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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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Pheiffer, .H., Bestimmung der magnetischen 
Deklination zu Flensburg; entnommen aus 
Annalen der Hydrographie und maritimen 
Meteorologie, 1877, pag. 144. 
Skalweit, H. 6. W., Magnetische Beob- 
achtungen in‘ Memel, nebst einem Ver- 
suche, die Unregelmäfsigkeiten im täglichen 
Gange der Deklinationsnadel auf meteoro- 
logische Einflüsse zurückzuführen, Königs- 
berg 1879. 
Die laufenden Beobachtungen der Observatorien 
zu Batavia, Brüssel, Budapest, Hamburg 
(Seewarte), Kew, Melbourne, München, Prag, 
Stonyhurst, Toronto, Wien, Wilhelmshaven. 
ie Beobachtungen der magnetischen Deklination 
und Inklination an den Agenturen der 
Seewarte zu Bremerhaven, Neufahrwasser, 
Rostock, Swinemünde, 
Kayser, Dr., Beobachtungen der magnetischen 
Deklination in Danzig 1864. 
Ill. Rein theoretische Arbeiten. 
Duperrey, J., Notice sur la configuration de 
V’equateur magnetique conclue des observations 
faites dans la campagne de la corvette 
„Ja Coquille“, 
Considerations sur le magnetisme de la terre. 
Comptes rendues, 1837. 
Gauss, €. F., und Weber, W., Atlas des 
Erdmagnetismus, nach den Elementen der 
"P"heorie entworfen. Leipzig 1840. 
Erman und Petersen, Die Grundlagen der 
Gaussischen Theorie und die Erscheinungen 
des Erdmagnetismus im Jahre 1829. Mit 
Berücksichtigung der säkularen Variationen 
aus allen vorliegenden Beobachtungen. 
Berlin 1874. 
Hansteen, Untersuchungen über den Magnetis- 
mus der Erde; deutsch von T.Hanson. 1819 
Bericht 
über die dritte auf der Deutschen Seewarte im Winter 1879—80 
abgehaltene Konkurrenzprüfung von Marine-Chronometern. 
Es hatten sich an dieser, in Gemäfsheit der von dem Herrn Chef der 
Kaiserlichen Admiralität unter dem 2, Dezember 1875 erlassenen Instruktion 
für die Deutsche Seewarte, innerhalb der Tage vom 4. Oktober 1879 bis 
1. April 1880 in der, der Leitung der Hamburger Sternwarte unterstellten 
IV. Abtheilung der Seewarte — Chronometer-Prüfungs-Institut — veranstalteten 
Konkurrenzprüfung von Marine-Chronometern 10 deutsche und 1 schweizer 
Fabrikant durch Einlieferung von im Ganzen 41 von ihnen angefertigten Chrono- 
metern betheiligt. 
Die Uhren wurden die Untersuchungszeit hindurch jeden zweiten und fünften 
Morgen um 10 Uhr durch den Abtheilungs-Assistenten Herrn Dr. Boeddicker 
mit der Normaluhr der Sternwarte vermittelst des Registrirapparats auf chrono- 
graphischem Wege verglichen, und von mir oder dem Observator der Stern- 
warte Herrn Dr. Schrader an jedem fünften Tage um 2 Uhr Nachmittags eine 
zweite unabhängige Vergleichung, zur Herstellung der erforderlichen Kontrolle, 
ausgeführt; die zur Ermitielung des Standes der Normaluhr nothwendigen Zeit- 
bestimmungen wurden von Herrn Dr. Schrader in umfassendster und sorg- 
fältigster Weise am Meridianinstrumente der Sternwarte angestellt. 
Bei der Prüfung der Chronometer wurde das von der Direktion der 
Seewarte in ihrem Konkurrenzausschreiben vom Juni 1879 angegebene Unter- 
suchungsverfahren in aller Schärfe befolgt und die Temperaturen, denen die 
Uhren exponirt wurden, in 10- resp. 20tägigen Intervallen von 5 zu 5 Grad 
varlirt, die Chronometer somit den mittleren Temperaturen 5, 10, 15, 20, 25, 
30 Grad Celsius, wobei jede im Ganzen durch einen Zeitraum von drei Dekaden 
vertreten ist, ausgesetzt. Auf die Innehaltung dieser Temperaturen während 
der betreffenden Zeitintervalle wurde seitens des Herrn Dr. Boeddicker 
möglichste Sorgfalt verwendet, und es betrug die niedrigste an den meteoro- 
logischen Instrumenten abgelesene Dekadentemperatur -}- 4,1°, die höchste 
-+30,5°, Die Prüfung der Uhren in der Minimaltemperatur oder + 5° wurde auf 
die Tage Januar 2 bis Februar 1 gelegt, und da unsere Untersuchungen durch 
die um diese Zeit hier stattfindende kalte Witterung wesentlich begünstigt 
wurden, so konnte von der Erzeugung künstlicher Kältetemperaturen Abstand 
genommen werden, und es konnten ferner die Chronometer an dem ihnen ein- 
mal zu Beginn der Prüfung angewiesenen Orte belassen werden. 
Ann. d. Hydr.. 1880. Heft YIT (Juli.
	        
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