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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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in 93,9°0:LE, uf Windstille von“ 24stündiger Dauer” mäfsiger NW: Wind, 
welcher » Wilhelmine“. bis. zum 7; Januar in Sicht des China Duckeer-Feuerschiffes 
führte. ; Die..Dauer, der ganzen Reise +0m Kandie 4b" war” 115 Tage, 740009 
„Am 26. Februar ging‘, Wilhelmine“. von U 
nüch “Bremen. Zurückzükohren: ” Leichter nordwestHicher Wind? den mat gleich 
in. der, Nahe "des Landes. autraf;“ führt” das Schi in’ den Hächsren“ Tagen" süd- 
wärts.‘.“ Derselbe” erstreckte sich‘, bi Zu dem Zehngrad“Kabal,” den” man am 
1. März” bei‘ hier einsetzendem,‘“ frischerenr NE-Monsun“ durchsegelte. ““Unweit 
3° N-Br in 89,8° O-Lg lief der: Wieder zur’ ganz‘ leichten Bries6 'herabgesünkene 
Ostwind südöstlich, wurde allmählich noch fauer und ging’schlielslich in 1,5° N-Br 
und 88,5° O-Lg..in,, Windstille über. Nachdem“ diese ;eineh‘ Tag, gedauert hatte, 
kam westlicher Zug dürch, der näch und nach auffrischte,* mit‘ dem am 10; März 
in 88,8°,Ö-Lg der. Aequatör. überschritten, wurde, und, welcher später zwischen 
1° ‘und. 3,5°S-Br.bis zum frischen ‚Winde, zunahmi;“ „775 GEBETE Eat 
Südlich von,3,5° S-Br fand,, Wilhelmine“ ein Gebiet des Südlichen "Mal- 
lung und, Stille,‘ welches sehr schwer, zu überschreiten war: Fast 13” Tage, 
während, welcher Zeit nur 300 Sm’ nach ‚südlicher, Richtung Zurückgelögt‘ werden 
konnten,. wurde das Schiff in demselben festgehalten.“ Erst dann gelang "es; in 
8,8° S-Br und 87,5°; 0-Lg den SE-Passat'zu erreichen, welcher, bald auffrischend, 
nach Janger Zeit wieder eine rasche Fahrt ermöglichte. “Nicht weit. Von‘ 25° S-Br 
in 69° Ö-Lg wurde ‚am 2. April die,,Grenze ‘des eigentlichen‘ /Pässats” ahge- 
troffen. Später herrschten aber “noch , für lange Zeit, östliche“ Winde. ‘Vor; 
mehrere Mäle beschrieb der Wind auch; einen der hier‘ 80 häufigen‘ Rundläufe, 
und konnte das Schiff bei solchen Verhältnissen ziemlich“ befriedigenden Fört- 
schritt nach Westen erzielen.” , Westwinde‘ von .längerer Dauer; ‚die‘ .dann.. zu 
wiederholten Malen auch“ stürmisch auftraten, fand „ Wilhelmine“ erst,“ nachdem 
30° O-Lg überschritten worden war.“ Am 30.’ April’ kam‘ in 'otw9,35,1°S-Br 
und 23,5° O-Lg, nach vorhergehender Windstille, wieder‘ Ostwind dürch‘“ der 
fünf Tage hindurch anhielt,- und. mit welchem, am. 5. Mai die Länge "der Käp- 
stadt überschritt > wurde. Am 7; Mai kreuzte ’, Wilhelmine“. in‘ -10,7° O-Eg‘ bei 
mäfsigem. SSE-Wır ’e, welcher auf. leichten, einen“ Tag‘, anhaltenden‘ SW- Wind 
gefolgt war, den 1 vallel von‘ 30° Süd.“ "Südlich: desselben‘ waren 26 Tage 
verbracht worden, u..' im..Indischen Ocean hatte das Schiff 10°'S-Br-in 
86,5° O-Lg am 25. Mä:. 20° S-Br in. 77° O-Lg am 30. März und 30° S-Br.in 
481° O-Lg am 11. Apri, ferner 90° °O-Lg in 5,8 S-Br am 20. März, 60° O-Lg 
in 262° S-Br am 7. April und 30° 0-Lg in.33° S-Br am 22. April, geschnitten, 
Der SE-Passat, dessen südliche Grenze‘ unweit 30,5° S-Br gefunden 
worden war,. erlitt in der Nähe von 21° S-Br”“ eine, durch Stille und leichte 
südwestliche Briese bewirkte. Unterbrechung.” Nachdem ‘derselbe aber wieder 
durchgefafst hatte, herrschte; er für längere Zeit frisch und’ beständig. KErst 
nördlich. von 1,5° S-Br flaute er ab,. und bei mäfsigem SE-Winde wurde am 
26. Mai in 22° W-Lg' . der Aequator, überschritten. Die‘ Strecke zwischen 
30° S-Br und der; Linie war in 19 Tagen‘ durchsegelt und. dort 20° S-Br in 
1,3° W-Lg. am 14. Mai und 10° S-Br in‘ 12,5° W-Lg am 20. Mai gekreuzt 
worden. Bis unweit 3,5° N-Br in 23,2° W-Lg erstreckte. Sich das Gebiet des 
SE-Passats. ‚Die nördliche Grenze. des Stillengürtels, in. welchem zunächst süd- 
liche Mallung,“ nachher aber südöstliche Briese herrschte, läfst sich, weil aus 
der letzteren . sich‘, durch, Drehen: nach ‚Ost‘ ‚und NE der NE-Passat unmerklich 
entwickelte, .Kaum angeben. ‘In otwa 6,5° N-Br hatte.der Wind eine nördlich 
von Ost. liegende, Richtung angenommen, und bei mälsig starkem Passat, welcher 
erst später zwischen. 16,5°, und. 27,5° N-Br in: gröfserer Stärke auftrat, wurde 
dann ‚nach Norden und Westen gesegelt; “ Unweit‘ 30° N-Br in 36,2° W-Lg lag 
die polare Grenze des Passats..;. Der: ganz leichte Wind’ drehte hier zuerst süd- 
östlich, im Läufe der, nächsten Tage‘ nach Süd” und‘ später nach West. Bei 
günstigem „Westwinde, wurde,‘ der letzte ‘Theil der Reise zurückgelegt. Am 
25. Juni befand.‘ Wilhelmine“ sich..in der Nähe von‘ Lizard nach einer. Reise, 
deren Gesammtdauer; 120 Tage. betrug.” Die Zurücklegung des letzten Reise- 
abschnittes zwischen Linie und Kanal‘ hatte 30 Tage erfordert, und wurde dort 
10° N-Br. in 26,5° W-Lg“ am 2. Juni, 20° N-Br in 33,6° W-Lg am 7. Juni, 
30° N-Br in 36,3° W-Lg am 12.‘ Juni und 40° N-Br’in 29° W-Lg am 18, Jun 
geschnitten, ; ; 
Ann. d. Hydr., 1880, Heft XI (November).
	        
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