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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

480 
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1880. 
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2:.Die Ansegelung- des: Hafens y ön Halifaxsisg nach einem Bericht 
des: Kommandanten: SM. Sa, Medusa“,, Kory;-Kapt; Matthesan,;.Infolge.der 
sehr ‘häufigen; und: ‚anhaltenden Nebel und; der ganz unregelmäfsigen, Strämungen 
ziemlich erschwert. Da: die: Küste ziemlich. niedrig und, ;die, Hafeneinfahrt. für 
Schiffe, .die von Westen:.kommen, schwer auszumachen, ist, so, wird,AieAn- 
steuerung -des: Feuers von .Sambro mit. einem; iguten Mittagsbesteck; ‚besonders 
anzurathen sein.: Die: Lotsenschoner kreuzen zwischen SambrgyungiDepil-1., 
und ist es nothwendig,‘;einen, Lotsen an Bord zu nehmen, da nur diesem die 
Stromverhältnisse. bekannt -sind;:.;! 
Zur Ausrüstung. von Schiffen ist Halifax sehr geeignet; Proviant, Inven- 
tarien und Materialien sind in grofser Auswahl stets vorräthig und können in 
kurzer Zeit geliefert werden. Es befinden sich namentlich hierselbst große 
Lager von Salzfleisch und Trockenproviant unter Zollverschlulß, Ersteres wird 
von den Vereinigten Staaten Amerika’s und von der Prinz Edwards - Insel 
eingeführt. 
3. Quinhon in Cochinchina. (D.S.)!) Ueber die Ansegelung dieses 
Hafens im NE-Monsun macht Kapt. H. C. Brockwoldt vom deutschen Schiffe 
„Marco Polo“ folgende Bemerkungen: ; 
„Am 4, Januar 1879 um 11° a. m. ankerten wir aufserhalb der Barre von 
Quinhon in 9m (5 Fad.) Wasser. Der Wind war zur Zeit N bis NNE, stürmisch, 
mit heftigen Stofswinden, ‚weiche von den Bergen herab fielen. Auf dem Anker- 
platze lag das Schiff vor dem Winde‘ gut) geschätzt;‘aber nicht vor der See. 
Die hohe östliche Dünung, .. welche .hereinlief, und..das Schiff. heftig schlingern 
machte, ‚stand ‚auch auf der.Barre, .so dafs ein; Schiff, von 4. bis 4,5m (14 bis 
15 Fuß) Tiefgang nicht ohne aufzustofsen. über ‘die ,Barre; kommen Konnte. 
Der stürmische. Wind aus NNW bis NNE.: sollte. schon, den ganzen Dezember 
hindurch ‚geweht haben. ‚Zwei deutsche Schiffe hatten zur Zeit, unserer Ankunft 
schon,:. das . eine. zehn,., das andere acht Tage, vergeblich ‚auf, besseres, Wetter 
gewartet; um. ‚einsegeln: zu können, und..kamen ‚erst, eben so wie „Marco Polo“, 
nach. ‚weiteren. drei Tagen, ‚als.; der ‚Wind. ‚und .die Dünung-sich etwas gelegt 
hatten, über die.Barre. ‚Wir. passirten ‚die Barre um 10" a. m..und hatten nicht 
weniger. als 4,5m .(15 Fufs): Wasser. „Der. höchste Wasserstand: tritt; im NE- 
Monsun. ‚immer um:. 3* bis ‚4* pm... ein; ‚zu welcher,.Zeit 5_bis 5,5m (17 bis 
18 Fuß ‚engl.). auf..der Barre, stehen ‚sollen... Es ist, hier nur einmal in 24 Stun- 
den Hochwasser. „:Der.: Strom: Täuft. immer. AUS. ea ap du ; 
‚Nachmittags holten ‚wir. .das, Schiff, vermittelst. Warpanker und Leinen nach 
dem. Südende von. Sandspit,.. Am ‚nächsten Tage, begann,es wieder von Norden 
zu wehen, und: wurden. wir; infolge dessen abermals vier Tage, lang am Weiter- 
kommen ‚verhindert, denn..das. Fahrwasser,ist. zu schmal, um das Kreuzen zu 
gestatten, und: es war. zu, viel, Wind. da; als dafs. wir, das, Schiff hätten verholen 
können. . Als der. Wind. am 12. Jannar- etwas: abgenommen hatte, gebrauchten wir 
noch: zwei. Tage,. um; vermittelst Warpens, den Ankerplatz im Hafen zu erreichen. 
‚fill On9flarn6 98mm a9d ame HZ SR 
t). Vgl. „Ann; di Hydr, :eto.“; 1877, pag; 451, 1880, päg.; 338, . und: „China Sea Directory“. 
Vol. ILL, 1879, pag. 359, 747 ATI EdORU "a8 holt 
Ann. dd. Hydr., 1880, Heft IX (September).
	        
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