Das sechzigste Jahr der Deutschen Seewarte, 1934.
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Der inländische Tauschverkehr verbindet die Seewarte mit 331 deutschen
Instituten, Bibliotheken, Seefahrtschulen, Hochschulen u. ä. Diese erhalten
689 Veröffentlichungen und geben deren 161. Auch hier ist die Haupt-Gegen
leistung, die in Form von Einzelschriften, Sonderabdrücken, Dissertationen,
Atlanten und Expeditionswerken erfolgt, in der letzten Zahl nicht enthalten!
Die wichtigste Austauschsehrift des Instituts ist die Sammelreihe „Aus dem Archiv der
D. Seewarte“. Die Monatszeitschrift „Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie“
kommt hingegen für den Austausch nur ausnahmsweise in Betracht, da das Reich, um ihre Ver
breitung in VVissenschafts-, Verkehrs- und Wirtsohaftskreisen zu fördern, ohnehin die Unkosten so weit
auf sieh nimmt, daß der vierteljährliche Binnenlands-Bezugspreis nur 1.80 RM beträgt, ein Betrag, der
von jedem Interessenten getragen werden kann; dasselbe gilt hinsichtlich der Zweimonats-Zeitschrift
„Der Seewart“ [Heft-Preis 1.50 RM].
Die Zugehörigkeit der Seewarte als Ganzes zu Fachkörperschaften und die
Mitarbeit von Angehörigen der Anstalt in nationalen und internationalen Fach
ausschüssen u. ä. zeigt nachstehende für Anfang 1935 geltende Zusammenstellung.
a) Die „Deutsche See warte“ gehört an: der „Deutschen Meteorologischen
Gesellschaft“ seit deren Gründung 1883, der „Gesellschaft der Freunde
und Förderer der Hamburgischen Schiffsbau - Versuchsanstalt“ seit 1925,
der „Gesellschaft für Zeitmeßkunde und Uhrentechnik“ seit 1926 und der
„Deutschen Vereinigung für Geodäsie und Geophysik“ seit 1932.
b) Präs. Dr Spieß ist Vorsitzender der Deutschen Kommission für das Inter
nationale Polarjahr 1932¡33, Mitglied des Kulturrates des Deutschen
Ausland-Instituts Stuttgart, des Verwaltungsauschusses des Deutschen
Museums München, der Ozeanographischen Kommission der Preußischen
Akademie der Wissenschaften und der Kaiserl. Leopoldinisch- Caro Umsehen
Deutschen Akademie der Naherforscher zu Halle;
ORR Prof. Dr Kuhlbrodt ist Mitglied des Beirats der Deutschen Meteoro
logischen Gesellschaft;
ORR Prof. Dr Schulz ist Ord. Mitglied der Deutschen Wissenschaftlichen
Kommission für Meeresforschung;
RR Dr Repsold ist Obmann des Ausschusses für wissenschaftliche Fragen
in der Gesellschaft für Zeitmeßkunde und Uhrentechnik;
RR Dr Georgi ist Mitglied der Instrumenten- und der Normen-Kommission
der ehemaligen Direktoren-Konferenz der Deutschen Meteorologischen
Institute, ferner Schriftführer und Leiter der Abteilung „Maritime
Meteorologie“ der Deutschen Kommission für das II. Intn. Polar
jahr 1932/33.
c) In dem „Internationalen Rat für Meeresforschung“ ist 1 ):
ORR Prof. Dr Schulz Mgl. des Komitees zur Erforschung des Atlantischen
Kontinentalabfalles, des Atlantischen Komitees und des Hydrogra
phischen Komitees.
d) In der „Internationalen Meteorologischen Organisation“ ist:
Präs. Dr Spieß Vorsitzender der UKomm. f. die Anwendung der Met.
auf die Ozeanluftfahrt, Mgl. der Intn. Direktoren-Konferenz, der Komm,
f. das Intn. Polarjahr 1932133 und der Komm, zur Erforschung der freien
Atmosphäre ;
Professor Dr König Mgl. der Komm. f. das Wetternachrichtenwesen;
ORR Prof. Dr Kuhlbrodt Mgl. der Komm. f. Maritime Met., der Komm,
f. Klimatologie und der UKomm. f. die Veröffentlichung der täglichen
Beobachtung serg ehnisse ;
ORR Luensee Sekretär der Komm. f. Maritime Met. und Mgl. der UKomm.
für die Erforschung der polaren Eisverhältnisse;
ORR Prof. Dr Schulz Mgl. der Komm. f. Maritime Met.;
*) Abkürzungen: f. = für, Intn. = International, Komm. = Kommission, Met. = Meteorologie,
Mgl. = Mitglied, UKomm. = Unterkomraission.