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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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zu erreichen; waren 22 Tage '-erforderlich “gewesen; ‘und während“ dieser Zeit 
hatte: das Schiff 20°“S:Br in 1,0° W:Lg am‘ 15./April' und‘ 10° S-Br-in 12,7° W+Lg 
am’ 21. .April gekreuzt! w-h/an 9un, orarlens yanre dem Are SE 
In‘ hördlicher Breite wurde “unweit 1,4% in 25,8° W4Lg‘ das Gebiet -de8‘ 
eigentlichen ‘Stillengürtels angetroffen“ Es *erstreckte sich“ bis ‘nach, 5,59 N-Br” 
in 27,5° W-Lg, “und “um “dasselbe-bei “dem Teisen:SE- und NE-Züge, welcher 
in ihm mit Stille wechselte, zu überschreiten; waren 442 Tage: erforderlich. “Im 
Gebiete des NE-Passats fand % Urania“ zwischen“ 7° und-19° N-Br: den: kräf- 
tigsten Wind;“die polare Passatgrenze' wurde am“ 17; Mai in‘ etwa 27,7°° N-Br 
and 40,8° W-Lg überschritten. “ Auf Teichten Südwind, ‘welcher nördlich von der- 
selben zunächst “auftrat; folgte unweit‘ 30,5° 'N-Br-wieder‘ östlicher Wind, “und 
bei umlaufenden südlichen und östlichen‘ Winden‘ müfste:auch der ‘gröfste: Theil 
des noch vorliegenden Reiseabschnittes‘ zurückgelegt. werden. Von 175° W-Lg 
an begünstigte frischer” Westwind ' die’ Fahrt, “mit welchem‘ am 8. Juni :die 
Mündung des Kanals” erreicht‘ wurde: “Die 'Reisedauer vön-” der“ Sunda-Strafse 
bis: dort betrug 107 Tage; ‘- davon” waren 40- Tage nördlich‘ der “Linie im 
Atlantischen ‘Ocean; wo 10° N-Br in83,9° W-Lg am 8. Mai, 20° N-Br in 
38° W-Lg' am 12. Mai,” 30° N-Br in‘40° -WiLg am‘ 18; Mai und 40° N-Br in 
36,7° W-Lg' am 27. Mai überschritten worden war, zugebracht; a 1 un A 
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10. Reise der:eisernen Bremer Bark. „Fürst. Bismarck“, Kapt..C 6. Keller. 
Am 5. Oktober 1879, demselben‘ Tage; an dem das eiserne Vollschiff 
„Undine“ den Meridian von Lizard überschritt;‘ verliefs auch der“auf einer 
Reise von Bremen nach ‚Bassein“ begriffene „Fürst Bismarck“ die Mündung des 
Kanals. Unter denselben: Verhältnissen‘; ‘wie sie” schön‘ im Reiseauszuge von‘ 
„Undine“ beschrieben worden ‘sind; verfolgte‘ „Fürst Bismarck“ "seinen: Weg 
zur Linie, ‚und ‘hielten. längere “Zeit hindurch‘ die Schiffe ‘sich in ‚geringer 
Entfernung von einander. Im-Passatgebiete hielt‘ „Fürst“ Bismarck“ "sich etwas 
Sstlicher als der Mitsegler und blieb; vielleicht wegen‘ dieses: Umstandes, :viel- 
leicht auch, weil ‘der Mitsegler größere Segelfähigkeit besafs, um etwas zurück. 
Ungünstiger als. , Undine“ traf es „Fürst Bismarck“ auch im Stillengürtel, welchen 
jenes Schiff nun einen Grad weiter nach‘ Osten hin kreuzte. ‘Am 1, November 
ging „Fürst Bismarck“: in 28,2° W-Lg“ zur südlichen“ Halbkugel' über, nach 
27tägiger Reise vom‘ Kanal her: "' Während dieser‘ Zeit‘ war 40° N-Br in 
15,8° W-Lg. am 11. Oktober,‘ 30° N-Br. in 20,3° W-Lg am‘ 16. Oktober, 
20° N-Br in 24,7° W-Lg am 21. Oktober und’ :10° N-Br in‘25,7° W-Lg am 
25. Oktober überschritten worden: ' „Undine“. hatte den Aequator in 31,2° W-Lg 
am 30. Oktober geschnitten. +" 7 46 . | 
Im Südatlantischen Ocean wurde „Fürst Bismarck“ bis unweit 14° S-Br 
von frischem -Passate begünstigt. Südlich von dieser Breite wurde der Passat 
flau und. unbeständig, und in. 19° S-Br und 28,3° W-Lg lag dessen polare 
Grenze. .- Später herrschte‘ noch für längere Zeit östlicher und südlicher Wind, 
und erst nachdem 32,5°S-Br.in 17° W-Lg‘ überschritten‘ worden‘ war, setzte 
durchstehender ‘| Westwind -ein..- Am ‘25, November. wurde in 39,5° S-Br bei 
nordöstlicheni + Winde. der‘ Meridiah von Greenwich erreicht. An demselben 
Tage, aber:in einer um :1'/2 Grad nördlicher Kegenden Position, passirte ihn 
auch der: Mitsegler:"„ Undine“.- „Fürst Bismarck“ hatte, zwischen Linie und 
erstem. Meridian: 24 Tage zugebraächt und. dort‘ 10° S-Br in 29,1° W-Lg am 
4. November,“.20°: S:Br. in 27,5%. W-Lg “am 10; November und 30° S-Br in 
23,5° W.Lg“am 16. November gekreuzt.+6 CA HN 
Beim "Ablaufen ‘der Länge“ hielt‘; Fürst‘ Bismarck“. - sich für- gewöhnlich 
eben nördlich vön‘'40°“S-Br} der südlichste: Punkt; welcher am 6. Dezember 
erreicht “würde, war 40,5% S-Br lin’ 49,5° 'O:-Lg."* Es. wurden vorherrschend 
westliche ‘Winde: angetröffen: 7Eine Ausnahme‘ mächten “nur ‘die an mehreren 
Tagen herrschenden NNE- Winde,‘ doch‘ Könnte auch‘ mit -diesen meist guter 
Fortgang erzielt ‘werden: "©. Von‘ Stürmen“ wurde ‘die Reise nicht beunruhigt. 
Am. 15. Dezember‘ erreichte"; Fürst Bismarck“ bei leichtem NNE-Winde in 
35,4° S-Br den Meridian" von-'80° Ost::"Man befand, sich‘ bis dahin 20 Tage 
in östlicher‘ Länge.‘ Der‘ Mitsegler ', Undine“, ‘welcher seine Länge in der Nähe 
von 42° S-Br ablief, auch nicht so früh als „Fürst Bismarck“ einen nördlichen
	        
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