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2. In SW der Bermuden. Im Juni 1829 ankerte I. Br. M.S. „Columbine“
24! Sm in SWzW von dem Leuchtthurm auf Gibb’s Hill, auf 64m Wassertiefe,
auf einer Korallenbank. In der Nähe dieser Stelle wurde im April 1836 von
I. Br. M. S. „Larne“ 51 bis 69m Wasser gelothet.
Man glaubte annehmen zu dürfen, dass diese Bank sich möglicherweise
bis südwärts und westwärts von der im Mai 1873 von I. Br. M. S. „Challenger“
gefundenen Bank erstreckt. Die von der „Argus“ gemachte Untersuchung hat
zwar einen Zusammenhang dieser beiden Bänke nicht ergeben, doch gezeigt,
dass sich die Challenger-Bank ca 2 Sm weiter nach Süden hin erstreckt, ferner
dass 7 Sm in SW von der Challenger-Bank eine Korallenbank liegt, auf welcher
die „Argus“ nach mehreren Lothungen auf 55m Wasser, Korallengrund, 24 Sm
in S46° W von dem Leuchtthurm auf Gibb’s Hill ankerte.
Diese Bank, jetzt Argus-Bank benannt, hat zwischen der 183m-Linie in
der Richtung ‚Ost— West eine Ausdehnung von 6 Sm und in der Richtung
Nord—Süd von 5% Sm. Die geringste Wassertiefe auf derselben beträgt an
einer Stelle von geringer Ausdehnung, 26 Sm in S49° W von dem Leuchtthurm
auf Gibb’s Hill, 18,3m, der Boden besteht aus rothbraunen Korallen. An
mehreren Stellen wurden 37m Wasser gelothet, die durchschnittliche Tiefe
beträgt jedoch ca 55m; der Grund besteht hauptsächlich aus Korallen, nur
stellenweise findet man Steine und Sand. Es lässt sich annehmen, dass auf der
Anchsten Stelle bei sehr schlechtem Wetter Brandung steht.
Die Oberflächen-Strömungen waren während der Untersuchung mit der
„Argus“ schwach und unregelmässig; nur einmal wurde eine Strömung von
3/4 Sm in der Stunde nach SE beobachtet.
3. Lothungen ausserhalb der die Inseln einschliessenden
Riffe,. Von dem Commander Hall wurde die Entfernung der 183m-Linie
von den Nord- und Westkanten der die Inseln einschliessenden Riffe untersucht.
Die Wassertiefen ausserhalb der Riffe nahmen allmählich von 13 und 15m bis
auf 55 und 64m zu, und darauf fallen dieselben ganz plötzlich so ab, dass man
mit 183m Lothleine. keinen Grund erhält. An der Ostseite der Inseln befindet
sich die 183m-Linie ca 3 Sm, an der Südseite 1!/2 Sm, bei dem SW-Ende
ca 5 Sm und an den Nord- und Westseiten 2 bis 3 Sm von dem Riffe entfernt.
; Nachstehende Zusammenstellung giebt eine Uebersicht der Tiefseelothüngen,
welche in der Umgebung der Bermuda-Inseln von I, Br. M. S. „Argus“ im
Juli 1879 gemacht worden sind.
An der ;
NO -Küste‘
An der |
NW-Küste]
Westküste
An der |
SW. Küste}
An der
Südküste
An der
SO-Küste |
Ostküste
Position
Breite Länge
Nord ! West
> 32,5
"3 47
72 38
2 29
79 39
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6
: 25
: 59
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2 3
22 5,5
32 7,5
39 19
54 31,5
64 26,5
64 39
655 3
35 23
35 36
35 15
5 15
5 10,5
5 8
5 6
516 |
3 14
5 0,5
5 925
4 59
14 35,5
54 23,5
64 97
Tiefe
in
Meter | Faden
2304
3859
2798
3127
1682
1608
23310
"978
469
1061
481
‚08
3420
1934
332
260€
2742
3767
29409
1260
2110
1530
(710
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520
1810
75
50
“0
MS
Hr
1)
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N
«a5
300
2060
1980
Bodenbeschaffenheit
Schwarzer Sand und Korallen
Grauer Schlamm
Gelber Schlamm
Gelber Schlamm und Muscheln
Lebende Korallen mit schwarzen Steinchen
Arauer Schlamm und Korallen
Korallen ‚s
Sorallen und Muscheln
Schlamm x
Lothleine gebrochen)
“einer Sand und kleine Muscheln
Xorallenfels
Lebende Korallen
Korallen
Schlamm
Schlamm, Muscheln und Fischzähne
Korallen
Ann, d. Hydr., 1880, Heft I (Januar)