. wiederholtkräftige östliche Winde aul- 
traten, so verlief die Reise nun ‚doch, da auch: die letzteren. nordöstliche Rich- 
tung hatten, in befriedigender yascher Weise. + Zweimal beobachtete man Sopar 
nordöstlichen Sturm, welcher indessen nicht von langer Dauer war; westliche
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.