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derselben zeichnete: sich :durch.; die; ganz ungewöhnliche Häufigkeit:.der. an-
yetroffenen -Ostwinde aus; nur; auf: der, ;zwischen-8%,90,N-Br. in:50° W-Lg. und
28° N-Br „in: 1.38°. W-Lg; liegenden: ‚Strecke beobachtete: man: an: sechs... Tagen
leichte Westwinde,- überall- sonst: mulste..das Schiff ‚sich seinen. Fortgang‘ gegen:
östlichen. Wind:erkämpfen:. „Nachdem man; 7m, Jetzgenannten- Orte.;den Passat
erhalten‘ hättei“ wehte= derselbe wieder aus. solch ‚‚schraler? östlicher. Richtung;
dafs das beim-Winde nicht sehr. @egeltüchtige Schiff” nicht. die dem. Wunsche
des Kapitäus: entsprechende Länge.;gut: machen könnte, Als Folge dieser, Ver-
hältnisse erreichte: Hedwig“-am24.. Juni:-die „südliche. Grenze : des Passats in
8,7° N-Br. und 28,9°:W-Lgi1 21. N ab
Von hier aus waren über 8 Tage erforderlich, um den sich bis nach
5° N-Br in 27,5° W-Lg erstreckenden Stillengürtel zu kreuzen...” In- demselben
wurden kaum. Spuren: eines westlichen: Monsuns,. dagegen vorherrschend. östliche
und südliche Mallung. ängetroffen., Die: Strömung hatte in-.ihm meist:.eine Ööst-
liche und nördliche: Richtung.:; Ebenso ungünstig wär “der; sehr-leicht“ und.schral
auftretende :SE-Passat;= dazu ‚setzte die Aequatorialströmung: in:<der Nähe ‚der
Linie mit ‚über 40 :Kn. Fahrt nach Westen, und.so wurde;es bewirkt; dafs, als
„Hedwig“ am:9, Juli, dem 49. Tage-der Reise, auf dem Aequator- stand, dieses in
31,5° W-Lg geschah.: Ein Schnittpunkt desselben. in dieser -Länge mufs. aber für
die betreffende Jahreszeit ‚wenig: empfehlenswerth erscheinen..; Zwischen Abgangs-
hafen und Linie war 30° N-Br in. 39,5° W-Lg am :13. Juni, 20° N-Br in
34° W-Lg am 19: Juni. und 10°. N-Br in 29°: W-Lg: am: 23. Juni; ferner
70° W-Lg in 38,1° N-Br am 23. Mai, 50° W-Lg io 37,9° N-Br. am 8. Juni und
30° W-Lg in 14,5° N-Br am. 22. Juni ‚geschnitten ‚worden; 1. A
Als eine Fortsetzung der ungünstigen, zwischen i10° Nord. und. 0°. Br
angetroffenen Verhältnisse. zeigte-. sich die. Gelegenheit, .. welche. „Hedwig“
zwischen Linie und‘ 10° S-Br. fand. , Der leichte Wind wehte- hier „aus... solch
schraler südsüdöstlicher Richtung, dafs. Kapt.: Minssen.:es: am’ 15... Juli. ‚in
3,4° S-Br und 32,5° W-Lg fün:gerathen hielt; zuwenden : und so lange wieder
nach Osten überzustehen, bis am. 18..Juli-1° S-Br.in- 29,3% W-Lg erreicht. war.
Au diesem Orte wurde bei SE-Wind das. Schiff .wieder über St, B.-Bug gelegt,
und gelang es dann auch; ohne; weitere . Fährlichkeit sich von der Küste
Brasiliens fern .zu halten.: Am 25..Juli‘ überschritt „Hedwig“: in. 34,5° W-Lg
den Parallel. von 10° Süd., Es waren, um die letzten 20 Grad Breite zurück-
zulegen, nicht weniger als 32 Tage erforderlich gewesen. Die Ursache dieses
so überaus schlechten Resultates war das zu weiß nach Westen hin erfolgende
Ueberschreiten des Stillengürtels. Bis’ zu der Läuge;..in welcher „Hedwig“
diesen Gürtel kreuzte, reichte der SW-Monsun; den gleichzeitige, weiter östlich
stehende Mitsegler fanden und voll ausnutzten; nicht. „Hedwig“ traf im Stillen-
gürtel fast nur östliche Mallung, und der für. diese Jahreszeit und ein Schiff
wie die „Hedwig“ viel zu westliche Schnittpunkt des Aequators ergab sich als
Resultat dieser Verhältnisse von selber. Ebenso war der Aufenthalt in der Nähe
der brasilianischen Küste eine Folge derselben. Der SW-Monsun bietet einem
Fortkommen nach Süden hin im Allgemeinen wenig Schwierigkeiten, und ist der-
selbe von Schiffen, die den Aequator überschreiten wollen, viel eher aufzusuchen
als zu meiden... Besonders zu. fliehen ist ‚dagegen das. dem SW-Monsune an
seiner Westspitze “ scheinbar * häufig vorgelagerte‘‘ Gebiet der Stille und
Mallung, welches „Hedwig“: gerade kreuzte:' Die gleichzeitig ausgeführten Reisen
mehrerer anderer, für: die Seewarte arbeitender Schiffe zeigen dieses in diesem
Falle auf.;das Deutlichste,, Die: Bremer -Bark: „Joseph: Haydn“, Kapt. Rabbe,
welche : sich am. Mittage des -28.. Juni :.in : 6,4° N-Br= und 25° W-Lg nur 5 Sm
südlicher, aber 287,Sm ‚östlicher. als.‘ Hedwig‘: befand, ‚traf gerade an diesem
Tage südwestlichen, von starker östlicher Strömung‘ begleiteten Monsun, der
mehrere Tage: anhielt: und: die. Bark. östlich-won- 20° W-Lg führte. Am 5. Juli
kreuzte dieses Schiff: in 25,5° W-Lg:dieLinie. and. am. 9. Juli in 31,6° W-Lg
den Parallel von 10°.Süd::. Es waren: 151% Tage: erforderlich gewesen, um von
10° N-Br nach 10°:S-Br:zu kommen,1k ar 9.,-
Kin ı zweiter. Mitsegler war ‚die‘ Hamburger ‚.Bark „Berend“, Kapt.
N. J. Hundewadt, welche den Passat: am: 28. Juni 1879 im 8° N-Br: und
26,5° W-Lg verloren hatte. Ohne dafs: Windstille ‚angetroffen wurde, fand
„Berend“ später leichten, südwestlichen‘ Monsun, aus dem sich dann der