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von seiner Mündung scheint‘ der Meeresarm zu“ enden,“ biegt jedoch von hier an
südwärts und bildet einen Hafen, dessen Einfahrt” von Choros-Pt. und Gatos-Pt.
begrenzt wird.‘ In: der Mitte zwischen “diesen beiden Landspitzen ist ein Anker-
platz mit 25m Tiefe.” Obgleich-der Hafen sich etwas weiter nach Süd hin aus-
dehnt; ist es‘nicht rathsam, weiter hinein zu gehen, weil sich eine Untiefe mit
3,6 und 7,3m Wasser, welcher der Name Chacabuco-Bank. gegeben wurde, fast
bis zur Mitte‘ hin erstreckt.‘ Die‘ Untiefe: ‘ist mit Seetang‘ bewachsen, welcher
aber erst‘ bemerkbar ist, wenn man $ich‘ über demselben befindet. * Zwar befindet
sich westlich von derselben ein Fahrwasser, aber die Tiefe im innern Hafen
ist zu grofs, um mit Bequemlichkeit daselbst vor Anker liegen zu können, Die
„Chacabuco“ hatte etwas weiter hin als auf der auf der Skizze bemerkten
Stelle geankert und war deshalb genöthigt, einen Spring auszubringen, um nicht
durch die Gezeitenströmung, welche nach dreistündigem Steigen resp. Fallen
des Wassers ziemlich. kräftig “ist; .:&uf den Grund? gesetzt zu werden. Die
Skizze dieses. Hafens, welcher den Namen Zlen«-Bai: erhielt, zeigt, dal der-
selbe geschützt ist. Wasser und Holz ist, wie fast in allen diesen Fahrwassern,
leicht zu beschaffen. *Auf der diesem ‘Hafen ' gegenüberliegenden‘ Seite mündet
ein kleines Flülschen, und :ist‘"dort.: die. einzige Stelle: im vorderen Theile des
Meeresarmes, wo niedrig gelegenes Land von einiger Ausdehnung auftritt. Die
Muthmafsung, dafs die Tiefe dort geringer sei; war jedoch falsch, denn dieselbe
betrug ganz in der Nähe des Ufers noch 50m. Be
Westlich von der kleinen Halbinsel, auf der Gatos- Pt. liegt, verengt. sich
der Meeresarm zu einem Kanal von 50m Breite mit 22m’ Tiefe, der, zu zwei
bintereinander liegenden Buchten führt, welche zusammen ungefähr 2! Sm
Ausdehnung haben. Dieser Kanal ist schr schwierig zu, passireu und hat in
der Mitte einen kleinen Wirbel, weshalb ihm. der Name Paso Remolino gegeben
wurde. Da diese Buchten nicht für Schiffe zugänglich sind, wurden sie nur
vekognoscirt. Die Bucht, in welche‘ man’ nach Passirung des Paso Remolino
zuerst kommt, hat eine Ausdehnung von 1'!/5 Sm.‘ Sie ist beinahe rund, sehr
tief und von hohen Bergen umgeben.‘ Die zweite, welche 1 Sm lang und !/2a Sm
breit ist, hängt mit der ersteren durch zwei enge, durch eine Insel gebildete
Kanäle zusammen. Dieselbe ist so seicht, dafs in einer kurzen Entfernung von
ihrer Einfahrt kaum Wasser genug für ein Boot ist. In dieselbe münden
mehrere Bäche, welche den Abflufs der Lagunen bilden, die au den Abhängen
der Berge durch das Schmelzen des Schnees entstehen. Auf den Gipfeln der
Bergkette, dessen höchster, Monte Catedral, 1053m hoch ist, liegt ewiger Schnee,
Im Hintergrunde der letzteren Bucht befindet sich mit Gras bedecktes ebenes
Land von einiger Ausdehnung, Erdpapageien, Drosseln, Kolibris uud andere Vögel
wurden hier gesehen, Dieser Ort ist geschützt, scheint aber von den Patagoniern
nicht besucht zu werden, jedoch dafür geeignet zu sein, hier Vögel, als z, B.
Gäuse, Enten und Hühner, sowie einige Ziegen auszusetzen, welche sich hier
leicht vermehren würden, Ä
3. Mieaela-Bai auf der Insel Saumarez. In dem südöstlichen
Theile der Insel Saumarez befindet sich eine breite Schlucht, welche sanft nach
dem sandigen Gestade hin abfällt‘ und aus letzterem Umstand auf die Nähe
eines guten Ankerplatzes schliefsen liefs. Die von der „Chacabuco“ gemachten
Untersuchungen zeigten jedoch das Gegentheil, denn dicht am Ufer erreichte
das Loth mit 55m noch keinen Grund, eben so wenig nördlich und südlich
avon,
Es wurde‘ nun zwischen der Insel Seater und. Arthur Bluff mit voller
Dawmpfkraft, da der Nordwind an Stärke zugenommen hatte, in den Zecy Reach
hinein gesteuert. Alle diese Plätze sind dem Nordwind sehr ausgesetzt, welcher
aus dem Zyre-Sund- mit gröfser Heftigkeit , hervorbricht und bieten deshalb
schlechte Ankerplätze.' Aus diesem Sunde stammen auch die Eisschollen, welche
man so häufig, namentlich im Winter,‘, in ‚diesem Fahrwasser antrifft, und die
für die Schiffahrt so gefährlich sind.‘ HE
Sobald Bold Head, die: ‘Ostspitze ‘der Insel Saumarez, passirt war,
steuerte die „Chacabuco“ näher an die Küste dieser Insel heran, um die Ein-
buchtungen derselben und namentlich‘ die Micaela-Bai untersuchen zu können.
Diese ist sehr leicht aufzufinden, da in ONO von ihr auf der entgegengesetzten
Seite des Festlandes (des Vorgebirges Exmouth) ein ausgedehnter, mit weißem