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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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vier Treibbaken bezeichnet, doren erste zwei schwarze Bälle, die zweite 
ginen rothen Ball, die dritte wieder einen schwarzen Ball, und die vierte durch 
zwei schwarze Bälle und weiss angestrichenen Stock, auf dem Lande stehend, 
gekennzeichnet ist. Die dritte und vierte Bake, in Deckpeilung gehalten, geben 
den Kurs bis zu den Fischerstöcken. Von der vierten Bake ab wendet sich 
das Fahrwasser nach der linken Flussseite, also nach dem rechten Ufer des 
Flusses, und dient daselbst als Merkmal eine Bake mit rothem Ball auf dem 
Lande, unmittelbar vor den Lehmhütten der daselbst wohnenden Fischer stehend. 
Die linke Seite ist von hier ab die tiefere, und man gelangt, sich dicht an der- 
selben haltend, zwischen den an beiden Seiten des Fahrwassers liegenden 
Schiffen vorbei auf den für Kriegsschiffe angewiesenen Ankerplatz.“ 
3. Bemerkungen über Newchwang.‘) 
„Der Hafenplatz von Newchwang, Ying-tse oder Ying-koa genannt, HKegt 
eifwa 17 Sm innerhalb des Feuerschiffes und etwa ebenso weit unterhalb der 
eigentlichen Stadt Newchwang. Der Hafen ist sehr gut, die Wassertiefe in dem- 
selben ist zwischen 10 und 20m („ Wolf“ ankerte in 19m Schlammgrund); er 
ist, da der Fluss ziemlich breit ist, so geräumig, dass ausser Hunderten von 
Dschunken, etwa 50 Kauffahrer in demselben vertäut liegen können. Zur Zeit 
(Oktober 1879) waren etwa 25 Kauffahrer dort, von denen 19 die deutsche 
Flagge führten. Der auswärtige Handel soll überhaupt bei Weitem zum grössten 
Theil durch deutsche Schiffe besorgt werden. Die Ausfuhrartikel sind Erbsen 
und Bohnen, ein aus diesen durch Quetschen und Pressen bereiteter Kuchen, 
der als Düngemittel für Zucker- und Theestauden verwandt wird, und das durch 
Pressen aus den Kuchen gewonnene Oel, Für Pelzsachen ist dieser Hafen ein 
grosser Lagerplatz, doch sollen die Felle so schlecht gegerbt werden, dass eine 
Ausfuhr nach Europa nicht gewinnbringend ist; dieselben werden daher nur 
durch Dschunken nach den Küstenplätzen gebracht. Der Fluss soll von Ende 
November bis Mitte April zufrieren und die Temperatur bis —30° C. fallen. 
Auch jetzt war es schon sehr kalt, 9 bis 10° C. am Tage und 2 bis 4° in der 
Nacht, In zwei Nächten sollte es schon Eis gefroren haben, jedoch wurde dies 
an Bord nicht bemerkt.“ 
Eingänge von meteorologischen Journalen bei der Deutschen Seewarte 
im Monat August 1879.°) 
(Schluss.} 
x Name 
No. des Schiffes 
„Melusine“ 
„Hermann“ 
„Preciosa“ 
„Charlotte“ 
20 „Cornelius“ 
21 ı „Zanzibar“ 
22 „Armin“ 
23 | „Humboldt“ 
16 
17 
Kapitän 
Th. Pflieger 
W. Bambach 
W. Valk 
E. P. Gutsmuths 
H. Jordan 
J. Sielfeld 
H. Schubert 
6, Cornelius 
Rheder 
Fr. Tecklenborg 
Fritze & Gerdes 
J. Fr. Arens 
Gildemeister & Ries 
Gildemeister & Ries 
W. 0’Swald 
D. H. Wätjen & Co. 
H. Addicks 
Heimaths- 
hafen 
Bremen 
Bremen 
Bremen 
Bremen 
Bremen 
Hamburg 
Bremen 
Bremerhaven 
Reise 
Cardiff, Singapore 
— Bremen, Rangoon, Falmouth 
Antwerpen, Baltimore, Rouen, 
Baltimore, Bremen 
Bremen, New-York, Bremen 
Hamburg, Baltimore, Bremen 
Hamburg, New-York, Tamatave 
Cardiff, Singapore, Bremen, 
Tquique, Kanal 
Bremen, Galveston, Liverpool 
Dauer der 
Beobachtung 
3 Mon. 25 Tg. 
8 „ 3 
14”, 5b, 
2 „ 219 
2. 10, 
4„, 8, 
ul, 11, 
2 . 18 
| 
‘) Vgl. Hydr. Mitth. 1874, pag. 92. The China Sea Directory. Vol. III (1874), pag. 556. 
?) S. Heft XII, 1879, pay. 629-—645.
	        
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