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bedeckten Bergen eingefalst, an deren Fuls nur wenige Bäume. wachsen, ‘und
von welchen unzählige Wasserfälle herabstürzen.!) a.
Der äußere Theil von. Ringdove-Inlet, bis :zu Herminia-I., wurde von der
„Chacabuco“ aufgenommen, der innere nur rekognoscirt, da dieser wegen seiner
großen Tiefe nirgends einen Ankerplatz. bietet, also ohne Bedeutung ist. Auch
der erstere ist, wie aus dem Plan ersichtlich (s. Skizze), mit Ausnahme von
zeinem südlichen Theil, sehr tief. In diesem befindet sich die Gruppe der
Jones-Inseln, zwischen denen verschiedene. Ankerplätze sich befinden, in welchen
ein Schiff geschützt vor Anker liegen kann... Die geeignetsten derselben be-
finden sich zwischen den Inseln Adelaida und Rosa und zwischen den Inseln
Horacio, Celia und Rosa. Auf ersterer (Richmond-Rhede).ankerte am 25. Sep-
tember 1876 das .V. St. S. „Richmond“, Lieut. Samuel W. Very, in 33m
Wasser, und auf letzterer. (der Chacabuco-Rhede) lag die „Chacabuco“ mehrere
Tage, vollkommen vor allen Winden geschützt, vor Anker, Diese Rhede hat
Tiefen von 22—32m. ;
Der Zugang zu diesen Ankerplätzen ist sehr leicht. Nachdem man auf
die Höhe von Kap Hyacinth gelangt ist, steuere man in einem Abstand von
1 Kblg längs der Inseln und wähle dann mit Hülfe des Planes, welcher die
Tiefen angiebt, denjenigen Ankerplatz, welcher dem Tiefgang des ‚Schiffes am
besten entspricht.
Dieser ganze Meerestheil ist frei von Untiefen und vor allen Winden, mit
Ausnahme des Nordwindes, geschützt. Dieser wird jedoch durch die hohen
Berge auf der gegenüberliegenden Küste aufgehalten,
Frisches Wasser ist leicht zu bekommen, denn man kann ein Boot an
irgend einer der Kaskaden, die sich von den O’Higgins-Bergen herabstürzen,
anlegen. Auf der Insel Rosa läfst sich mit Bequemlichkeit Holz schlagen, Die
„Chacabuco“ verschaffte sich dort einen reichlichen Vorrath.
Die auf der Insel Celia angestellten Beobachtungen ergaben für die
geographische Lage derselben 49° 48‘ 30“ S-Br und 74° 17‘ 50“ W-Lg. Die
Mifsweisung betrug i. J. 1879 21° 35‘ Ost. En
Die Gezeiten waren regelmäßig; die Fluthhöhe war 1,8m. Es wurde
keine beträchtliche Strömung beobachtet.
1) Bei der Ersteigung eines 300m hohen Berges an der Nordküste von Ringdove-Inlet, von
welchem man den ganzen Meeresarm überschauen könnte, wenn nicht die Krümmungen desselben zu-
weilen durch vorliegende hohe Berge verdeckt wären, fand Kapt. Viel, dafs die Küste von Ringdove-
Inlet überall steil in das Meer abfällt, und dafs in ihm weder Seetang, noch Untiefen sich vorfinden,
Atın. d. Hyär., 1880, Heft VIM (August).