accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

596 
Spitze Ak!) (White Point oder Kap Aspro) heftige Brandung, wonach auf 
sine Untiefe daselbst geschlossen werden kann. 
5. Klippen und Untiefen bei Tereboli, Kerasunda, Kap St. 
Basili, in der Bucht von Ounieh und zwischen den Spitzen Chaldi 
und Iris. Nordküste von Klein-Asien, Schwarzes Meer. {(Hydro- 
grafische Nachricht No. 35/254—258. Pola, 1880.) Bei Tereboli®) befinden sich 
einige Inseln und Klippen im Meeresspiegel, welche nördlich vom Orte, etwas 
mehr als 5 Kblg von der Küste entfernt liegen und sich in der Richtung Ost— 
West erstrecken. 
Nördlich von der letzten westlichsten Insel befindet sich, 1 Kblg von 
derselben entfernt, eine gefährliche Untiefe mit nur 1,5m Wassertiefe, 
Bei Kerasunda®) sind, aufser einer 1 Sm langen Sandzunge, welche sich 
von der Spitze beim Leuchtthurm nach Norden erstreckt und mit einer im 
Meeresspiegel liegenden Untiefe endet, keine weiteren Untiefen vorhanden. Hält 
man sich 5 Kblg westlich von der erwähnten Untiefe entfernt, so kann man 
den Ankerplatz ansteuern und in der inneren Bucht, 1 Kblg vom Ufer entfernt, 
auf 12m Wassertiefe ankern. 
Westlich vom Kap St. Basılt*), in ungefähr 38° 18‘ O-Lg, erstreckt sich 
längs der Küste ein flacher Grund, welcher sich an einigen Stellen bis zu 1 Sm 
and darüber vor dem Ufer ausdehnt und nur 4m Wasser hat, während die 
Karten mindestens 18,3m angeben. 
Die Bucht von Ounieh®) ist ganz flach, und ist es nothwendig, sich von 
der Spitze Taskkanah wenigstens 5 Kblg entfernt zu halten. 
Zwischen den Spitzen Chaldy und Iris, ostnordöstlich von Samsun, be- 
finden sich sehr gefährliche Untiefen, welche an einigen Stellen mehr als 
1'/2 Kblg vom Lande entfernt liegen. . Bis ungefähr 1 Sm vom Ufer sind die 
Tiefen unregelmäfsig und betragen an verschiedenen Stellen nicht mehr als 6 
bis 7m, während die Karten mindestens 18,3m angeben. 
6. Hafen von Smyrna.°®) Westküste von Klein-Agsien. (Hydro- 
grafische Nachricht No. 5/32. Pola 1880.) Nach Mittheilung des Komman- 
danten der Korvette „Fasana“, Freg.-Kapt. Rudolf Schröder, wird zu 
Smyrna ein Wellenbrecher gebaut, welcher sich von der SW-Ecke des be- 
stehenden Hafenbeckens 243m gegen ıw S42° W erstreckt, um südwestlich 
vom Becken eine neue Hafenanlage zu schützen, Gegenwärtig reicht derselbe 
nur bis zur Meeresfläche, ist aber stellenweise mit Betonblöcken beschwert, so 
dafs er an den betreffenden Stellen ebenso hoch, wie der schon ausgebaute 
Wellenbrecher des Beckens erscheint. 
Zur Verbindung des Beckens mit der neuen Hafenanlage wurde der 
Wellenbrecher knapp neben dem Kohlendepot durchbrochen, Die Durchfahrt, 
beinahe 40m breit, soll den gröfsten Schiffen zugänglich sein, darf jedoch erst 
nach erfolgter Bekanntmachung der Hafenbau-Gesellschaft benutzt werden. 
Der zwischen der Durchfahrt und dem Lande stehen gebliebene Theil 
des Wellenbrechers ist auf ungefähr 40m verbreitert worden, und werden auf 
demselben die Zollämter und andere Magazine erbaut, 
Die nach der Br. A.-K. No. 1521 (Tit. V, No. 361) verzeichnete Wind- 
mühle auf der Spitze Daragaz ist nicht mehr vorhanden, und einige sehr gute 
Peilungsobjekte fehlen auf der Karte, z. B. die Kirche Agios Joanis, die am 
Ufer stehende Windmühle Goüt (die Flügel fohlen), die sogenannte französische 
Landungsbrücke, der Feuerwächterthurm, die Feuersignalbatterie Youssuf 
baka u. 8. m. 
7. Terron Barre vor der Einfahrt nach Cartaya.”) SW-Küste 
von Spanien. (Hydrografische Nachricht No. 37/266. Pola 1880.) Nach einem 
Bericht der Seebehörde des Distriktes von Cartaya und Lepe an den Marine- 
8 EN SE pag. 18. 
8. % 0. ; 
ee  aE he und „Nachr, f. Seef.“, 1880, No. 966. 
%) a. a, O. pag. 94. 
3 8, 8. T pag. 95. 
Ya a OÖ, pas. 99 
758. West Coasts be Tun S 5 a ph be 
Ba ER , Spain and Portugal“, London, 1873, pag. 279, und „Nachr. 
» N
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.