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in 93,6° O-Lg gekommen war, , Der schon vorher hoch nördliche Wind drehte
hier nach Norden und‘ später nach NE; und 'Segelte*die" ab“ und zu einen‘ Schlag
über St. B.-Bug thnende. Bark "dann nahe an‘ der“Ostseite der Nıkobaren- und
Andamanen-Iüselgruppen nach Norden.“ Am ‘26: Januar wurde in der Nähe vol
China Buckeer‘ geankert, #H) Chykitan et 2 ud nat ax moD
Am 21, Februar ging die mit Reis beladene Bark “rieder in See,“ am nach
einem englischen Orderhafen zurückzukehren!‘ In der‘ Nähe*“der Küste herrschte
nordwestlicher Wind; welcher‘ unweit 14,5° N:Br. in 95,2” O-Lg nach Nord: und
später nach‘ NE drelite,‘, Von "beständiger,'mäfsiger' ‘Briese begünstigt; durch“
segelte „Eduard“ dann’ am 26; Februar deb“ Zehn‘ Grad- Kanal und ging‘ "am
3. März in 86,7° O-Lg von der nördlichen zur südlichen Halbkugel über; .C
In 0,8°. S-Br.und 86,5° O-Lg endete am 4, März,,der, zuletzt nur sehr
leichte nördliche Wind, und für” lange ‘Zeit nachher wurde nur’ flaue, vor-
herrschend aus südöstlicher- oder südwestlicher“ Richtung‘ kommende‘ Mallung
angetroffen.“ Erst‘ nachdem: e$ am * 20; März in ’11;2°S-Br-und: 81;2° O-Le ge:
lungen war, den frischen SE-Passat anzutreffen, war ‘der ‚Verlauf der Reise
wieder ein befriedigenderer. “* Unweit 28° S-Br’in‘52°*O+Lg verliels Eduard“
am 31. März‘ das Gebiet des‘ Passats:‘ der" kräftig‘ wehende: Wind“ nahnt" hier
zuerst nordöstliche Richtung an, lief - bald "nachher durch Nord ‚und die‘ west:
lichen Striche nach. SE Zurück; um sich ’in- den östlichen Quadranten‘ für längere
Zeit zu halten.“ Am 10; und -11. April“ überstand 5, Eduard“ in? 34,8"8-Br und
29,5° O-Lg einen heftigen, vom-niedrigsten Luftdrücke 'von ‘745,2 mm begleiteten
Weststurm, ‘welchen Kapt. Seemann: als orkanartig‘ beschreibt‘! Die wild auf-
yeregte See stürzte mehrere Male über das‘ Schiff “und zertrümmerte Deckhaus;
Kombüse und Rettungsboot: — Nachdem der Sturm ‘sich: gemäfsigt hatte;,“herrsch-
ten für längere: Zeit heftige Westwinde” vor‘ und‘ wurde“ dann: nur“ Ihfolge‘ der
bedeutenden, durch die Agulhas-Strömung verursachten VVersetzungen/“ Länge
gut gemacht. a | m © OHR OOGL0
Am 17. April, demselben “Tage, “an welchem‘ man (den Meridian} der
Kapstadt überschritt, kam südöstlicher Wind’ durch, welcher lange'gerug anhielt;
um die Bark- eine gute Strecke‘ in’den‘ Atlantischen‘ Ocean- hinaus‘ zu“ führen,
Am 22, April gelangte „Eduard“ in11,2° O-Lg: wieder nördlich "von 30° Süd,
nachdem man südlich von dieser Breite‘ 18 Tage‘ verbracht hatte.‘ Im Indischen
Ocean waren 10° S-Br-in 82,3° O-Lg' am 19. März, 20° S-Br' in 71,5° O-Lg am
24. März und 30° S-Br in 42,8°0O:L&Z am’ 4. 'April, ferner‘ 90° O-Lg-in-7,5° S-Br
am 28. Februar, 60° O-Lg in 25,8° S-Br am ‘29. März und 80° O-Lg in 34,5° S-Br
am 9. April gekreuzt worden. ‘"“'- ;
Unvweit 29,7° S-Br in 10,5°'O-Lg drehte der’ leichte, vorher aus SW
wehende Wind durch Süd’ nach SSE: und‘ wurde zum Passat. Von 26° S-Br
an wurde die Bark von sehr frischem Winde: begünstigt; nördlich von 20° S-Br
wurde derselbe flauer, doch blieb er beständig und führte „Zduard“ am 12. Mai
in 27,9° W-Lg über die Linie. ‘Es war'die Strecke zwischen 30° S-Br und
diesem Punkte in-:20 Tagen zurückgelegt und dort 20° 'S-Br in 1,2° W-Lg am
27. April und‘ 10°, S-Br in 15,4°- W-Lg-am’ 5. Mai ‘geschnitten worden,
Sehr begünstigt wurde „Lduard“ durch‘ die Art und. Weise des UVeber-
ganges vom SE- in den NE-Passat.-" Es“wurde gar ‘keine Mallung oder Stille
angetroffen; “ der frisch. wehende Wind drehte “allmählich' nach Ost‘ und NE,
and läfst sich‘ dus dem’ Gründe hier “keine südliche Grenze’ des Passatgebietes
angeben. Wahrscheinlich‘ befand sich dieselbe‘ unweit 5,5” N-Br in 29,8° W-Lg,
denn dort war die Witterung sehr unbeständig,‘ und ‘der Wind lief für kurze
Zeit von NE nach ‘SE zurück.“ Bis nach‘ 22° Nord traf „Kduard“ den Passat
später sehr kräftig” an; nördlich‘ von “dieser Breite: wurde er flauer, und in der
Nähe von 30° -N-Br’*ini39° W:Lg 'lag- seine‘ pölare Grenze.“ Derselbe endete in
dieser Weisej“dafs der wieder kräftig gewordene Wind zuerst'nach SE: und später
durch Süd‘ nach SW drehte”? Erhielt sich” in’ der letzteren Richtung aber nicht
lange; sondern‘ drehte bald‘ wieder ‘südöstlich und “einige Zeit’später nordöstlich,
Am 5. Juni * endlich‘ kam “unweit 49% N:Br*in :22;5° W-Lg westlicher Wind
durch; - welcher‘ die Bark zu der‘’am ‘9: Juni erreichten‘ Mündung des Kanals
führte. * Es war die ganze” Reise‘ in‘ 109 +ünd der letzte Abschnitt derselben in
28 Tagen zurückgelegt worden.” * Während der’ letzten‘ Zeit hatte‘ man 10° N-Br
in 33,7° W-Lg am 16. ‘Mai, - 20° N-Br-in 38° W:Lg am 20. Mai, 30° N-Br in
39° W-Leo am 25. Mai und 40° N-Br in 31°. W-Lg am 29. Mai geschnitten.
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